1. Economic Challenges Podcast K1
  2. Krisenjahr 2022 K2
  3. Globale Wirtschaft K3
  4. Finanz- und Geldpolitik K4
  5. Klima K5
  6. Zukunft K6
Zeige Bild in Lightbox IW-Direktor Michael Hüther sitzt an einem langen KOnferenztisch und redet. Neben ihm sitzen Männer in Anzügen, zu seiner Linken Finanzminister Christian Lindner.
(© Bundesregierung / Denzel)
Michael Hüther

Michael Hüther – Ausgewählte Essays, Kommentare und Interviews 2022

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Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

als wir in der vergangenen Weihnachtszeit auf das neue Jahr blickten, gab es viel Grund zu Optimismus: Die anstrengenden Jahre der Corona-Pandemie schienen sich dem Ende zu nähern, im Rahmen unserer Verbandsumfrage äußerten viele Unternehmen mit Blick auf das neue Jahr Optimismus. 

Dass es anders gekommen ist, liegt vor allem an Russlands Angriff auf die Ukraine. Die humanitäre Krise geht mit großem Leid einher, beides lässt sich kaum in Worte fassen. 

Auch auf ökonomischer Ebene hinterlässt der Krieg schwerwiegende Folgen, besonders spürbar durch explodierende Energiepreise. Vor allem aber für Russland kommt der Angriff einem ökonomischen Selbstmord gleich. Gleichzeitig verdeutlicht er, wie verletzlich unsere Handelsbeziehungen in einer globalisierten Wirtschaft sind. Gerade mit Blick auf China ist es wichtig, unsere Abhängigkeiten stark zu reduzieren, sei es nun bei Energie und anderen Rohstoffen oder bei wichtigen Einzelteilen wie Chips. Zwar werden wir uns nie vollständig entkoppeln können, allerdings werden wir unseren Handel in Zukunft viel stärker auf andere Partner in Asien oder in Südamerika erweitern müssen.

So war es ein Jahr, in dem die innenpolitischen Themen oft unter den drängenden großen Krisen zurückstehen mussten. Dabei stehen noch viele Herausforderungen an, die die Ampelkoalition ursprünglich lösen wollte: die Überalterung der Gesellschaft, die Klimatransformation von Wirtschaft und Gesellschaft, der mangelnde Wohnraum und die bröckelnden Straßen, um nur ein paar zu nennen.

Es bleibt also viel zu tun. Im Institut der deutschen Wirtschaft werden wir den Weg mit unserer gewohnten Expertise begleiten, so wie wir es auch im vergangenen Jahr getan haben. Ich wünsche Ihnen viel Freude bei der Reise durch ein ereignisreiches Jahr, das ich mit viel Freude in Wort und Schrift begleitet habe.

Ihr 
Michael Hüther

"Der Angriff auf die Ukraine hinterlässt schwerwiegende Folgen - vor allem für Russland kommt er einem ökonomischen Selbstmord gleich."

Michael Hüther im Mai 2022 zu Gast bei der Kabinettsklausur der Bundesregierung auf Schloss Meseberg. Thema der Ausführungen waren die wirtschaftlichen Folgen des Krieges in der Ukraine und der Umbau zu einer klimaneutralen Volkswirtschaft. (Video: Bundesregierung)

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Tauschen sich nicht nur auf der Bühne zu den aktuellen Themen aus: Michael Hüther (r.) und Bert Rürup. (© Handelsblatt / Wagner)

Economic Challenges Podcast | K1

1.0

Economic Challenges Podcast

Neu in diesem Jahr: Economic Challenges – Der Podcast mit Michael Hüther und HRI-Präsident Bert Rürup. Jede Woche tauschen sich die beiden Wirtschaftsexperten zu den Themen aus, die Deutschland und die Welt bewegen. 30 Minuten ökonomische Kompetenz – immer meinungsfreudig und auf den Punkt.

Klicken Sie auf das Banner, um auf das Podcastarchiv eines bewegten Jahres zurückzugreifen:

Fünf besonders aktuelle Folgen finden Sie hier. Neue Folgen finden Sie jeden Freitag auf der IW-Homepage – oder überall, wo es Podcasts gibt.

