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Verhaltensökonomik und Wirtschaftsethik

Die Verhaltensökonomik zeigt, dass Menschen moralischer agieren als es das Modell des Homo Oeconomicus nahelegt. Menschen sind vertrauenswürdiger und verhalten sich fairer als viele Menschen denken. Dennoch gerät die Moral regelmäßig mit ökonomischen Interessen in Konflikt, die sich aber häufig mit Hilfe der Wirtschaftsethik lösen lassen.

Corporate Social Responsibility Verhaltensökonomik Ethisches Wirtschaften Vertrauen

Über das Thema

Unternehmerisches Gewinnstreben und die legitimen Interessen der Gesellschaft stehen nicht immer im Einklang. Die Konflikte können aber häufig auf konstruktive Weise überwunden werden, etwa indem der Staat regulierend eingreift (Ordnungsethik), indem Unternehmen Verantwortung übernehmen (Unternehmensethik) und in Vertrauen investieren. Oder indem sich Einzelne moralischer verhalten (Individualmoral). Typische Themen der Wirtschaftsethik sind: Der Staat setzt in der Sozialen Marktwirtschaft die Rahmenbedingungen z.B. beim Verbraucherschutz, bei den Lieferketten und dem Umweltschutz ein, Unternehmen unterhalten eigene Abteilungen für Compliance und Corporate Social Responsibility. Einzelne engagieren sich ehrenamtlich auf vielfältige Art und Weise in der Gesellschaft – Stichwort bürgerschaftliches Engagement und stärken das Sozialkapital. Im Zusammenspiel sorgen diese Wege für mehr Wohlstand, Wachstum und Lebenszufriedenheit. Dass unmoralisches Verhalten wie Korruption, Schwarzarbeit und Wirtschaftskriminalität darstellt, hat die Verhaltensökonomie u.a. mit Experimenten gezeigt.

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IW-Ökonom Dominik Enste
Dominik Enste in der Nürnberger Zeitung Interview 14. Januar 2022

„Mit staatlichen Verboten lässt sich das Klima nicht retten”

Es wird viel darüber diskutiert, ob Wohlstand, wirtschaftliches Wachstum und Nachhaltigkeit zusammenpassen. 2015 haben 195 Staaten in Paris das Ziel definiert, die Erderwärmung auf unter zwei Grad im Vergleich zu vorindustriellen Zeiten zu begrenzen. Die EU strebt an, bis 2050 klimaneutral zu werden, Deutschland schon fünf Jahre früher. Gefährdet unser ...

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Bessere Regulierung und Green Nudges für mehr Nachhaltigkeit
Dominik H. Enste / Jennifer Potthoff IW-Analyse Nr. 146 30. Dezember 2021

Verhaltensökonomie und Klimaschutz: Bessere Regulierung und Green Nudges für mehr Nachhaltigkeit

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Ralph Henger / Dominik Enste im Jahrbuch für Christliche Sozialwissenschaften Externe Veröffentlichung 13. Dezember 2021

Das Recht auf urbanes Wohnen – wohnungspolitische und wirtschaftsethische Herausforderungen

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Tripolare Herausforderungen für die Soziale Marktwirtschaft
Dominik Enste / Hans-Peter Klös IW-Policy Paper Nr. 27 1. Dezember 2021

Wachstum, Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit: Tripolare Herausforderungen für die Soziale Marktwirtschaft

In den letzten beiden Dekaden hat sich eine Debatte um das Verhältnis zwischen Wachstum und Wohlstand entsponnen, die zahlreiche neue Konzepte, Indikatoren und Zielbündel hervorgebracht hat. Dies schließt zunehmend die Betonung von Nachhaltigkeitskonzepten mit ...

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IW-Ökonom Dominik Enste
Dominik Enste in der Nürnberger Zeitung Interview 14. Januar 2022

„Mit staatlichen Verboten lässt sich das Klima nicht retten”

Es wird viel darüber diskutiert, ob Wohlstand, wirtschaftliches Wachstum und Nachhaltigkeit zusammenpassen. 2015 haben 195 Staaten in Paris das Ziel definiert, die Erderwärmung auf unter zwei Grad im Vergleich zu vorindustriellen Zeiten zu begrenzen. Die EU strebt an, bis 2050 klimaneutral zu werden, Deutschland schon fünf Jahre früher. Gefährdet unser wachstumsorientiertes Wirtschaftssystem diese Ziele? IW-Ökonom Dominik Enste erklärt im Interview mit der Nürnberger Zeitung, wie Marktwirtschaft und Nachhaltigkeit zusammenpassen.

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Bessere Regulierung und Green Nudges für mehr Nachhaltigkeit
IW-Analyse Nr. 146 30. Dezember 2021

Verhaltensökonomie und Klimaschutz: Bessere Regulierung und Green Nudges für mehr Nachhaltigkeit

Dominik H. Enste / Jennifer Potthoff

Der Klimawandel zählt zu den größten Herausforderungen unserer Zeit. Angesichts der kontroversen politischen und gesellschaftlichen Diskussionen rund um Verbote oder höhere Umweltsteuern für mehr Klimaschutz stellt sich die Frage, inwiefern verhaltensökonomische Erkenntnisse genutzt werden können, um das Klima mit weniger drastischen Eingriffen in die Freiheit und die finanziellen Ressourcen der Menschen zu schützen.

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Das Recht auf urbanes Wohnen – wohnungspolitische und wirtschaftsethische Herausforderungen
Externe Veröffentlichung 13. Dezember 2021

Das Recht auf urbanes Wohnen – wohnungspolitische und wirtschaftsethische Herausforderungen

Ralph Henger / Dominik Enste im Jahrbuch für Christliche Sozialwissenschaften

Das Recht auf Wohnen ist in den meisten Verfassungen der Welt explizit oder implizit fest verankert, so auch in Deutschland. Die Realisierung des Rechts auf Wohnen setzt deren Bezahlbarkeit für alle Einkommensschichten sowie den Zugang zum Wohnungsmarkt voraus.

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IW-Policy Paper Nr. 27 1. Dezember 2021

Wachstum, Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit: Tripolare Herausforderungen für die Soziale Marktwirtschaft

Dominik Enste / Hans-Peter Klös

In den letzten beiden Dekaden hat sich eine Debatte um das Verhältnis zwischen Wachstum und Wohlstand entsponnen, die zahlreiche neue Konzepte, Indikatoren und Zielbündel hervorgebracht hat. Dies schließt zunehmend die Betonung von Nachhaltigkeitskonzepten mit ein.

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Privater Konsum weiter auf Erholungskurs
Hubertus Bardt / Michael Grömling Pressemitteilung 12. Oktober 2021

Verbrauchervertrauen: Privater Konsum weiter auf Erholungskurs

Schon im vergangenen Quartal hat sich die Kauflaune der Deutschen vom Corona-Tief erholt. Jetzt zeigt eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), dass das Verbrauchervertrauen weiter ansteigt. Günstige Kaufgelegenheiten, eine stabile Finanzlage und gute Beschäftigungsperspektiven verbessern die Konsumfreude.

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