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Strukturwandel

Die Wirtschaft befindet sich stets im Wandel. Dies führt zu Herausforderungen für Unternehmen, aber auch für den Staat. Dieser sollte darauf verzichten, den Strukturwandel in eine bestimmte Richtung zu lenken und stattdessen flankierende Maßnahmen ergreifen sowie günstige Rahmenbedingungen für die Erneuerung der Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft setzen. 

Über das Thema

Der Strukturwandel ist auch in Deutschland präsent. Die Wirtschaftsstruktur wird auch durch viele Treiber verändert, darunter die Globalisierung, die Digitalisierung, eine höhere Wissensintensität von Produkten und Prozessen sowie die Tertiarisierung – also die Verschiebung des Wirtschaftsschwerpunkts von der Industrie zu den Dienstleistungen. Die Politik muss die Rahmenbedingungen für den Strukturwandel der Deutschen so gestalten, dass flexible Anpassungen möglich sind und kein Weg vorherbestimmt ist.

Es ist empirisch belegbar, dass es keine überlegene Wirtschaftsstruktur gibt und Wohlstand in Industrienationen genauso möglich ist wie in Ländern mit einem starken Dienstleistungssektor. Daher ist es entscheidend, dass jedes Land seinen eigenen Weg findet, den die Politik den Strukturwandel lediglich durch flankierende Maßnahmen und einen günstigen Rahmen begleitet. Zu den Maßnahmen zählen die Förderung von Innovationen und Unternehmensgründungen, ein leistungsfähiges Bildungssystem, offene Märkte, der Abbau von bürokratischen Hürden sowie eine gut ausgebaute Infrastruktur. Auf diese Weise werden die Voraussetzungen für Strukturwandel geschaffen, sodass die Chancen des Veränderungsprozesses optimal genutzt werden können.

Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

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Dr. Christian Rusche

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Welche disruptiven Handlungsbedarfe gibt es?
Externe Veröffentlichung 7. Juni 2022

Strukturbrüche und Corona: Welche disruptiven Handlungsbedarfe gibt es?

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Wirtschaftlich führt am Großraum München kein Weg vorbei. Er bleibt Spitzenreiter im neuen Regionalranking der IW Consult. Die Corona-Pandemie hat allerdings deutliche Spuren bei der wirtschaftlichen Entwicklung hinterlassen: Regionen, die vor zwei Jahren noch auf den hinteren Plätzen landeten, haben zuletzt deutlich zugelegt. Kiel hat sich am besten entwickelt.

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Über die Herausforderungen für das Land Nordrhein-​Westfalen in der Bildungspolitik und im Strukturwandel berichtet IW-Direktor Michael Hüther in einem Gastbeitrag im NRW-Wirtschaftsblog.

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