Artikel lesen
Eine Dekade enormer Wohlstandsanpassung liegt vor uns
Michael Hüther im Handelsblatt-Podcast Audio 26. August 2022

Wachstumsprognose: Eine Dekade enormer Wohlstandsanpassung liegt vor uns

Die deutsche Industrie leide unter hohen Energiekosten und internationaler Verunsicherung. Insofern stehe Deutschland im Vergleich zu anderen europäischen Volkswirtschaften deutlich schlechter da, erklärt IW-Direktor Michael Hüther im Handelsblatt-Podcast „Economic Challenges“ mit HRI-Präsident Bert Rürup.

IW

Artikel lesen
„Es hat schon sehr gehakt”
Michael Hüther im Handelsblatt-Podcast Audio 9. Dezember 2022

Ein Jahr Ampel-Koalition: „Es hat schon sehr gehakt”

Vor genau einem Jahr wurde die Ampel-Koalition vereidigt. Wie hat die Regierung im vergangenen Jahr agiert und die unerwarteten Herausforderungen gemeistert? Darüber diskutieren IW-Direktor Michael Hüther und HRI-Präsident Bert Rürup im Handelsblatt-Podcast „Economic Challenges”.

IW

Artikel lesen
„Eine Botschaft, die der Weltwirtschaft gut tut”
Michael Hüther im Handelsblatt-Podcast Audio 18. November 2022

G20-Gipfel: „Eine Botschaft, die der Weltwirtschaft gut tut”

Dass es klug ist, miteinander zu sprechen und zu kooperieren – bei allen Gegensätzen und Konflikten. Das sei die eigentliche Botschaft des G20-Gipfels, sagt IW-Direktor Michael Hüther Handelsblatt-Podcast „Economic Challenges“ mit HRI-Präsident Bert Rürup.

IW

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„Decoupling ist keine besonders intelligente Strategie“
Michael Hüther im Handelsblatt-Podcast Audio 14. Oktober 2022

China: „Decoupling ist keine besonders intelligente Strategie“

Die Verflechtungen der deutschen und chinesischen Wirtschaft sind sehr vielfältig. Muss Deutschland unabhängiger werden von China? Darüber spricht IW-Direktor Michael Hüther im Handelsblatt-Podcast „Economic Challenges“.

IW

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„Wir müssen in Europa investieren”
Michael Hüther im Handelsblatt-Podcast Audio 2. Dezember 2022

„Wir müssen in Europa investieren”

Wie wirkt sich der „Pivot to Asia” und der aufkommende Protektionismus in den USA auf die deutsche Industrie aus? Wie kann sich Deutschland in der veränderten Weltordnung aufstellen? Darüber diskutieren IW-Direktor Michael Hüther und HRI-Präsident Bert Rürup ...

IW

Zeige Bild in Lightbox Ein beleuchteter Gastanker fährt im Morgengrauen in einen Hafen ein.
Im November läuft am LNG-Terminal in Sassnitz zum ersten Mal ein Gastanker ein. (© Getty Images)

Krisenjahr 2022 | K2

2.0

Krisenjahr 2022

Gasknappheit, Ukrainekrieg, Inflation – und auch Corona war nie so ganz weit weg: 2022 war ein Jahr der multiplen Krisen. Der Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine machte viele Hoffnungen auf eine wirtschaftliche Erholung nach den Jahren der Pandemie zunichte. Viele der Debatten drehten sich in diesem Jahr deshalb um die Wege aus der Krise, um notwendige Schritte und falsche Ansätze – in Schrift und Wort stets begleitet durch IW-Direktor Michael Hüther.

Am 24. Februar 2022 beginnen russische Truppen einen groß angelegten Angriff auf die Ukraine. Einen Tag später ordnet Michael Hüther im Deutschlandfunk die Auswirkungen ein – und plädiert für scharfe wirtschaftliche Sanktionen. 

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„Die Drohkulisse ist der Gas-Import”
Michael Hüther im Deutschlandfunk DLF 25. Februar 2022

„Die Drohkulisse ist der Gas-Import”

„Wir haben eine Gefahrenlage, die wir mit allen ökonomischen Mitteln bekämpfen müssen”, sagt IW-Direktor Michael Hüther im Interview mit dem Deutschlandfunk. Probleme für Deutschland sieht er dabei vor allem beim dann fehlenden Gas-Import aus Russland. Rückgänge beim Waren-Export könne Deutschland kompensieren.

