Der Klimawandel ist neben der Digitalisierung der Megatrend der heutigen Zeit. Noch immer ist unsere Wirtschaft zu einem großen Teil von fossilen Energien abhängig. Wie muss die Wirtschaft gestaltet sein, damit sie im Einklang mit der Umwelt steht? Wie sieht eine wirtschaftlich effiziente und sozial verträgliche Klimapolitik aus? Wie lässt sich der Energiebedarf mehr und mehr aus erneuerbaren Energien decken? Kann der Umbau zur Kreislaufwirtschaft gelingen? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt sich das Kompetenzfeld Umwelt Energie Infrastruktur am Institut der deutschen Wirtschaft.
Umwelt

Über das Thema
Deutschland und die EU haben sich 2015 mit Unterzeichnung der UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung, den sogenannten Sustainable Development Goals oder SDGs, ehrgeizige Ziele gesteckt. Wichtige Stellschrauben für mehr Nachhaltigkeit gibt es beispielsweise im Verkehr, im Gebäudesektor oder in der Industrie. Auch die EU hat in Sachen Klimaschutz Großes vor: Der Green Deal soll den Weg in eine klimaneutrale Zukunft ebnen. Das Geld dafür – eine Billion Euro – soll über einen Fonds angestoßen werden und von privaten Investoren stammen.
Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

„Öl und Gas werden nicht viel billiger“
Trotz niedriger Gasspeicher und hoher Ölpreise wirken Politik und Verbraucher gelassen. Im Interview mit phoenix erklärt IW-Ökonom Thilo Schaefer, warum die Preise absehbar hoch bleiben und wie gezielte Entlastungen statt Pauschalrabatte helfen könnten.
Thilo Schaefer bei phoenix IW

Zeitenwende für die Infrastruktur? Strukturreformen sind entscheidend
Wir laden Sie herzlich ein zu einer weiteren Folge der virtuellen IW-Veranstaltungsreihe „Resilienz im Epochenbruch“ zum Thema „Zeitenwende für die Infrastruktur? Strukturreformen sind entscheidend“.
Thomas Puls IW

Batterierecycling: Klimaschutz beginnt bei den Rohstoffen
Die Elektrifizierung des Verkehrs erhöht den Bedarf an Lithium, Nickel und Kobalt signifikant. Gleichzeitig verursacht die Herstellung der Fahrzeugbatterien einen großen Teil der Emissionen im Lebenszyklus eines Elektroautos, das im Betrieb emissionsfrei ist.
Sarah Lichtenthäler / Cornelius Bähr IW

„Grünes Schrumpfen ist eine Dystopie“
Wirtschaftswachstum und Klimaschutz gelten manchen als unvereinbar, Kritiker fordern ein bewusstes Schrumpfen der Wirtschaft. IW-Direktor Michael Hüther erklärt im Streitgespräch mit der Journalistin Ulrike Herrmann im Deutschlandfunk, warum er auf technologischen Fortschritt setzt.
Michael Hüther im Deutschlandfunk IW
Unsere Experten

Andreas Fischer
Senior Economist für Energie- und Klimapolitik
Tel: 0221 4981-402 Mail: fischer
Malte Küper
Senior Economist für Energie- und Klimapolitik
Tel: 0221 4981-673 Mail: kueper
Dr. Adriana Neligan
Senior Economist für Umwelt, Kreislaufwirtschaft und Nachhaltigkeit
Tel: 030 27877-128 Mail: neligan
Dr. Thilo Schaefer
Leiter Themencluster Digitalisierung und Klimawandel
Tel: 0221 4981-791 Mail: thilo.schaeferDie IW-Wissenschaftler des Kompetenzfelds Umwelt, Energie, Infrastruktur untersuchen die Wechselwirkung von Wirtschaft und Umwelt. Ihre Arbeit basiert auf der Überzeugung, dass sich Deutschland nur dann nachhaltig entwickeln kann, wenn Klimaschutz effizient betrieben wird, Energie bezahlbar, sicher und umweltfreundlich bereitgestellt wird und die Wirtschaft Zugang zu natürlichen Rohstoffen hat.
Alle Beiträge
Energiemärkte getrieben von geopolitischen Krisen
IW-Senior Economist Thomas Obst erklärt in einem Gastbeitrag für den Blog politische Ökonomie vom Wirtschaftsforum der SPD, welche makroökonomischen Auswirkungen die Entwicklung der Energiepreise seit 2020 auf die deutsche Wirtschaft und industrielle Wettbewerbsfähigkeit haben.
Complementary Capabilities for Circular Practices: Firm-Level Evidence in Germany on the Role of Digitalization and Innovation
The transition to a circular economy (CE) requires firms to reconfigure business models, processes and capabilities.
„Öl und Gas werden nicht viel billiger“
Trotz niedriger Gasspeicher und hoher Ölpreise wirken Politik und Verbraucher gelassen. Im Interview mit phoenix erklärt IW-Ökonom Thilo Schaefer, warum die Preise absehbar hoch bleiben und wie gezielte Entlastungen statt Pauschalrabatte helfen könnten.
Energiepreise: „Ein Spritpreisdeckel ist nicht sinnvoll”
Vor allem Pendler ächzen unter der Last der Spritpreise. Rufe nach der Rückkehr des Tankrabatts werden laut. IW-Ökonomin Samina Sultan sieht andere Instrumente jedoch als besser geeignet um die Bürger zu entlasten.
Zeitenwende für die Infrastruktur? Strukturreformen sind entscheidend
Wir laden Sie herzlich ein zu einer weiteren Folge der virtuellen IW-Veranstaltungsreihe „Resilienz im Epochenbruch“ zum Thema „Zeitenwende für die Infrastruktur? Strukturreformen sind entscheidend“.
Jedes fünfte Unternehmen spürt starke Auswirkungen hybrider Angriffe
Fast 40 Prozent der Großunternehmen in Deutschland berichten von starken Auswirkungen hybrider Angriffe aus dem Ausland. Über alle Größenklassen hinweg ist es fast jedes fünfte Unternehmen, zeigt eine Befragung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW).
Batterierecycling: Klimaschutz beginnt bei den Rohstoffen
Die Elektrifizierung des Verkehrs erhöht den Bedarf an Lithium, Nickel und Kobalt signifikant. Gleichzeitig verursacht die Herstellung der Fahrzeugbatterien einen großen Teil der Emissionen im Lebenszyklus eines Elektroautos, das im Betrieb emissionsfrei ist.
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Wirtschaftswachstum und Klimaschutz gelten manchen als unvereinbar, Kritiker fordern ein bewusstes Schrumpfen der Wirtschaft. IW-Direktor Michael Hüther erklärt im Streitgespräch mit der Journalistin Ulrike Herrmann im Deutschlandfunk, warum er auf technologischen Fortschritt setzt.
Industrietransformation im laufenden Betrieb
Energieintensive Branchen stehen zwischen schwacher Nachfrage, globalen Überkapazitäten und handelspolitischen Hindernissen. Obendrauf muss der klimaneutrale Umbau gelingen – bislang massiv erschwert durch fehlende Voraussetzungen. Die Stahlindustrie zeigt das besonders deutlich.
„Statt vier Mann Besatzung auf einem Binnenschiff müssten mehr als hundert Lkw-Fahrer bezahlt werden”
Der niedrige Rheinpegel bremst den Schiffsverkehr aus, Lockerungen der Lkw-Sonntagsfahrverbote sollen dagegen helfen. Doch laut IW-Ökonom Thomas Puls wirft das nur neue Probleme auf.
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