1. Home
  2. Themen
  3. Arbeit und Verdienst
  4. Zuwanderung und Integration
Inhaltselement mit der ID 18

Zuwanderung und Integration

Der demografische Wandel stellt Deutschland vor große Herausforderungen. Zuwanderung kann helfen, die Fachkräftebasis der Unternehmen zu sichern und die Innovationskraft der Wirtschaft zu stärken. Wichtig ist dabei die Integration in Arbeit und Bildung. Qualifizierte Zuwanderung kann helfen, Engpässe direkt zu verringern und Wachstumsperspektiven zu stärken.

Über das Thema

In den vergangenen Jahren war die Zuwanderung nach Deutschland von drei großen Einflüssen geprägt: zum einen der Zuzug aus anderen EU-Ländern im Rahmen der Arbeitnehmer- und Personenfreizügigkeit. Auf diesem Weg kamen viele gut ausgebildete Menschen ins Land, die schnell am deutschen Arbeitsmarkt Fuß fassen konnten. Die zweite größere Zuwanderergruppe bildeten Flüchtlinge aus Syrien und anderen Ländern in den Jahren 2015 und danach. Bei der Integration dieser Zuwanderer in den Arbeitsmarkt besteht eine Herausforderung darin, dass viele Flüchtlinge nur ein niedriges Qualifikationsniveau mitbringen. Auch wenn es häufig mehrere Jahre dauern kann, bis diese Gruppe zur Fachkräftesicherung stark beitragen kann, sind erste Erfolge bereits sichtbar. Die dritte Gruppe bilden qualifizierte Zuwanderer aus Drittstaaten. Vor allem die Zuwanderung aus Indien hat in den letzten Jahren stark zur Fachkräftesicherung in den Ingenieur- und Informatikberufen beitragen können – mit stark steigender Tendenz.

Da die Zahl wanderungsbereiter Personen aus der Europäischen Union künftig sinken dürfte, weil auch die Gesellschaften der anderen EU-Länder altern, sollte Deutschland die Fachkräftezuwanderung aus Nicht-EU-Ländern weiter erleichtern. Das neue Fachkräfteeinwanderungsgesetzt bietet auch jenen Personen aus Drittstaaten den Zugang, die eine Stelle in einem Ausbildungsberuf haben oder mit ihren Qualifikationen gute Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt haben. Zudem sollten die Qualifikationen der Zuwanderer leichter anerkannt werden, damit ihre im Heimatland erworbenen Abschlüsse nicht entwertet werden.

Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

Artikel lesen
Potenziale und Grenzen von Aufenthaltstiteln zur Arbeitsplatzsuche
Wido Geis-Thöne IW-Kurzbericht Nr. 75 13. September 2022

Potenziale und Grenzen von Aufenthaltstiteln zur Arbeitsplatzsuche

Aufenthaltstitel zur Arbeitsplatzsuche können nicht nur Fachkräften den Zuzug zur Stellensuche ermöglichen, sondern bilden auch Brücken für den Übergang zwischen Ausbildungsende und Berufseinstieg sowie Phasen der Arbeitslosigkeit von Erwerbsmigranten. Dabei ist für die Bewerbungsverfahren ein längerer Aufenthalt im Inland heute kaum noch notwendig.

IW

Artikel lesen
Als Einwanderungsland braucht Deutschland ein modernes Staatsangehörigkeitsrecht
Wido Geis-Thöne IW-Report Nr. 46 6. September 2022

Als Einwanderungsland braucht Deutschland ein modernes Staatsangehörigkeitsrecht

Dass auf Dauer in Deutschland lebende Zuwanderer und ihre Nachkommen die deutsche Staatsangehörigkeit erwerben, ist nicht nur in ihrem eigenen Interesse. Auch für die gesamtgesellschaftliche Entwicklung ist es wichtig, dass nicht größere Bevölkerungsgruppen ...

IW

Artikel lesen
Wido Geis-Thöne im Wirtschaftsdienst Externe Veröffentlichung 1. September 2022

Der Arbeitsmarkt erlebt derzeit eine Zeitenwende

Auch wenn sich die Lage in den vergangenen Monaten in vielen Bereichen deutlich verschärft hat, sind Fachkräfte­engpässe kein neues Phänomen. Bereits im Frühjahr 2019 gaben in einer Befragung 61 % der Unternehmen an, dass Fachkräfteengpässe ein hohes Risiko ...

IW

Artikel lesen
The difficulties of universal redistribution in times of welfare chauvinism
Matthias Diermeier / Judith Niehues im LSE-Blog Gastbeitrag 17. Juni 2022

The difficulties of universal redistribution in times of welfare chauvinism

Previous studies have found substantial support across Europe for the creation of a universal basic income system. Yet as Matthias Diermeier and Judith Niehues explain, there is also widespread support for restricting the access of immigrants to state ...