IW

Schon bald zeigt sich: Der Krieg hat erhebliche Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft. Vor allem die Gasversorgung ist betroffen, die Energiepreise ziehen enorm an. Während manche in dieser Situation ein sofortiges Embargo von russischem Gas fordern, warnt Michael Hüther: Ein solcher Schritt würde den Krieg keineswegs stoppen, aber den Industriestandort Deutschland nachhaltig gefährden.

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„Putin braucht keine Devisen, um seinen Krieg zu finanzieren”
Michael Hüther im Deutschlandfunk DLF 28. März 2022

„Putin braucht keine Devisen, um seinen Krieg zu finanzieren”

Mit Sanktionen werde man Putins Krieg nicht stoppen, sagte IW-Direktor Michael Hüther im Interview mit dem Deutschlandfunk. Um Lieferengpässen bei Gas vorzubeugen, schlägt er vor, die drei noch aktiven AKW in Deutschland über ihre geplante Abschaltung Ende 2022 hinaus bereitzuhalten.

IW

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IW-Direktor Michael Hüther
Michael Hüther in der Welt am Sonntag Interview 9. April 2022

Gasembargo: „Das bedeutet zweieinhalb Jahre Stillstand”

Kann Deutschland auf russisches Gas verzichten? Führende Ökonomen streiten heftig über die Folgen eines Embargos. Ein Streitgespräch zwischen IW-Direktor Michael Hüther und Jan Schnellenbach.

IW

„Inflationsbekämpfung ist Sache der Geldpolitik – die Lohnpolitik darf der Geldpolitik dabei nicht zusätzliche Hürden in den Weg legen“

Schon lange hat sich keine Krise mehr so im Geldbeutel bemerkbar gemacht: In ganz Europa steigen die Preise, für Lebensmittel genauso wie für Energie und unverzichtbare Rohstoffe, das Statistische Bundesamt vermeldet Monat für Monat neue Inflations-Rekordwerte. Für Michael Hüther ist klar: Alle müssen ihren Beitrag leisten, damit die Inflation nicht weiter an Fahrt aufnimmt. Im Falle besonders hoher Tarifabschlüsse droht eine gefährliche Lohn-Preis-Spirale.

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Ist es falsch, wenn die Gewerkschaften jetzt höhere Löhne erkämpfen wollen?
Michael Hüther in der Zeit Gastbeitrag 5. Mai 2022

Ist es falsch, wenn die Gewerkschaften jetzt höhere Löhne erkämpfen wollen?

„In einer Zeit, die von Unsicherheit, Lieferengpässen und wegbrechenden Märkten geprägt ist, können hohe Lohnforderungen kaum deplatzierter sein”, schreibt IW-Direktor Michael Hüther in einem Gastbeitrag für die Zeit.

IW

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Deutschland braucht neues Miteinander von Tarif- und Finanzpolitik
Michael Hüther im Handelsblatt-Podcast Audio 1. April 2022

Inflation: Deutschland braucht neues Miteinander von Tarif- und Finanzpolitik

Die Inflationsraten steigen stark – vor allem wegen der Energiepreise. Nun ist die Lohnpolitik gefordert, verantwortungsvoll zu agieren, fordern IW-Direktor Michael Hüther und HRI-Präsident Bert Rürup im Handelsblatt-Podcast „Economic Challenges”.

IW

Während die Bundesregierung sich auf die weltweite Suche nach neuen Energielieferanten macht, fordert Michael Hüther, bisherige Tabus zu überdenken: Die starken Vorbehalte gegenüber Fracking in Deutschland seien „moralisch inkonsistent“.

2022 war auch das Jahr der Entlastungspakete. Insgesamt drei von ihnen wird die Bundesregierung auf den Weg bringen. Michael Hüther begrüßt diese Schritte und plädiert dafür, die Schuldenbremse weiter auszusetzen. Denn auch wenn politische Eingriffe kurzfristig wirtschaftliche Probleme lindern können, führen nur unternehmerische Innovationen langfristig wieder in die Prosperität.

