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Arbeitskosten

Deutschland ist zwar produktiver als die meisten anderen Länder, aber Arbeit ist hierzulande aufgrund des hohen Lohnniveaus auch deutlich teurer, wie beispielsweise ein Vergleich der Arbeitskosten in Europa zeigt. Ein beachtlicher Teil der Arbeitskosten steht nicht einmal auf dem Lohnzettel.  

Über das Thema

Nicht der Bruttolohn ist für Unternehmen entscheidend, sondern die gesamten durch Beschäftigung verursachten Kosten. Darin enthalten sind zum Beispiel die Arbeitgeberbeiträge zur Sozialversicherung sowie tarifliche Leistungen wie Urlaubs- und Weihnachtsgeld.

In kaum einem anderen Land der Welt ist der Abgabenkeil – das ist die Differenz zwischen dem, was der Arbeitgeber an Kosten hat und dem Lohn, den der Arbeitnehmer erhält – so groß wie in Deutschland. Mehr als die Hälfte der Arbeitskosten fließt in die Staatskasse, denn auch der Arbeitnehmer zahlt Sozialversicherungsbeiträge und muss Lohnsteuer entrichten.

Die Konsequenz: Die Unternehmen verlagern Produktionsstätten ins günstigere Ausland und ersetzen einfache Arbeit durch Maschinen. Mit einer Senkung der Steuer- und Abgabenlast ließen sich gleich zwei Ziele erreichen: Unternehmen würden mehr Arbeitsplätze schaffen, weil sie sich für sie rechnen, und den Arbeitnehmern bliebe netto mehr vom Brutto.

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Drei Maßnahmen für mehr Stabilität
Holger Schäfer IW-Nachricht 30. September 2020

Arbeitsmarkt: Drei Maßnahmen für mehr Stabilität

Der Arbeitsmarkt hat sich von der Coronakrise noch nicht erholt, zeigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes und der Bundesagentur für Arbeit. Kurzarbeit war bisher zwar ein probates Instrument in der Krise, hilft aber nicht dauerhaft. Mit mehr Flexibilität ließe sich der Arbeitsmarkt schneller stabilisieren. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie des Instituts der ...

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Deutschland in der Spitzengruppe
Christoph Schröder IW-Kurzbericht Nr. 95 18. September 2020

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Die industriellen Arbeitskosten sind in Deutschland so hoch wie in kaum einem anderen Land: In der EU wird Deutschland lediglich von Belgien und Dänemark übertroffen, zudem noch von der Schweiz und Norwegen. Die aktuell diskutierte 4-Tage-Woche würde selbst ...

IW

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Kurzarbeit: ein Instrument, viele Varianten
Arbeitsmarkt iwd 5. Juni 2020

Kurzarbeit: ein Instrument, viele Varianten

Die Corona-Pandemie hat einmal mehr die Kurzarbeit als arbeitsmarktpolitisches Instrument auf den Plan gerufen. Und zwar nicht nur in Deutschland, sondern auch in vielen anderen EU-Staaten, wie eine IW-Studie zeigt. Allerdings sind die Leistungen kaum ...

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Ohne Kurzarbeit geht's nicht
Unternehmen iwd 6. Mai 2020

Ohne Kurzarbeit geht's nicht

81 Prozent der Firmen, die von der Corona-Pandemie stark betroffen sind, haben bereits Mitte April Kurzarbeit angemeldet. Das zeigt eine neue Unternehmensbefragung des Instituts der deutschen Wirtschaft und der IW Consult.

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Christoph Schröder

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Senior Researcher für Einkommenspolitik, Arbeitszeiten und -kosten

Tel: 0221 4981-773

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Drei Maßnahmen für mehr Stabilität
Holger Schäfer IW-Nachricht 30. September 2020

Arbeitsmarkt: Drei Maßnahmen für mehr Stabilität

Der Arbeitsmarkt hat sich von der Coronakrise noch nicht erholt, zeigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes und der Bundesagentur für Arbeit. Kurzarbeit war bisher zwar ein probates Instrument in der Krise, hilft aber nicht dauerhaft. Mit mehr Flexibilität ließe sich der Arbeitsmarkt schneller stabilisieren. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW).

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Kurzarbeit: ein Instrument, viele Varianten
Arbeitsmarkt iwd 5. Juni 2020

Kurzarbeit: ein Instrument, viele Varianten

Die Corona-Pandemie hat einmal mehr die Kurzarbeit als arbeitsmarktpolitisches Instrument auf den Plan gerufen. Und zwar nicht nur in Deutschland, sondern auch in vielen anderen EU-Staaten, wie eine IW-Studie zeigt. Allerdings sind die Leistungen kaum vergleichbar.

iwd

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Ohne Kurzarbeit geht's nicht
Unternehmen iwd 6. Mai 2020

Ohne Kurzarbeit geht's nicht

81 Prozent der Firmen, die von der Corona-Pandemie stark betroffen sind, haben bereits Mitte April Kurzarbeit angemeldet. Das zeigt eine neue Unternehmensbefragung des Instituts der deutschen Wirtschaft und der IW Consult.

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Safety first am Arbeitsplatz
Gesetzliche Unfallversicherung iwd 29. April 2020

Safety first am Arbeitsplatz

Die Zahl der gemeldeten Arbeits- und Wegeunfälle in Deutschland ist heute deutlich niedriger als noch vor zehn Jahren. Sollte doch einmal etwas passieren, sorgen die Berufsgenossenschaften für Hilfe. Die Träger der gesetzlichen Unfallversicherung finanzieren und organisieren die medizinische Behandlung, die Rehabilitation und, falls nötig, auch die Rentenzahlung.

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Trügerische Normalität
Christoph Schröder IW-Nachricht 23. April 2020

Arbeitskosten im EU-Vergleich: Trügerische Normalität

Laut Statistischem Bundesamt mussten die Arbeitgeber in Deutschland 2019 nur etwas höhere Arbeitskosten schultern als im Jahr davor. Doch die Zahlen liefern ein unzureichendes Bild. Denn die Lohnstückkosten, also die Arbeitskosten je produzierte Einheit, sind viel stärker gestiegen – schon vor der Corona-Krise.

IW

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