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Kreislaufwirtschaft

Zur langfristigen Sicherung des immer weiter steigenden Ressourcenbedarfs sowie für den Klimaschutz gewinnt das Konzept der Kreislaufwirtschaft oder auch Circular Economy in der Öffentlichkeit immer mehr an Bedeutung. Es macht grundlegende Veränderungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette erforderlich.  

Über das Thema

Die Grundidee ist es, Ressourcen so lange wie möglich im Einsatz zu halten, indem der gesamte Lebenszyklus einer Ressource – von der Gewinnung über die Produktgestaltung, die Produktion und den Verbrauch bis hin zur Abfallwirtschaft – berücksichtigt wird. Ziel ist es, sowohl den Materialeinsatz als auch die Abfallentstehung durch ressourcenschonendes Produktdesign (Öko-Design) sowie durch Recycling und Wiederverwendung von Produkten und Materialien zu minimieren.

Abfall wird so wieder zu einer Ressource: Sekundärrohstoffe werden durch Recycling aus entsorgtem Material gewonnen. Damit werden Abfälle zu einer inländischen Mine, bei deren Nutzbarmachung natürliche Vorkommen geschont bleiben und CO2 eingespart wird.

Rohstoffe stellen einen erheblichen Kostenfaktor für Unternehmen dar. Deswegen ist die Auseinandersetzung mit dem Thema Ressourceneffizienz in den Betrieben sehr wichtig.

Unternehmen zielen mit der Steigerung von Ressourceneffizienz vor allem auf geringere Herstellungskosten, Abfallvermeidung und Umweltschutz durch Ressourcenschonung ab. Nur wenige Unternehmen streben bislang eine echte Kreislaufwirtschaft oder eine Vernetzung mit Akteuren entlang der Wertschöpfungskette an. Der Fokus in den Unternehmen liegt nach wie vor darauf, über klassische Optimierungsmaßnahmen weniger Ressourcen zu verbrauchen.

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Nicht immer gut für die Umwelt
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Externe Veröffentlichung 6. Mai 2021

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Die Transformation unserer Wirtschaft von einer linearen Ökonomie hin zu einer effizienten und ressourcenschonenden Circular Economy erfordert die Betrachtung, Analyse und Umgestaltung der gesamten Wertschöpfungskette von Produkten hin zu Wertschöpfungskreisläufen.

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Einführung in die Circular Economy
Externe Veröffentlichung 3. Mai 2021

Fact Sheet-Reihe Kreislaufwirtschaft: Einführung in die Circular Economy

Sarah Fluchs in Fact Sheet-Reihe Kreislaufwirtschaft für SCI4CLIMATE.NRW

Während der deutsche Begriff Kreislaufwirtschaft häufig lediglich auf die Abfall- und Recyclingwirtschaft fokussiert, ist der Begriff Circular Economy deutlich umfassender definiert. Der Definition des Umweltbundesamtes zufolge soll die Kreislaufwirtschaft „zur Reduzierung der lebenszyklusweiten negativen Auswirkungen sowohl von Materialien und Produkten – durch Einsparung von Primärmaterialien und deren Substitution mit Sekundärmaterialien – als auch der Abfallerzeugung und Abfallbewirtschaftung beitragen“.

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Die EU stärkt den Kreislaufgedanken
Dr. Adriana Neligan im bdvb-Magazin Gastbeitrag 2. Oktober 2019

Weg von der Wegwerfgesellschaft: Die EU stärkt den Kreislaufgedanken

Zur langfristigen Sicherung des immer weiter steigenden Ressourcenbedarfs sowie für den Klimaschutz gewinnt das Konzept der Kreislaufwirtschaft oder auch Circular Economy in der Öffentlichkeit immer mehr an Bedeutung. Häufig wird jedoch noch mit dem deutschen Begriff „Kreislaufwirtschaft“ lediglich Abfallmanagement und Recycling verbunden.

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Die EU peilt bis 2035 eine Recyclingquote von 65 Prozent an.
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Wiederverwertung von Müll: Recycling-Meister Deutschland ist nicht so gut, wie er glaubt

Die EU-Kommission will weg von der Wegwerfgesellschaft. Dafür hat sie ihre Recyclingvorgaben verschärft. Das hat Konsequenzen für alle Mitgliedsstaaten, selbst für den Recycling-Europameister Deutschland, schreibt Adriana Neligan in einem Gastbeitrag auf Focus Online.

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