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Der Energiekurs der Bundesregierung
Michael Hüther im Deutschlandfunk DLF 30. September 2022

Der Energiekurs der Bundesregierung

Die Bundesregierung will der Energieversorungskrise mit 200 Milliarden Euro entgegenwirken. Die Botschaft sei wichtig, sagt IW-Direktor Michael Hüther im Interview mit dem Deutschlandfunk.

IW

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Der Joker in der Krise
Michael Hüther im Merkur Gastbeitrag 25. September 2022

Steuerfreie Einmalzahlungen: Der Joker in der Krise

Die deutsche Wirtschaft steuert wegen steigender Kosten für Energie und gewerbliche Produkte auf eine Rezession zu – und eine Lohn-Preis-Spirale, warnt IW-Direktor Michael Hüther. Angesichts dieser Ausgangslage seien jetzt die Gewerkschaften in der Pflicht, ...

IW

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Bundesfinanzminister Christian Lindner will an der Schuldenbremse festhalten.
Michael Hüther Jens Suedekum im Handelsblatt Gastbeitrag 28. September 2022

Schuldenbremse weiter aussetzen

Die Unternehmen leiden unter den extrem hohen Energiekosten. Der Bund muss jetzt alles daransetzen, eine drohende Deindustrialisierung abzuwenden, fordern IW-Direktor Michael Hüther und Jens Suedekum, Direktor des Instituts für Wettbewerbsökonomie an der ...

IW

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Nur Unternehmen führen uns aus der Krise
Michael Hüther / Jasmina Kirchhoff in der Welt Gastbeitrag 7. Oktober 2022

Innovation statt Markteingriff: Nur Unternehmen führen uns aus der Krise

Die wirtschaftliche Zukunft Deutschlands scheint ungewiss wie selten zuvor – die Stichworte sind hinreichend bekannt, die Wirkung offenkundig: wir erleben einen Wohlstandsverlust. Aber selbst angesichts so extremer Herausforderungen gibt es für unsere ...

IW

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Zeige Bild in Lightbox Olaf Scholz, Emmanuel Macron, Joe Biden und Narendra Modi begrüßen sich in einem holzgetäfelten Konferenzraum.
Auf der Suche nach einer neuen Weltordnung: Scholz, Macron, Biden und Modi beim G20-Gipfel auf Bali. (© Getty Images)

Globale Wirtschaft | K3

3.0

Globale Wirtschaft

Mit dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine hat sich das globale Machtgleichgewicht verschoben: Russland scheidet als zentraler Energielieferant aus, das europäische Verhältnis zu China hat sich verschlechtert, Abhängigkeiten werden deutlich kritischer gesehen als noch vor einigen Jahren. In Interviews, Gastbeiträgen und im gemeinsamen Podcast mit Bert Rürup analysiert Michael Hüther die komplizierte politische und ökonomische Gemengelage der neuen Zeit. 

Schon im Februar war klar: Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine reißt alte Wunden auf. Die beherrschenden Themen aus dem Kalten Krieg, darunter der „Wettstreit der großen Mächte“,  stehen 32 Jahre später erneut auf der politischen Agenda. In dieser fragilen, gefährlichen Situationen darf die Politik nicht vor Sanktionen zurückschrecken, kommentiert Michael Hüther im Handelsblatt. 

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Putin, Russland und die verspätete Nation
Michael Hüther im Handelsblatt Gastbeitrag 23. Februar 2022

Die Friedensdividende ist verbraucht: Putin, Russland und die verspätete Nation

Aus der angeblichen historischen Einheit Russlands mit der Ukraine kann keine Zukunft entstehen, schreibt IW-Direktor Michael Hüther in einem Gastbeitrag für das Handelsblatt.

IW

„Wir sind Zeugen einer tektonischen Verschiebung der globalen Machtachsen.“

Mit dem Krieg gegen die Ukraine wird deutlich: Russland will im geopolitischen Wettbewerb alte Stärke projizieren. Wladimir Putins Überfall auf das Nachbarland ist ein Versuch, in der internationalen Gemengelage wieder mitzumischen und die Neuordnung zu dominieren. Die EU und Deutschland sind gefragt, sich klug zu verhalten – ohne China wird es künftig nicht gehen, egal bei welcher globalen Herausforderung.

