1. Home
  2. Themen
  3. Umwelt
  4. Green Economy
Inhaltselement mit der ID 18

Green Economy

Wie nachhaltiges Wirtschaften durch den ökologischen Umbau der Industrie zur Green Economy führt und welche Chancen der EU Green Deal bietet.

Über das Thema

Green Economy: Nachhaltige Wirtschaft als Chance für Unternehmen

Die Green Economy beschreibt den Wandel zu einer umweltfreundlichen Wirtschaft. Ziel ist es, Ressourcen effizient zu nutzen, Emissionen zu senken und nachhaltige Innovationen zu fördern. Dabei geht es sowohl um die Entwicklung neuer grüner Branchen als auch um die ökologische Modernisierung bestehender Industrien.

Wie trägt die Industrie zur Green Economy bei?

Unternehmen spielen eine zentrale Rolle bei der nachhaltigen Transformation. Viele setzen auf ressourcenschonende Technologien, um Energie zu sparen, Kosten zu senken und wettbewerbsfähig zu bleiben. Besonders wichtig ist die Zusammenarbeit zwischen Green-Tech-Unternehmen und klassischen Industrien, um klimafreundliche Lösungen effizient zu verbreiten.

Warum lohnt sich die Green Economy für Unternehmen?

Nachhaltigkeit wird zunehmend ein wirtschaftlicher Vorteil. Unternehmen profitieren von:

  • Effizienteren Produktionsprozessen, die Rohstoffe und Energie sparen
  • Wachsenden Märkten für grüne Technologien und nachhaltige Produkte
  • Regulierungs- und Steuererleichterungen, wenn sie umweltfreundlich wirtschaften
  • Steigender Kundennachfrage, da Verbraucher nachhaltige Produkte bevorzugen

Wie kann Klimaschutz mit wirtschaftlichem Erfolg kombiniert werden?

Damit die Green Economy funktioniert, müssen Klimaschutz und Wirtschaft zusammen gedacht werden. Dazu gehören:

  • Marktwirtschaftliche Anreize statt Überregulierung: Unternehmen sollten durch Steuervorteile oder Emissionshandel gefördert werden, anstatt durch starre Vorschriften eingeschränkt zu werden.
  • Technologieoffenheit: Es sollte keine einzelne Technologie bevorzugt oder subventioniert werden, sondern der Markt sollte die besten Lösungen hervorbringen.
  • Kosteneffizienz: Klimaschutzmaßnahmen müssen wirtschaftlich sinnvoll sein und dürfen keine übermäßigen Kosten für Unternehmen verursachen.

Herausforderungen für die Green Economy

  • Hohe Investitionskosten für neue Technologien
  • Komplexe Bürokratie und Regulierungen, die Innovationen bremsen können
  • Abhängigkeit von internationalen Märkten, da viele Rohstoffe importiert werden müssen

Fazit: Nachhaltigkeit als wirtschaftliche Chance

Die Green Economy kann eine Win-Win-Situation für Umwelt und Wirtschaft sein, wenn sie klug umgesetzt wird. Unternehmen profitieren von effizienteren Produktionsmethoden, niedrigeren Kosten und steigender Nachfrage nach nachhaltigen Produkten. Marktwirtschaftliche Anreize und Technologieoffenheit sind dabei entscheidend, um nachhaltiges Wachstum ohne übermäßige Regulierung zu ermöglichen.

Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

Artikel lesen
Entwaldungsfreie Lieferketten in der EU?
Gutachten 16. April 2026 Sarah Lichtenthäler / Galina Kolev-Schaefer / Thilo Schaefer

Entwaldungsfreie Lieferketten in der EU?

Die EU-Verordnung über entwaldungsfreie Lieferketten (EUDR) hat das Ziel, Entwaldung und Waldschädigung weltweit zu reduzieren.

