1. Home
  2. Studien
  3. Arbeitsmarkt: Vieles gleich, aber alles anders
Holger Schäfer IW-Trends Nr. 1 21. Februar 2024 Arbeitsmarkt: Vieles gleich, aber alles anders

Die Mitte der 1970er Jahre markierten einen Wendepunkt in der Entwicklung des deutschen Arbeitsmarktes. Die vorangegangenen 1960er und frühen 1970er Jahre waren von Arbeitskräftemangel gekennzeichnet.

PDF herunterladen
Vieles gleich, aber alles anders
Holger Schäfer IW-Trends Nr. 1 21. Februar 2024

Arbeitsmarkt: Vieles gleich, aber alles anders

Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

Die Mitte der 1970er Jahre markierten einen Wendepunkt in der Entwicklung des deutschen Arbeitsmarktes. Die vorangegangenen 1960er und frühen 1970er Jahre waren von Arbeitskräftemangel gekennzeichnet.

Die in den 1950er Jahren infolge der Kriegsschäden und Einwanderung Vertriebener nach Westdeutschland noch hohe Arbeitslosigkeit (Braun/Weber, 2016) glaubte man überwunden. Die Arbeitslosenquote lag im Zeitraum 1960 bis 1973 nur einmal – im Jahr 1967 infolge einer leichten Rezession – kurzzeitig über 2 Prozent der abhängigen zivilen Erwerbspersonen. Dies änderte sich in den Jahren 1974 und 1975 deutlich, als im Zuge des Ölpreisschocks das Bruttoinlandsprodukt zunächst nur schwach zunahm und dann sogar recht deutlich zurückging. In dieser Phase stieg die Arbeitslosenquote auf 4 bis 5 Prozent (Abbildung 1). Dieser Anstieg war Ausgangspunkt einer langen Arbeitsmarktkrise, die bis zum Jahr 2005 andauerte.

Inhaltselement mit der ID 13171 Inhaltselement mit der ID 13172
PDF herunterladen
Vieles gleich, aber alles anders
Holger Schäfer IW-Trends Nr. 1 21. Februar 2024

Arbeitsmarkt: Vieles gleich, aber alles anders

Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

Mehr zum Thema

Artikel lesen
Frau schaut auf ihre Uhr, um ihre Arbeitszeit im Blick zu haben.
Holger Schäfer IW-Kurzbericht Nr. 21 18. April 2024

Arbeitszeit: Sind die Deutschen arbeitsscheu?

Ob in Deutschland mehr oder weniger als in anderen Ländern gearbeitet wird, lässt sich aus der Anzahl der geleisteten Arbeitsstunden je Erwerbstätigen nicht ablesen. Auch wenn zusätzlich die Erwerbsbeteiligung berücksichtigt wird, erweist sich der Grad der ...

IW

Artikel lesen
Michael Hüther im Handelsblatt-Podcast Audio 5. April 2024

Fachkräftemangel: „Es gibt mehr Parameter als nur die Arbeitszeit, um den Arbeitsplatz attraktiv zu machen“

Könnte eine Vier-Tage-Woche den Fachkräftemangel in Deutschland mildern? Im Handelsblatt-Podcast „Economic Challenges“ diskutieren IW-Direktor Michael Hüther und HRI-Präsident Bert Rürup, warum mehr als nur verkürzte Arbeitszeiten nötig sind, um die ...

IW

Mehr zum Thema

Inhaltselement mit der ID 8880