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Suche nach einer neuen Weltordnung
Sigmar Gabriel und Michael Hüther im Tagesspiegel Gastbeitrag 9. Juni 2022

Suche nach einer neuen Weltordnung

Die EU muss sich auf ihre Kernwerte besinnen, um geopolitisch wichtiger zu werden, schreiben IW-Direktor Michael Hüther und Bundesminister a.D. Sigmar Gabriel in einem Gastbeitrag für den Tagesspiegel.

IW

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Bundeskanzler Olaf Scholz sprach bei der Regierungserklärung am 27. Februar 2022 von einer „Zeitenwende in der Geschichte unseres Kontinents”.
Michael Hüther in der Welt am Sonntag Gastbeitrag 3. April 2022

Zeitenwende für eine neue Epoche der Bipolarität

Die Welt steht vor einem Umbruch. Die Globalisierung verliert ihre normative Rahmung als Geschichte des Westens. Darin liegt auch eine Chance, schreibt IW-Direktor Michael Hüther in einem Gastbeitrag in der Welt am Sonntag.

IW

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Außenwirtschaftliche Abhängigkeit
Michael Hüther in der Frankfurter Allgemeine Zeitung Gastbeitrag 14. Juni 2022

Standpunkt: Außenwirtschaftliche Abhängigkeit

Russlands Angriffskrieg rüttelt alles durch. Das trifft besonders die Wahrnehmung, Bewertung und Perspektiven der Globalisierung, schreibt IW-Direktor Michael Hüther in einem Gastbeitrag für die Frankfurter Allgemeine Zeitung.

IW

Aus den neuen Machtstrukturen ergeben sich elementare Fragen: Wie soll man mit China umgehen? Diversifizierung statt Entkopplung lautet das Motto - Decoupling sei keine besonders intelligente Strategie, sagt Professor Michael Hüther im Gespräch mit Ina Karabasz, die Professor Bert Rürup im Handelsblatt-Podcast vertritt. „In Erwartung einer unangenehmen Zukunft die wirtschaftlichen Beziehungen mit China in Frage zu stellen, ist kein rationales Argument.“

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IW-Direktor Michael Hüther
Michael Hüther in der Kölnischen Rundschau Interview 9. Juni 2022

„Wir müssen China anders bewerten“

Über die Folgen der derzeitigen Krisen auf die deutsche Wirtschaftspolitik und den internationalen Handel spricht IW-Direktor Michael Hüther im Interview mit der Kölnischen Rundschau.

IW

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„Wandel durch Handel ist nicht obsolet geworden“
Michael Hüther in Makronom Interview 29. September 2022

„Wandel durch Handel ist nicht obsolet geworden“

Der Welthandel ist aufgrund von Lieferengpässen durch die Coronapandemie und den russischen Angriff auf die Ukraine aus dem Gleichgewicht geraten. Die politische Weltlage ist seitdem angespannter: Das Verhältnis zu China hat sich verschlechtert und die ...

IW

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Europa baut sich ein eigenes Tor zur Welt
Michael Hüther im Handelsblatt-Podcast Audio 31. Dezember 2021

Europa baut sich ein eigenes Tor zur Welt

Mit dem Projekt „Global Gateway“ will die EU einen Kontrapunkt zu Chinas „Neuer Seidenstraße” setzen. Was ist davon zu halten? Darüber diskutieren IW-Direktor Michael Hüther und HRI-Präsident Bert Rürup.