Sarah Lichtenthäler / Galina Kolev-Schaefer / Thilo Schaefer IW

Artikel lesen
Sollen künftig einfacherer zu reparieren sein: Smartphones und Tablets.
IW-Nachricht 20. Juni 2025 Adriana Neligan

EU-Verordnung: Längere Nutzung schont Umwelt und Geldbeutel

Aufschrauben und reparieren statt wegschmeißen und neu kaufen: Eine neue EU-Verordnung macht es Verbrauchern einfacher, Smartphones und Tablets länger zu verwenden. Ein kluger Schritt, der nicht nur die Umwelt schont, sondern auch Unternehmen zugutekommt.

Adriana Neligan IW

Artikel lesen
Servicetechniker prüft kaputtes Telefon vor der Reparatur.
Gutachten 8. Oktober 2024 Adriana Neligan et al.

Bericht über zirkuläre Geschäftsmodelle im Elektronikmarkt in Deutschland

Laptops, Smartphones und andere elektronische Geräte sind längst unverzichtbar. Insbesondere Unternehmen besitzen große Mengen an Technik.

Adriana Neligan / Lennart Bolwin / Circularity* / Deloitte* / Fraunhofer IZM* / Systemiq* IW

Artikel lesen
Lithium-Mangel: Chile fördert Lithium aus den Salzseen der Atacama-Wüste
Pressemitteilung 28. September 2024 Sarah Lichtenthäler / Cornelius Bähr

EU-Batterieverordnung: Richtig, aber sehr ambitioniert

Die EU will Rohstoffe in Batterien länger und besser nutzen – das gilt auch für Batterien in E-Autos. Die Idee ist richtig, allerdings sind die Pläne sehr ambitioniert. Vor allem die Quoten für recyceltes Kobalt dürften anfangs nicht machbar sein, zeigt eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW).

Sarah Lichtenthäler / Cornelius Bähr IW

Unsere Experten

Person ansehen
Adriana Neligan

Dr. Adriana Neligan

Senior Economist für Umwelt, Kreislaufwirtschaft und Nachhaltigkeit

Tel: 030 27877-128 Adriana Neligan @a_neligan
Person ansehen
Thilo Schaefer

Dr. Thilo Schaefer

Leiter Themencluster Digitalisierung und Klimawandel

Tel: 0221 4981-791 Thilo Schaefer
Inhaltselement mit der ID 8793

Alle Beiträge

151 Ergebnisse
Sortierung nach:
Studie lesen
Entwaldungsfreie Lieferketten in der EU?
Gutachten 16. April 2026

Entwaldungsfreie Lieferketten in der EU?

Sarah Lichtenthäler / Galina Kolev-Schaefer / Thilo Schaefer

Die EU-Verordnung über entwaldungsfreie Lieferketten (EUDR) hat das Ziel, Entwaldung und Waldschädigung weltweit zu reduzieren.

Studie lesen
EU-Verordnung: Längere Nutzung schont Umwelt und Geldbeutel
IW-Nachricht 20. Juni 2025 Adriana Neligan

EU-Verordnung: Längere Nutzung schont Umwelt und Geldbeutel

Aufschrauben und reparieren statt wegschmeißen und neu kaufen: Eine neue EU-Verordnung macht es Verbrauchern einfacher, Smartphones und Tablets länger zu verwenden. Ein kluger Schritt, der nicht nur die Umwelt schont, sondern auch Unternehmen zugutekommt.

Studie lesen
Bericht über zirkuläre Geschäftsmodelle im Elektronikmarkt in Deutschland
Gutachten 8. Oktober 2024

Bericht über zirkuläre Geschäftsmodelle im Elektronikmarkt in Deutschland

Adriana Neligan / Lennart Bolwin / Circularity* / Deloitte* / Fraunhofer IZM* / Systemiq*

Laptops, Smartphones und andere elektronische Geräte sind längst unverzichtbar. Insbesondere Unternehmen besitzen große Mengen an Technik.

