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Tarifpolitik

Die meisten Felder der Wirtschaftspolitik sind Aufgabe des Staates. Eine Ausnahme bildet die Tarifpolitik: Über Löhne und Gehälter, Arbeitszeiten und weitere Arbeitsbedingungen entscheiden Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften im Rahmen der verfassungsrechtlich garantierten Tarifautonomie.

Über das Thema

In den Tarifverhandlungen wird oft heftig über das Ausmaß der Lohnzuwächse gestritten – im Extremfall kommt es zum Streik. Mit Beginn der 1970er Jahre gab es häufig stärkere Lohnsteigerungen als es der Produktivitätszuwachs erlaubt hätte. Die Folge war lange Zeit ein stetiger Anstieg der Arbeitslosigkeit. Seit Mitte der 1990er Jahre betrieben die Tarifparteien aber oft eine maßvolle Tarifpolitik, die die internationale Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen wieder verbesserte und mit zu dem beispiellosen Beschäftigungsaufbau der vergangenen Jahre beitrug. Dennoch entscheiden sich mehr und mehr Unternehmen dagegen, Tarifverträge anzuwenden. Auch wenn sich viele davon zumindest noch an Tarifverträgen orientieren, ist die Stärkung der Tarifbindung wohl die dringendste Aufgabe der Zukunft für die Tarifpartner.

Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

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Zur Zukunft der Tarifautonomie in Deutschland
Hagen Lesch in Standpunkte Interview 9. November 2022

Zur Zukunft der Tarifautonomie in Deutschland

Zwei Menschen, zwei Sichtweisen: IW-Tarifexperte Hagen Lesch und Johanna Wenckebach, wissenschaftliche Direktorin des Hugo Sinzheimer Instituts für Arbeitsrecht der Hans-Böckler-Stiftung, diskutierten die Zukunft der Tarifautonomie in Deutschland.

IW

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Ringen um höhere Löhne und Gehälter
Michael Hüther im Deutschlandfunk DLF 21. Oktober 2022

Tarifverhandlungen im Sog der Inflation: Ringen um höhere Löhne und Gehälter

Wegen der gestiegenen Preise fordern Gewerkschaften und Arbeitnehmerverbände deutlich höhere Löhne. Doch hohe Tarifabschlüsse könnten weitere Preiserhöhungen nach sich ziehen. In einer Sendung des Deutschlandfunks diskutiert IW-Direktor Michael Hüther das ...

IW

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„Forderungen sprengen jedes Maß“
Hagen Lesch IW-Nachricht 12. Oktober 2022

Tarifforderungen Öffentlicher Dienst: „Forderungen sprengen jedes Maß“

Ver.di und Beamtenbund gehen mit einer Lohnforderung von über zehn Prozent in die Tarifverhandlungen des Öffentlichen Dienstes. Die Gewerkschaften begründen das damit, dass sie die Reallöhne sichern wollen. Damit ignorieren sie, dass die Energiepreisexplosion ...

IW

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Weniger Repräsentativität durch Strukturdefizite?
Carolin Denise Fulda IW-Kurzbericht Nr. 83 5. Oktober 2022

Gewerkschaften: Weniger Repräsentativität durch Strukturdefizite?

Im Jahr 2021 lag der gewerkschaftliche Netto-Organisationsgrad in Deutschland bei 17,4 Prozent. Damit ist, ähnlich wie 2018, jeder sechste Arbeitnehmer Gewerkschaftsmitglied. Während sich die Konstellation des Arbeitsmarktes jedoch stetig verändert, entwickelt ...

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Hagen Lesch

Dr. Hagen Lesch

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Zur Zukunft der Tarifautonomie in Deutschland
Hagen Lesch in Standpunkte Interview 9. November 2022

Zur Zukunft der Tarifautonomie in Deutschland

Zwei Menschen, zwei Sichtweisen: IW-Tarifexperte Hagen Lesch und Johanna Wenckebach, wissenschaftliche Direktorin des Hugo Sinzheimer Instituts für Arbeitsrecht der Hans-Böckler-Stiftung, diskutierten die Zukunft der Tarifautonomie in Deutschland.

IW

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Ringen um höhere Löhne und Gehälter
Michael Hüther im Deutschlandfunk DLF 21. Oktober 2022

Tarifverhandlungen im Sog der Inflation: Ringen um höhere Löhne und Gehälter

Wegen der gestiegenen Preise fordern Gewerkschaften und Arbeitnehmerverbände deutlich höhere Löhne. Doch hohe Tarifabschlüsse könnten weitere Preiserhöhungen nach sich ziehen. In einer Sendung des Deutschlandfunks diskutiert IW-Direktor Michael Hüther das Thema mit weiteren Experten.

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„Forderungen sprengen jedes Maß“
Hagen Lesch IW-Nachricht 12. Oktober 2022

Tarifforderungen Öffentlicher Dienst: „Forderungen sprengen jedes Maß“

Ver.di und Beamtenbund gehen mit einer Lohnforderung von über zehn Prozent in die Tarifverhandlungen des Öffentlichen Dienstes. Die Gewerkschaften begründen das damit, dass sie die Reallöhne sichern wollen. Damit ignorieren sie, dass die Energiepreisexplosion zu Wohlstandsverlusten führt, die auch der Öffentliche Dienst tragen muss. Zudem sind die Reallöhne in den vergangenen Jahren bereits deutlich gestiegen.

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Weniger Repräsentativität durch Strukturdefizite?
IW-Kurzbericht Nr. 83 5. Oktober 2022

Gewerkschaften: Weniger Repräsentativität durch Strukturdefizite?

Carolin Denise Fulda

Im Jahr 2021 lag der gewerkschaftliche Netto-Organisationsgrad in Deutschland bei 17,4 Prozent. Damit ist, ähnlich wie 2018, jeder sechste Arbeitnehmer Gewerkschaftsmitglied. Während sich die Konstellation des Arbeitsmarktes jedoch stetig verändert, entwickelt sich die Mitgliederstruktur der Arbeitnehmerverbände nicht immer im Einklang dazu.

IW

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Nachhaltigkeitsexperte Kai Niebert, DGB-Vorsitzende Yasmin Fahimi, Bundeskanzler Olaf Scholz und BDI-Präsident Siegfried Russwurm bei der ersten Konzertierten Aktion im Juni 2022.
Hagen Lesch IW-Nachricht 15. September 2022

Konzertierte Aktion: Steuerfreie Einmalzahlungen gegen die Lohn-Preis-Spirale

Am heutigen Donnerstag treffen sich Vertreter der Bundesregierung mit Arbeitgebern und Gewerkschaften erneut im Rahmen der sogenannten Konzertierten Aktion. Die Bundesregierung hat angekündigt, tarifliche Einmalzahlungen steuerfrei zu stellen – der Ansatz hat sich bereits in der Corona-Pandemie bewährt und kann dazu beitragen, eine Lohn-Preis-Spirale zu verhindern.

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Inhaltselement mit der ID 8880