IW

Zeige Bild in Lightbox Blick durch ein Mauerloch auf den Wolkenkratzer der EZB in Frankfurt. Im Vordergrund ein Park und eine Joggerin.
Graue Wolken über der EZB-Zentrale in Frankfurt: Die Inflation in der Eurozone erreichte 2022 Rekordstände. (© Getty Images)

Geld und Finanzen | K4

4.0

Geld und Finanzen

Geldpolitisch war 2022 ein Jahr der großen Sprünge: Nachdem die US-Zentralbank Fed im März zum ersten Mal seit Jahren wieder den Leitzins angehoben hatte, zog auch die EZB im Juli endlich mit einer Zinserhöhung nach. Es war ein Jahr, in dem die Geldpolitik besonders im Fokus stand. Die Rekordinflation belastet bis heute viele Haushalte und Unternehmen, für das Jahr 2023 steuert die Weltwirtschaft auf eine Rezession zu - und auch der fiskalische Spielraum droht für die kommenden Jahre zu schrumpfen.

Und sie bewegt sich doch: Im Juli 2022 hob die EZB nach Jahren des günstigen Geldes zum ersten Mal seit 2008 wieder den Leitzins an – und das gleich in großen Schritten. Seit ihrer Gründung vor 23 Jahren musste die Zentralbank noch nie so ernsthaft gegen Inflation kämpfen wie derzeit, der Euro büßte stark an Wert ein. Michael Hüther hatte gemeinsam mit Bert Rürup schon Wochen zuvor eine ganz andere Art der Geldpolitik gefordert.

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Finanz- und Lohnpolitik haben eine Stabilisierungsverantwortung: Bundesfinanzminister Christian Lindner und Bundesarbeitsminister Hubertus Heil bei einer Kabinettssitzung.
Michael Hüther / Bert Rürup im Handelsblatt Gastbeitrag 12. Juli 2022

Zeitenwende für Ökonomen: Geld-, Finanz- und Lohnpolitik müssen neu gedacht werden

Die bisherigen Erfahrungen in der Geld-, Finanz- und Lohnpolitik helfen in dieser Krise nicht weiter. Nötig sind jetzt komplett neue Konzepte, fordern Michael Hüther und Bert Rürup.

IW

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„Das ist wirklich eine Veränderung“
Michael Hüther im Deutschlandfunk DLF 22. Juli 2022

EZB-Entscheidung: „Das ist wirklich eine Veränderung“

Die EZB habe sich mit der Leitzinserhöhung von 0,5 Prozent mutiger gezeigt als erwartet, sagt IW-Direktor Michael Hüther im Deutschlandfunk. Der Schritt sei notwendig gewesen und stelle eine Wende dar. Die EZB habe zu lange an ihrer Niedrigzinspolitik festgehalten.

IW

„Die Finanzpolitik muss Unternehmen schnell und liquiditätswirksam unterstützen”

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Doch auch innenpolitisch gab es im Jahr 2022 Anlass zur Kritik. Da wäre zum Beispiel die kalte Progression, die im Inflationsjahr die Realeinkommen der Beschäftigten erheblich belastete. Auch die Bundesländer bekamen von Michael Hüther im Podcast "Economic Challenges" schlechte Noten: Der fiskalische Förderalismus brauche eine dringende Reform.

Artikel lesen
Bundesfinanzminister Christian Lindner
Martin Beznoska / Michael Hüther Gastbeitrag 22. August 2022

Die Korrektur der kalten Progression ist notwendig

Die kalte Progression ist nicht der Sinn des progressiven Steuertarifs, sie darf keine inoffizielle Steuererhöhung werden, warnen Michael Hüther und Martin Beznoska in einem Gastbeitrag für das Handelsblatt.

IW

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Nicht so grün, wie es aussieht: Schafe grasen am Rande der Braunkohlegrube in Lützerath nahe Köln. (© Getty Images)

Klima | K5

5.0

Klima

Die Anpassung an den Klimawandel ist eine der zentralen Herausforderungen der kommenden Jahre und Jahrzehnte – und ist für die Unternehmen in Deutschland auch heute schon mit enormen Belastungen verbunden. Die deutsche Wirtschaft nimmt dabei im globalen Kontext eine Vorbildrolle ein und zeigt, dass grünes Wirtschaften auch heute schon möglich ist. Damit die Transformation des Industriestandorts in eine emissionsarme Zukunft gelingt, braucht es aber mehr politisches Engagement.

In den Klimadebatten fanden im vergangenen Jahr oft gerade die alarmistischen Stimmen Gehör. Vor Beginn der internationalen Klimakonferenz COP 27 im ägyptischen Scharm asch-Schaich plädiert Michael Hüther für einen anderen Ansatz: Nicht Angst, sondern Erfolge seien die beste Werbung für Klimapolitik.

