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Arbeit und Verdienst

Über das Thema

Der deutsche Arbeitsmarkt war in den vergangenen Jahren im Wandel: Aufgrund des Strukturwandels und der Digitalisierung sind zwar in einigen Branchen Arbeitsplätze abgebaut worden, etwa im Bergbau oder in der Industrie, gleichzeitig sind aber in der digitalen Arbeitswelt viele neue Jobs entstanden. Allerdings suchen trotz der jüngeren Erfolge noch immer Millionen Menschen eine Stelle, obwohl im Zuge des demografischen Wandels Fachkräfte knapp werden. Auch in Zukunft bleibt deshalb das Ziel, die Erwerbsbeteiligung zu steigern, die berufliche Mobilität zu fördern, den Menschen den Einstieg in den Job zu erleichtern und den Fachkräftemangel für die Wirtschaft im Zaum zu halten.

Derweil ändern sich die Anforderungen an die Beschäftigten rasant. Die Digitalisierung und die Internationalisierung prägen die Arbeitswelt. Alternde und heterogene Belegschaften stellen die Personalpolitik vor schwierige Aufgaben. Die Unternehmen sind gut gerüstet, wenn es ihnen gelingt, die unterschiedlichen Anforderungen auszubalancieren.

Die Verdienste von Arbeitnehmern, also die Löhne und Gehälter, können sie mit ihren Arbeitgebern frei verhandeln – teilweise ist der Spielraum dabei durch Tarifverträge begrenzt. Dabei entscheidet die Lohnpolitik auch darüber, wie viele Fachkräfte der Arbeitgeber an sich binden kann. Insgesamt sind die Löhne über die vergangenen Jahre stetig gestiegen, was zu einem Anstieg des Wohlstands geführt hat.

Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

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Häufigkeit und Höhe von Abfindungen
IW-Kurzbericht Nr. 74 26. Oktober 2026 Holger Schäfer / Oliver Stettes

Häufigkeit und Höhe von Abfindungen

Rund 12 Prozent der Arbeitnehmer, deren Beschäftigung auf Initiative des Arbeitgebers beendet wurde, erhielten im Jahr 2024 von diesem eine Abfindung. Im Mittel wurden 10.000 Euro gezahlt, wobei Prävalenz und Höhe der Abfindung von Alter und Betriebszugehörigkeit abhängen.

Holger Schäfer / Oliver Stettes IW

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Interaktiver Rechner: Zählen Sie zur Mitte oder sind Sie schon reich?
Pressemitteilung 19. Oktober 2026 Judith Niehues / Maximilian Stockhausen

Interaktiver Rechner: Zählen Sie zur Mitte oder sind Sie schon reich?

Die meisten Menschen in Deutschland ordnen sich selbst der Einkommensmitte zu. Dabei gehören manche schneller zum wohlhabenderen Bevölkerungsteil, als sie glauben. Das zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW).

Judith Niehues / Maximilian Stockhausen IW

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Gewerkschaften: Anhaltendes Repräsentationsdefizit trotz Wandel der Mitgliederstruktur
IW-Kurzbericht Nr. 72 19. Oktober 2026 Lennart Eckle

Gewerkschaften: Anhaltendes Repräsentationsdefizit trotz Wandel der Mitgliederstruktur

Der Anteil der Angestellten an allen abhängig Beschäftigten ist in den vergangenen Jahrzehnten deutlich gestiegen. Unter den Gewerkschaftsmitgliedern haben Angestellte mittlerweile die Arbeiter als größte Gruppe abgelöst.

Lennart Eckle IW

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Wirtschaftliches Wachstum im demografischen Wandel
IW-Trends 17. Oktober 2026 Philipp Deschermeier / Michael Grömling / Holger Schäfer

Wirtschaftliches Wachstum im demografischen Wandel

Die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter wird in Deutschland demografisch bedingt bis zum Jahr 2040 um 4,3 Millionen oder 7,7 Prozent sinken.

Philipp Deschermeier / Michael Grömling / Holger Schäfer IW

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Prof. Dr. Axel Plünnecke

Leiter Themencluster Bildung, Innovation, Migration

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Oliver Stettes

Dr. Oliver Stettes

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Dr. Sandra Vogel, Senior Economist für Tarifpolitik und Arbeitsbeziehungen

Dr. Sandra Vogel

Senior Economist für Tarifpolitik und Arbeitsbeziehungen

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Geburten im Osten seit 2015 um ein Drittel eingebrochen
Pressemitteilung 31. Oktober 2026 Wido Geis-Thöne

Geburten im Osten seit 2015 um ein Drittel eingebrochen

Noch nie seit Ende des Zweiten Weltkriegs kamen in Deutschland so wenige Kinder zur Welt wie 2025. Eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt: Seit 2015 gingen die Geburten in ostdeutschen Flächenländern deutlich stärker zurück als in Westdeutschland.

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Historischer Tiefststand bei den Geburten und keine Erholung in Sicht
IW-Kurzbericht Nr. 78 31. Oktober 2026

Historischer Tiefststand bei den Geburten und keine Erholung in Sicht

Wido Geis-Thöne

Seit Ende des Zweiten Weltkriegs war die Zahl der Geburten in Gesamtdeutschland noch nie so niedrig wie im Jahr 2025 mit 654.000.

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IW-Kurzbericht Nr. 74 26. Oktober 2026

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Fiskalische Effekte von Kindern
IW-Report Nr. 43 15. Oktober 2026

Fiskalische Effekte von Kindern

Wido Geis-Thöne

Welche fiskalischen Effekte Kinder und Jugendliche haben, ist für verschiedene politische Handlungsfelder von Bedeutung.

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Ökonomische Effekte der Deprivation von Kindern und Jugendlichen
Gutachten 15. Oktober 2026

Ökonomische Effekte der Deprivation von Kindern und Jugendlichen

Wido Geis-Thöne / Axel Plünnecke

Die Kinder und Jugendlichen von heute entscheiden über die wirtschaftliche, gesellschaftliche und politische Entwicklung im Deutschland von morgen.

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KI-Nähe des Berufs bisher kein Nachteil auf dem Arbeitsmarkt
IW-Kurzbericht Nr. 70 13. Oktober 2026

KI-Nähe des Berufs bisher kein Nachteil auf dem Arbeitsmarkt

Stefanie Seele

Die KI-nahe Beschäftigung gewinnt in Deutschland an Bedeutung. Dies liegt auch daran, dass der Beschäftigungsanteil von Fachkräften sinkt und jener von Experten und Spezialisten zunimmt.

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Frankreich und Deutschland: Mehr Arbeitsvolumen bringt Wachstum
IW-Kurzbericht Nr. 66 23. September 2026

Frankreich und Deutschland: Mehr Arbeitsvolumen bringt Wachstum

Stefanie Seele

Frankreich holt nach Reformen bei der Aktivierung von Jüngeren und Älteren aus der Nicht-Erwerbstätigkeit im Vergleich zu Deutschland auf. In Frankreich wuchs das Arbeitsvolumen und das Bruttoinlandsprodukt legte deutlich stärker zu als hierzulande.

Inhaltselement mit der ID 8880