IW

Unsere Experten

Person ansehen
Jean-Marc Djanhan

Jean-Marc Djanhan

Economist für Zuwanderung

Tel: 0221 4981-520
Person ansehen
Regina Flake

Dr. Regina Flake

Senior Economist für Aus- und Weiterbildung, Fachkräftesicherung und Internationale Berufsbildungsforschung und Teamleiterin KOFA

Tel: 0221 4981-840
Person ansehen
Wido Geis-Thöne

Dr. Wido Geis-Thöne

Senior Economist für Familienpolitik und Migrationsfragen

Tel: 0221 4981-705
Person ansehen
Justina Godesberg

Justina Godesberg

Stellv. Teamleitung Projekt Make it in Germany

Tel: 0221 4981-875
Maike Haag

Maike Haag

Referentin Patentdatenbank

Tel: 0221 4981-224
Person ansehen
Alexandra Köbler

Alexandra Köbler

Referentin für Zuwanderung

Tel: 0221 4981-687
Person ansehen
Markus Körbel

Markus Körbel

Researcher für Internationale Berufsbildungsforschung

Tel: 0221 4981-874
Person ansehen
Kerstin Krey

Kerstin Krey

Leiterin des Clusters Bildung, Innovation, Migration

Tel: 0221 4981-833
Person ansehen
Gesina Leininger

Gesina Leininger

Economist für Internationale Berufsbildungsforschung

Tel: 0221 / 4981-325
Person ansehen
Jeannette Michaelle Nintcheu

Jeannette Michaelle Nintcheu

Researcher für Zuwanderung

Tel: 0221 4981-872
Person ansehen
Sarah Pierenkemper

Sarah Pierenkemper

Economist für Fachkräftesicherung

Tel: 0221 4981-884
Person ansehen
Axel Plünnecke

Prof. Dr. Axel Plünnecke

Leiter des Clusters Bildung, Innovation, Migration

Tel: 0221 4981-701
Person ansehen
Olesia Schmetzer

Olesia Schmetzer

Economist für Internationale Berufsbildungsforschung

Tel: 0221 4981-709
Person ansehen
Kristina Stoewe

Dr. Kristina Stoewe

Referentin für digitale Berufsbildung

Tel: 0221 4981-852
Person ansehen
Katharina Urbanczyk

Katharina Urbanczyk

Referentin für Zuwanderung

Tel: 0221 4981-667
Person ansehen
Dirk Werner

Dirk Werner

Leiter des Clusters Berufliche Qualifizierung und Fachkräfte

Tel: 0221 4981-712
Inhaltselement mit der ID 8793

Alle Beiträge

431 Ergebnisse
Studie lesen
Potenziale und Grenzen von Aufenthaltstiteln zur Arbeitsplatzsuche
IW-Kurzbericht Nr. 75 13. September 2022

Potenziale und Grenzen von Aufenthaltstiteln zur Arbeitsplatzsuche

Wido Geis-Thöne

Aufenthaltstitel zur Arbeitsplatzsuche können nicht nur Fachkräften den Zuzug zur Stellensuche ermöglichen, sondern bilden auch Brücken für den Übergang zwischen Ausbildungsende und Berufseinstieg sowie Phasen der Arbeitslosigkeit von Erwerbsmigranten. Dabei ist für die Bewerbungsverfahren ein längerer Aufenthalt im Inland heute kaum noch notwendig.

IW

Studie lesen
Als Einwanderungsland braucht Deutschland ein modernes Staatsangehörigkeitsrecht
IW-Report Nr. 46 6. September 2022

Als Einwanderungsland braucht Deutschland ein modernes Staatsangehörigkeitsrecht

Wido Geis-Thöne

Dass auf Dauer in Deutschland lebende Zuwanderer und ihre Nachkommen die deutsche Staatsangehörigkeit erwerben, ist nicht nur in ihrem eigenen Interesse. Auch für die gesamtgesellschaftliche Entwicklung ist es wichtig, dass nicht größere Bevölkerungsgruppen entstehen, die von den politischen Prozessen und öffentlichen Ämtern weitgehend ausgeschlossen sind.

IW

Studie lesen
Der Arbeitsmarkt erlebt derzeit eine Zeitenwende
Externe Veröffentlichung 1. September 2022

Der Arbeitsmarkt erlebt derzeit eine Zeitenwende

Wido Geis-Thöne im Wirtschaftsdienst

Auch wenn sich die Lage in den vergangenen Monaten in vielen Bereichen deutlich verschärft hat, sind Fachkräfte­engpässe kein neues Phänomen. Bereits im Frühjahr 2019 gaben in einer Befragung 61 % der Unternehmen an, dass Fachkräfteengpässe ein hohes Risiko für ihre Geschäftsabläufe darstellen, womit diese weit häufiger genannt wurden als alle anderen zu diesem Zeitpunkt potenziell relevanten Risikofaktoren (Grömling und Matthes, 2019).

IW

Artikel lesen
The difficulties of universal redistribution in times of welfare chauvinism
Matthias Diermeier / Judith Niehues im LSE-Blog Gastbeitrag 17. Juni 2022

The difficulties of universal redistribution in times of welfare chauvinism

Previous studies have found substantial support across Europe for the creation of a universal basic income system. Yet as Matthias Diermeier and Judith Niehues explain, there is also widespread support for restricting the access of immigrants to state benefits. Drawing on new research, they assess how these two perspectives shape wider attitudes toward welfare.

IW

Studie lesen
a program specific analysis of welfare preferences
Externe Veröffentlichung 17. Juni 2022

Towards a nuanced understanding of anti-immigration sentiment in the welfare state: a program specific analysis of welfare preferences

Matthias Diermeier / Judith Niehues in Rationality and Society

The literature on immigration and the welfare state describes a trade-off between immigration and welfare support. We argue for a more nuanced view of welfare chauvinism that accounts for different motivational channels, specific welfare programs and particular population subgroups.

IW

Inhaltselement mit der ID 8880