Artikel lesen
„Die beste Motivation für Klimaschutz sind Erfolgsgeschichten“
Michael Hüther im Deutschlandfunk Interview 8. November 2022

„Die beste Motivation für Klimaschutz sind Erfolgsgeschichten“

Ob drastische Warnungen Motivation für mehr Klimaschutz erzeugen, bezweifelt IW-Direktor Michael Hüther im Interview mit dem Deutschlandfunk. Vielmehr müsse etwa Deutschland mit seinen Technologien anderen zeigen, wie Klimaschutz gelingen kann.

IW

Um den Jahresbeginn 2022 herum kommt mit der Ampel-Koalition eine neue Regierung mit hehren ökologischen Zielen ins Amt. Anlass für Michael Hüther, eine ganz neue Art einzufordern, mit der in Deutschland Klimapolitik gemacht wird. Als schlechte Idee bewertet er den Schritt der EU, mit der Klima-Taxonomie Banken als Kontrolleure klimaschädlichen Verhaltens einzuspannen.

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Für einen klimapolitischen Konsens
Michael Hüther im Handelsblatt Gastbeitrag 26. Januar 2022

Für einen klimapolitischen Konsens

Damit die Dekarbonisierung der Wirtschaft sozialverträglich gelingt, brauchen wir neue Konfliktlösungen, analysiert IW-Direktor Michael Hüther in einem Gastbeitrag für das Handelsblatt.

IW

Artikel lesen
Banken als Richter über grüne Geschäfte
Michael Hüther in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung Gastbeitrag 7. Januar 2022

Banken als Richter über grüne Geschäfte

Die EU spannt das Finanzsystem immer mehr zur Lenkung klimaschützender Investitionen ein. Das macht die Klimapolitik widersprüchlicher, nicht besser. Groß ist die Gefahr, dass Banken Moralurteile über die Realwirtschaft fällen und wichtige Innovationen verhindern, schreibt IW-Direktor Michael Hüther in einem Gastbeitrag für die Frankfurter Allgemeine Zeitung.

IW

Klar ist: Die Transformation der deutschen Wirtschaft wird gewaltige Investitionssummen benötigen. Die Schuldenbremse ist in dieser Situation deshalb ein Hemmnis, das einer Reform bedarf, sagt Michael Hüther am 21. Januar im Podcast „Economic Challenges“ mit HRI-Präsident Bert Rurüp.

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Klimapolitik ist nicht erst seit gestern ein Thema. In zwei Gastbeiträgen erinnert Michael Hüther 2022 an die Anfänge der Umweltpolitik in Deutschland – und einen wichtigen Weckruf durch den „Club of Rome“.

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Innovationsförderung, Investitionsstärkung und Bildungsexpansion für die Klimapolitik
Michael Hüther in Politik & Kultur Gastbeitrag 5. April 2022

Auf Neues setzen: Innovationsförderung, Investitionsstärkung und Bildungsexpansion für die Klimapolitik

Als vor 50 Jahren der Bericht »Die Grenzen des Wachstums« von dem Club of Rome veröffentlicht wurde, traf dieser auf ein geteiltes öffentliches Echo. Zum einen kam methodische Kritik aus den Fachdiskursen, zum anderen war die mediale Reaktion aufrüttelnd, schreibt IW-Direktor Michael Hüther in einem Gastbeitrag für Politik & Kultur.

IW

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Nachhaltiges Wachstum in der sozialen Marktwirtschaft
Michael Hüther im Blog Nachhaltigkeit der Chemie Gastbeitrag 13. Januar 2022

Nachhaltiges Wachstum in der sozialen Marktwirtschaft

Vor fünfzig Jahren – im Oktober 1971 – wurde erstmals ein „Umweltprogramm der Bundesregierung“ vorgelegt. In einem Gastbeitrag für den Blog Nachhaltigkeit der Chemie schreibt IW-Direktor Michael Hüther über Umweltpolitik als Teil der sozialen Marktwirtschaft.

