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Verhaltensökonomik und Wirtschaftsethik

Die Verhaltensökonomik zeigt, dass Menschen moralischer agieren als es das Modell des Homo Oeconomicus nahelegt. Menschen sind vertrauenswürdiger und verhalten sich fairer als viele Menschen denken. Dennoch gerät die Moral regelmäßig mit ökonomischen Interessen in Konflikt, die sich aber häufig mit Hilfe der Wirtschaftsethik lösen lassen.

Corporate Social Responsibility Verhaltensökonomik Ethisches Wirtschaften Vertrauen

Über das Thema

Unternehmerisches Gewinnstreben und die legitimen Interessen der Gesellschaft stehen nicht immer im Einklang. Die Konflikte können aber häufig auf konstruktive Weise überwunden werden, etwa indem der Staat regulierend eingreift (Ordnungsethik), indem Unternehmen Verantwortung übernehmen (Unternehmensethik) und in Vertrauen investieren. Oder indem sich Einzelne moralischer verhalten (Individualmoral). Typische Themen der Wirtschaftsethik sind: Der Staat setzt in der Sozialen Marktwirtschaft die Rahmenbedingungen z.B. beim Verbraucherschutz, bei den Lieferketten und dem Umweltschutz ein, Unternehmen unterhalten eigene Abteilungen für Compliance und Corporate Social Responsibility. Einzelne engagieren sich ehrenamtlich auf vielfältige Art und Weise in der Gesellschaft – Stichwort bürgerschaftliches Engagement und stärken das Sozialkapital. Im Zusammenspiel sorgen diese Wege für mehr Wohlstand, Wachstum und Lebenszufriedenheit. Dass unmoralisches Verhalten wie Korruption, Schwarzarbeit und Wirtschaftskriminalität darstellt, hat die Verhaltensökonomie u.a. mit Experimenten gezeigt.

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Die Bedeutung von Vertrauen in Krisenzeiten
Dominik Enste in Zeitschrift für Politikwissenschaft Externe Veröffentlichung 22. Juni 2021

Wirtschaft und Corona: Die Bedeutung von Vertrauen in Krisenzeiten

Die größte aktuelle Herausforderung ist weltweit ohne Zweifel die COVID-19 (Coronavirus SARS-CoV-2) Pandemie, die sowohl wirtschaftsethische Abwägungen als auch ökonomische Bewertungen erfordert. Angesichts der dynamischen, schwer vorhersehbaren Entwicklungen und der großen Unsicherheiten in Bezug auf die Folgen und richtigen Maßnahmen zur Eindämmung spielt jedoch für ...

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Demokratiezufriedenheit trotz Pessimismus
Matthias Diermeier / Judith Niehues / Ruth Schüler Pressemitteilung 31. Mai 2021

Ruhrgebiet: Demokratiezufriedenheit trotz Pessimismus

Menschen im Ruhrgebiet haben ein geringeres Vertrauen in ihre Mitmenschen und sind in vielerlei Hinsicht besorgter als Menschen aus anderen Regionen. Gleichzeitig ist das Vertrauen in die Demokratie durchschnittlich, zeigt eine neue Studie des Instituts der ...

IW

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Verschwörungsmythen besser verstehen – Hintergründe und Gegenmaßnahmen
Dominik Enste / Johanna Kary IW-Policy Paper Nr. 11 29. Mai 2021

Verschwörungsmythen besser verstehen – Hintergründe und Gegenmaßnahmen

Die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedrohung von Verschwörungsmythen liegt in einer Spaltung der Gesellschaft mit negativen Folgen für den Wirtschaftsstandort Deutschland.

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Ein Katalysator für Unzufriedenheit?
Judith Niehues / Ruth Maria Schüler / Jana Tissen IW-Trends Nr. 2 23. Mai 2021

Selektiver Medienkonsum und sozioökonomisches Unwissen: Ein Katalysator für Unzufriedenheit?

Eine Wissensabfrage zu verschiedenen sozioökonomischen Themen deutet auf erhebliche Fehleinschätzungen in Deutschland hin. Im Median vermuten die Befragten beispielsweise, dass 30 von 100 Menschen in Deutschland von Armut bedroht sind und sogar 50 von 100 ...

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266 Ergebnisse
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Das Vertrauen der Konsumenten ist zurück
IW-Kurzbericht Nr. 49 19. Juli 2021

Das Vertrauen der Konsumenten ist zurück

Hubertus Bardt / Michael Grömling / Ilaria Maselli

Nach dem erheblichen Einbruch des privaten Verbrauchs im Jahr 2020 war auch das erste Quartal 2021 von einer geringen Konsumaktivität geprägt. Der erneute Lockdown seit November 2020 hat sowohl die Konsummöglichkeiten begrenzt als auch die Konsumneigung ausgebremst. Mit den Lockerungen und einer sich verbessernden Infektionslage in Deutschland hat sich die Konsumlaune im zweiten Quartal 2021 auf breiter Basis erholt. Das TCB-IW-Verbrauchervertrauen ist deutlich angestiegen und liegt bereits wieder über dem Niveau von vor der Pandemie.

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Die Bedeutung von Vertrauen in Krisenzeiten
Externe Veröffentlichung 22. Juni 2021

Wirtschaft und Corona: Die Bedeutung von Vertrauen in Krisenzeiten

Dominik Enste in Zeitschrift für Politikwissenschaft

Die größte aktuelle Herausforderung ist weltweit ohne Zweifel die COVID-19 (Coronavirus SARS-CoV-2) Pandemie, die sowohl wirtschaftsethische Abwägungen als auch ökonomische Bewertungen erfordert. Angesichts der dynamischen, schwer vorhersehbaren Entwicklungen und der großen Unsicherheiten in Bezug auf die Folgen und richtigen Maßnahmen zur Eindämmung spielt jedoch für die Bewältigung der Krise das grundsätzliche Vertrauen der Menschen eine zentrale Rolle. Deshalb ist ein grundsätzlicher Strategiewechsel in der Pandemiebekämpfung jetzt – angesichts niedriger Inzidenzen – erforderlich.

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Demokratiezufriedenheit trotz Pessimismus
Matthias Diermeier / Judith Niehues / Ruth Schüler Pressemitteilung 31. Mai 2021

Ruhrgebiet: Demokratiezufriedenheit trotz Pessimismus

Menschen im Ruhrgebiet haben ein geringeres Vertrauen in ihre Mitmenschen und sind in vielerlei Hinsicht besorgter als Menschen aus anderen Regionen. Gleichzeitig ist das Vertrauen in die Demokratie durchschnittlich, zeigt eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW).

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Verschwörungsmythen besser verstehen – Hintergründe und Gegenmaßnahmen
IW-Policy Paper Nr. 11 29. Mai 2021

Verschwörungsmythen besser verstehen – Hintergründe und Gegenmaßnahmen

Dominik Enste / Johanna Kary

Die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedrohung von Verschwörungsmythen liegt in einer Spaltung der Gesellschaft mit negativen Folgen für den Wirtschaftsstandort Deutschland.

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Bürger haben stark verzerrtes Bild der Wirklichkeit
Judith Niehues / Ruth Maria Schüler / Jana Tissen Pressemitteilung 23. Mai 2021

Medienkonsum: Bürger haben stark verzerrtes Bild der Wirklichkeit

Die Deutschen verschätzen sich bei sozio-ökonomischen Kennzahlen oft erheblich, zeigt eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Wer sich vorrangig in sozialen Netzwerken informiert, schneidet besonders schlecht ab.

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