Der technologische Fortschritt wandelt auch die Arbeitswelt. Durch die zunehmende Bedeutung vom Internet der Dinge, Robotern, Big Data und Cloud-Systemen ändert sich auch die Anforderungen an die beruflichen Qualifikationen der Zukunft. Doch die teilweise hysterische öffentliche Diskussion um potenziell negative Folgen der Digitalisierung auf Beschäftigung und Beschäftigte steht in einem markanten Kontrast zur derzeitigen empirischen Realität. Denn die Zahlen zeigen, dass Roboter oder digitale Technologien die menschliche Arbeitskraft keineswegs ersetzen, sondern lediglich die Anforderungen verändern. Negative Beschäftigungseffekte werden unwahrscheinlicher, wenn die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der Lage sind, sich an die Veränderungen anzupassen. Auch deshalb ist betriebliche Weiterbildung wichtig.
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Zukunft der Arbeit

Über das Thema
Das IW ist Kooperationspartner des Roman Herzog Instituts. Ziel des nach dem früheren Bundespräsidenten benannten Instituts ist es, im interdisziplinären Diskurs von Ökonomen mit Psychologen, Soziologen, Philosophen und Theologen neue Antworten auf die wesentlichen Fragen unserer Zeit zu finden – zum Beispiel demografischer Wandel, Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit, Globalisierung und Digitalisierung. Das IW unterstützt dessen Arbeit mit eigener wissenschaftlicher Expertise, unter anderem mit Studien zu den Themen "Ethik in der Marktwirtschaft", "Die Gesellschaft von morgen" und "Die Unternehmen von morgen".
Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

Schulqualität, Berufsorientierung und Ausbildungseinstieg im Saarland
Die eingehende Analyse im Rahmen der IW-Studie zur Situation von Schulqualität, Berufsorientierung und anschließendem Übergang in Ausbildung zeigt für das Saarland einen klaren Handlungsdruck beim Übergang von der Schule in Ausbildung und den entsprechenden Voraussetzungen der Schulabgängerinnen und Schulabgänger dafür.
Dirk Werner / Regina Flake / Fritz Orange / Axel Plünnecke / Franziska Arndt IW

Arbeitszeit: Verpflichtende Vier-Tage-Woche schadet Unternehmen
Über die Vier-Tage-Woche in deutschen Unternehmen wird kontrovers diskutiert. Eine repräsentative Unternehmensbefragung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt, welche negativen Effekte eine flächendeckende Einführung für die deutsche Wirtschaft hätte.
Thomas Schleiermacher / Holger Schäfer IW

Betriebliche Gesundheitsförderung – resilient in Krisenzeiten
Hohe Krankenstände rücken die Gesundheitsförderung wieder verstärkt in den betrieblichen Fokus. Daten des IW-Personalpanels zeigen die Vielfalt und Verbreitung des betrieblichen Angebots. Auch die individuelle Resilienz wird vielerorts gestärkt – rund jedes vierte Unternehmen setzt auf Stress- und Resilienztrainings.
Andrea Hammermann IW

Fachkräftemangel: Warnung vor Verkürzung der Arbeitszeit für alle
Die Frage des Gleichgewichts zwischen Leben und Arbeit werde auf Arbeitszeit verkürzt, so IW-Direktor Michael Hüther. Zufriedenheit werde aber weniger durch Arbeitsvolumen und vielmehr durch Souveränität und Qualität der Arbeitsbedingungen beeinflusst.
Michael Hüther im Deutschlandfunk IW
Unsere Experten