IW

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Denkt über die Zukunft nach: Das Bundeskabinett bei seiner Klausur auf Schloss Meseberg. (© Bundesregierung / Denzel)

Zukunft | K6

6.0

Zukunft

Alternde Gesellschaft, mangelnde Fachkräftemangel, bröckelnde Straßen – um das deutsche Erfolgsmodell in ein neues Zeitalter zu überführen, braucht es Mut zur Veränderung. Michael Hüther hat 2022 einige Vorschläge gemacht, um Deutschland für kommende Generationen fit zu machen. Schon im Februar stand für ihn die Diagnose fest: Der Staat müsse jetzt endlich seine Handlungswirksamkeit unter Beweis stellen. Die Folgen des Kriegs in der Ukraine dürfte diese Beobachtung verstärkt haben. Egal ob Verkehr, Digitalisierung oder Energie: Die Weichen für die Zukunft werden jetzt durch entschiedenes staatliches Handeln gestellt.

Schon seit langer Zeit ist klar: Deutschland wird immer älter – und steuert in den nächsten Jahren auf eine gewaltige Arbeitsmarktlücke zu. Der Handlungsdruck ist enorm, schließlich belastet der Fachkräftemangel die deutsche Wirtschaft schon heute enorm. Anlass genug für Michael Hüther, um immer wieder auch für unpopuläre Reformen zu streiten.

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Arbeitszeit rauf oder runter?
Michael Hüther im Handelsblatt Interview 30. September 2022

Streitgespräch: Arbeitszeit rauf oder runter?

Angesichts des sich verschärfenden Fachkräftemangels schlägt IW-Direktor Michael Hüther eine 42-Stunden-Woche vor. Unternehmer und Buchautor Lasse Rheingans widerspricht. Das Handelsblatt hat beide in Berlin zum Streitgespräch gebeten.

IW

2022, das war auch das erste Jahr einer ambitionierten neuen Regierung, die vieles anders machen wollte. Manches davon erscheint auch Michael Hüther „erbaulich“, andere Dinge sieht er kritisch – wie etwa die vorgeschlagene Aktienrente.

„Eine Verpflichtung zur ergänzenden Altersvorsorge ist nicht sinnvoll zu begründen.“
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„Der Staat muss endlich wirksam handeln”
Michael Hüther im Unternehmermagazin Creditreform Interview 1. Februar 2022

„Der Staat muss endlich wirksam handeln”

Über Deutschlands Rolle in globalen Systemkonflikten, unternehmerische Chancen für mehr Wachstum und die Aufgabe der neuen Bundesregierung, die gefährliche Erstarrungstendenz zu überwinden, spricht IW-Direktor Michael Hüther im Interview mit dem Unternehmermagazin Creditreform.

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Besser keine Aktienrente
Michael Hüther / Jochen Pimpertz im Tagesspiegel Gastbeitrag 6. Oktober 2022

Besser keine Aktienrente

Einmal mehr drohen schlechte Nachrichten. Im November wird die Bundesregierung ihren Rentenversicherungsbericht veröffentlichen. Zu befürchten ist, dass auf die Beschäftigten und ihre Arbeitgeber in den kommenden Jahren deutlich höhere Beitragssätze zukommen, schreiben IW-Direktor Michael Hüther und Jochen Pimpertz, Leiter des Clusters Staat, Steuern und Soziale Sicherung am IW, in einem Gastbeitrag für den Tagesspiegel.

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Ein Schlüssel für die Zukunft bleibt gute Bildung für kommende Generationen. Vor der Landtagswahl im größten Bundesland Nordrhein-Westfalen mahnte Michael Hüther die kommende Landesregierung, die bildungspolitischen Folgen der Pandemiejahre aufzuarbeiten.

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Bildungspolitik und Strukturwandel in den Griff kriegen
Michael Hüther im NRW-Wirtschaftsblog Gastbeitrag 13. April 2022

Bildungspolitik und Strukturwandel in den Griff kriegen

Über die Herausforderungen für das Land Nordrhein-​Westfalen in der Bildungspolitik und im Strukturwandel berichtet IW-Direktor Michael Hüther in einem Gastbeitrag im NRW-Wirtschaftsblog.

IW