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Verhaltensökonomik und Wirtschaftsethik

Die Verhaltensökonomik zeigt, dass Menschen moralischer agieren als es das Modell des Homo Oeconomicus nahelegt. Menschen sind vertrauenswürdiger und verhalten sich fairer als viele Menschen denken. Dennoch gerät die Moral regelmäßig mit ökonomischen Interessen in Konflikt, die sich aber häufig mit Hilfe der Wirtschaftsethik lösen lassen.

Corporate Social Responsibility Verhaltensökonomik Ethisches Wirtschaften Vertrauen

Über das Thema

Unternehmerisches Gewinnstreben und die legitimen Interessen der Gesellschaft stehen nicht immer im Einklang. Die Konflikte können aber häufig auf konstruktive Weise überwunden werden, etwa indem der Staat regulierend eingreift (Ordnungsethik), indem Unternehmen Verantwortung übernehmen (Unternehmensethik) und in Vertrauen investieren. Oder indem sich Einzelne moralischer verhalten (Individualmoral). Typische Themen der Wirtschaftsethik sind: Der Staat setzt in der Sozialen Marktwirtschaft die Rahmenbedingungen z.B. beim Verbraucherschutz, bei den Lieferketten und dem Umweltschutz ein, Unternehmen unterhalten eigene Abteilungen für Compliance und Corporate Social Responsibility. Einzelne engagieren sich ehrenamtlich auf vielfältige Art und Weise in der Gesellschaft – Stichwort bürgerschaftliches Engagement und stärken das Sozialkapital. Im Zusammenspiel sorgen diese Wege für mehr Wohlstand, Wachstum und Lebenszufriedenheit. Dass unmoralisches Verhalten wie Korruption, Schwarzarbeit und Wirtschaftskriminalität darstellt, hat die Verhaltensökonomie u.a. mit Experimenten gezeigt.

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Die Kinder- und Jugendhilfe – zwischen lokalen Bedarfen und sozialen Renditen
Vanessa Hünnemeyer / Hanno Kempermann IW-Report Nr. 35 20. September 2021

Die Kinder- und Jugendhilfe – zwischen lokalen Bedarfen und sozialen Renditen

Jährlich werden rund 54,9 Milliarden Euro für die Kinder- und Jugendhilfe (KJH) verausgabt (Stand 2018). Diese verteilen sich jedoch nicht homogen auf die Gemeinden in der Bundesrepublik, sondern je nach sozialen Herausforderungen. Dabei fehlt es an einer interkommunalen Vergleichbarkeit der Finanzmittel im Rahmen dieser sozialstaatlichen Fürsorge.

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Demokratie in Gefahr
Michael Hüther / Matthias Diermeier in der Welt Gastbeitrag 15. September 2021

Demokratie in Gefahr

Digitalisierung und Globalisierung lassen die Gesellschaft zerfasern. Gewinner und Verlierer dieser Prozesse stehen sich so unversöhnlich gegenüber, dass der demokratische Diskurs kaum noch übergreifende Bindungswirkung entfalten kann, schreiben IW-Direktor ...

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„Der Gesetzgeber sollte eine Impfpflicht nicht ausschließen“
Michael Hüther IW-Nachricht 29. Juli 2021

„Der Gesetzgeber sollte eine Impfpflicht nicht ausschließen“

Die Herdenimmunität gilt für viele Virologen als fast unerreichbar. Umso wichtiger ist es, so viele Erwachsene wie nötig zu impfen. Doch wie können Impfunwillige erreicht werden? IW-Direktor Michael Hüther plädiert für kostenpflichtige Tests, Impfkampagnen und ...

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Die Bedeutung von Vertrauen in Krisenzeiten
Dominik Enste in Zeitschrift für Politikwissenschaft Externe Veröffentlichung 22. Juni 2021

Wirtschaft und Corona: Die Bedeutung von Vertrauen in Krisenzeiten

Die größte aktuelle Herausforderung ist weltweit ohne Zweifel die COVID-19 (Coronavirus SARS-CoV-2) Pandemie, die sowohl wirtschaftsethische Abwägungen als auch ökonomische Bewertungen erfordert. Angesichts der dynamischen, schwer vorhersehbaren Entwicklungen ...

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Die Kinder- und Jugendhilfe – zwischen lokalen Bedarfen und sozialen Renditen
IW-Report Nr. 35 20. September 2021

Die Kinder- und Jugendhilfe – zwischen lokalen Bedarfen und sozialen Renditen

Vanessa Hünnemeyer / Hanno Kempermann

Jährlich werden rund 54,9 Milliarden Euro für die Kinder- und Jugendhilfe (KJH) verausgabt (Stand 2018). Diese verteilen sich jedoch nicht homogen auf die Gemeinden in der Bundesrepublik, sondern je nach sozialen Herausforderungen. Dabei fehlt es an einer interkommunalen Vergleichbarkeit der Finanzmittel im Rahmen dieser sozialstaatlichen Fürsorge.

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Je wichtiger das Thema, desto anstrengender die Demokratie
Matthias Diermeier / Judith Niehues Pressemitteilung 15. September 2021

Je wichtiger das Thema, desto anstrengender die Demokratie

Die Demokratie ist ein hohes Gut – trotzdem können die Deutschen auf übliche parlamentarische Prozesse verzichten. Das gilt vor allem dann, wenn ein Thema als besonders wichtig angesehen wird. Für AfD-Anhänger sind die eingeübten Verfahren zweitrangig, wenn es um Zuwanderung geht, für Grünen-Anhänger gilt das beim Thema Klimaschutz.

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Demokratie in Gefahr
Michael Hüther / Matthias Diermeier in der Welt Gastbeitrag 15. September 2021

Demokratie in Gefahr

Digitalisierung und Globalisierung lassen die Gesellschaft zerfasern. Gewinner und Verlierer dieser Prozesse stehen sich so unversöhnlich gegenüber, dass der demokratische Diskurs kaum noch übergreifende Bindungswirkung entfalten kann, schreiben IW-Direktor Michael Hüther und IW-Ökonom Matthias Diermeier in einem Gastbeitrag für die Welt.

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„Der Gesetzgeber sollte eine Impfpflicht nicht ausschließen“
Michael Hüther IW-Nachricht 29. Juli 2021

„Der Gesetzgeber sollte eine Impfpflicht nicht ausschließen“

Die Herdenimmunität gilt für viele Virologen als fast unerreichbar. Umso wichtiger ist es, so viele Erwachsene wie nötig zu impfen. Doch wie können Impfunwillige erreicht werden? IW-Direktor Michael Hüther plädiert für kostenpflichtige Tests, Impfkampagnen und Impfpflichten – zumindest für kritische Berufe.

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Das Vertrauen der Konsumenten ist zurück
IW-Kurzbericht Nr. 49 19. Juli 2021

Das Vertrauen der Konsumenten ist zurück

Hubertus Bardt / Michael Grömling / Ilaria Maselli

Nach dem erheblichen Einbruch des privaten Verbrauchs im Jahr 2020 war auch das erste Quartal 2021 von einer geringen Konsumaktivität geprägt. Der erneute Lockdown seit November 2020 hat sowohl die Konsummöglichkeiten begrenzt als auch die Konsumneigung ausgebremst. Mit den Lockerungen und einer sich verbessernden Infektionslage in Deutschland hat sich die Konsumlaune im zweiten Quartal 2021 auf breiter Basis erholt. Das TCB-IW-Verbrauchervertrauen ist deutlich angestiegen und liegt bereits wieder über dem Niveau von vor der Pandemie.

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