Hannah Milena Seichter
Referentin für Berufliche Teilhabe und Inklusion
Tel: 0221 4981-514 Mail: Seichter
Dr. Oliver Stettes
Leiter Themencluster Arbeitswelt und Tarifpolitik
Tel: 0221 4981-697 Mail: stettes
Dirk Werner
Leiter des Themenclusters Berufliche Qualifizierung und Fachkräfte
Tel: 0221 4981-712 Mail: wernerAlle Beiträge
Schulqualität, Berufsorientierung und Ausbildungseinstieg im Saarland
Die eingehende Analyse im Rahmen der IW-Studie zur Situation von Schulqualität, Berufsorientierung und anschließendem Übergang in Ausbildung zeigt für das Saarland einen klaren Handlungsdruck beim Übergang von der Schule in Ausbildung und den entsprechenden Voraussetzungen der Schulabgängerinnen und Schulabgänger dafür.
Arbeitszeit: Verpflichtende Vier-Tage-Woche schadet Unternehmen
Über die Vier-Tage-Woche in deutschen Unternehmen wird kontrovers diskutiert. Eine repräsentative Unternehmensbefragung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt, welche negativen Effekte eine flächendeckende Einführung für die deutsche Wirtschaft hätte.
Betriebliche Gesundheitsförderung – resilient in Krisenzeiten
Hohe Krankenstände rücken die Gesundheitsförderung wieder verstärkt in den betrieblichen Fokus. Daten des IW-Personalpanels zeigen die Vielfalt und Verbreitung des betrieblichen Angebots. Auch die individuelle Resilienz wird vielerorts gestärkt – rund jedes vierte Unternehmen setzt auf Stress- und Resilienztrainings.
Fachkräftemangel: Warnung vor Verkürzung der Arbeitszeit für alle
Die Frage des Gleichgewichts zwischen Leben und Arbeit werde auf Arbeitszeit verkürzt, so IW-Direktor Michael Hüther. Zufriedenheit werde aber weniger durch Arbeitsvolumen und vielmehr durch Souveränität und Qualität der Arbeitsbedingungen beeinflusst.
„Es fehlt der wirklich große Wurf”
Wie die Wirtschaft in Deutschland wieder in Gang gebracht werden kann, erklärt IW-Direktor Michael Hüther im Interview mit FOCUS MONEY.
Familienfreundlichkeit für Unternehmen wichtiger denn je
Deutsche Unternehmen waren noch nie so familienfreundlich: Für fast 86 Prozent ist das Thema wichtig, zeigt eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), die in Zusammenarbeit mit dem Bundesfamilienministerium entstanden ist.
Ökologischer und digitaler Wandel
Die Beteiligung der Erwerbspersonen ist für den ökologischen und digitalen Wandel entscheidend, denn ohne ihre Arbeitsleistung und ihr Know-how kann die doppelte Transformation nicht gelingen. Gleichzeitig entstehen im Wandel aber auch Ängste und Sorgen.
20 Jahre Agenda 2010: Beispiellose Erfolgsgeschichte
Die Agenda 2010 steht nicht nur für jahrelange parteiinterne Diskussionen, sondern vor allem für eine herausragende Wende auf dem Arbeitsmarkt. 20 Jahre später fehlen flächendeckend Fachkräfte, den Sozialversicherungen droht die Überlastung, während gleichzeitig Rufe nach einer Vier-Tage-Woche und hohe Teilzeitquoten den Arbeitsmarkt unter Druck setzen. Neue Reformen sind überfällig.
Homeoffice in der öffentlichen Verwaltung – Erfolgsmodell mit Nachbesserungsbedarf
Die Corona-Pandemie hat viele Beschäftigte der öffentlichen Verwaltung soweit möglich ins Homeoffice gezwungen. Dabei haben viele von ihnen die für sie neue Arbeitsform zu schätzen gelernt. Damit aber dieser Großversuch mit Experimentiercharakter langfristig nicht die Effizienz und die Qualität der erbrachten Leistungen mindert, muss die öffentliche Verwaltung in ihre digitale Infrastruktur investieren.
Zur Zukunft der beruflichen Bildung in NRW
Angesichts der im Koalitionsvertrag von NRW festgehaltenen Ziele nennt IW-Wissenschaftsleiter Hans-Peter Klös in einem Gastbeitrag im NRW-Wirtschaftsblog zehn Leitplanken zur Stärkung der beruflichen Bildung.
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