Studie lesen
EU-Batterieverordnung: Richtig, aber sehr ambitioniert
Pressemitteilung 28. September 2024 Sarah Lichtenthäler / Cornelius Bähr

EU-Batterieverordnung: Richtig, aber sehr ambitioniert

Die EU will Rohstoffe in Batterien länger und besser nutzen – das gilt auch für Batterien in E-Autos. Die Idee ist richtig, allerdings sind die Pläne sehr ambitioniert. Vor allem die Quoten für recyceltes Kobalt dürften anfangs nicht machbar sein, zeigt eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW).

Studie lesen
Batteriespeicherzubau in Deutschland: Mit Preissignalen und Flexibilitätszielen zur Energiewende
IW-Kurzbericht Nr. 67 9. September 2024

Batteriespeicherzubau in Deutschland: Mit Preissignalen und Flexibilitätszielen zur Energiewende

Dennis Bakalis / Sarah Lichtenthäler

Mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien steigt die Nachfrage nach Flexibilität im Stromsystem und die Relevanz von Batteriespeichern. Damit die Speicher netzdienlich betrieben werden, sind weitere Preissignale zur lokalen Netzauslastung erforderlich.

Studie lesen
Net-Zero Industry Act: Europas  Aufholbedarf bei grünen Technologien
IW-Kurzbericht Nr. 77 20. Oktober 2023

Net-Zero Industry Act: Europas Aufholbedarf bei grünen Technologien

Andreas Fischer / Malte Küper

Die EU setzt mit dem Net-Zero Industry Act (NZIA) den Rahmen für die Förderung grüner Technologien und gibt Zielmarken für die europäische Produktion solcher Anlagen aus. Während die EU-Pläne auch für den deutschen Anlagenbau große Potenziale versprechen, ist bisher noch unklar, wie diese Ziele bis 2030 erreicht werden sollen.

Studie lesen
Digitaler Produktpass — Enabler der Circular Economy
IW-Report Nr. 47 27. September 2023

Digitaler Produktpass — Enabler der Circular Economy

Adriana Neligan / Carmen Schleicher / Barbara Engels / Thorsten Kroke

In einer Circular Economy ist ein neues Verständnis des Wirtschaftens sowie ein alternativer Umgang mit Rohstoffen erforderlich. Ressourcen sollen so lange wie möglich genutzt werden, um sowohl den Material- und Energieverbrauch als auch die Abfälle und Emissionen eines Wirtschaftssystems auf ein Minimum zu reduzieren.

Studie lesen
Veranstaltung 27. Juni 2023 Thilo Schaefer / Adriana Neligan

Workshop: Nationale Kreislaufwirtschaftsstrategie und EU-Circular Economy Actionplan: Ergänzung oder Parallelwelt

Am 20. April 2023 hat das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) den Dialogprozess zur Erarbeitung der im Koalitionsvertrag von SPD, Grünen und FDP angekündigten „nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie (NKWS)“ gestartet.

Studie lesen
Circular Economy: Die deutsche Industrie in der Kreislaufwirtschaft
Gastbeitrag 12. Januar 2023 Enrico Schöbel / Sarah Fluchs / Adriana Neligan in ARGOS Wirtschaftsmagazin für Mitteldeutschland

Circular Economy: Die deutsche Industrie in der Kreislaufwirtschaft

In dem folgenden Gastbeitrag beschäftigen sich Sarah Fluchs und Adriana Neligan gemeinsam mit Enrico Schöbel mit der Frage, welche Bedeutung die Kreislaufwirtschaft für die Industrie hat und stellen ihre Ergebnisse zum Thema zirkuläre Geschäftsmodelle auf Basis einer Unternehmensbefragung vor. Die Ergebnisse lassen erkennen, dass sich die Kreislaufwirtschaft im Aufbau befindet und dass sie weiter ausbaufähig ist.

Studie lesen
Arbeitsmarkt: 500 Euro mehr in grünen Branchen
IW-Nachricht 9. Januar 2023 Roschan Monsef / Severin Klein

Arbeitsmarkt: 500 Euro mehr in grünen Branchen

Die Anpassung an den Klimawandel lohnt sich – auch für Beschäftigte: Wer in einem klimarelevanten Bereich arbeitet, verdient deutlich mehr. Das zeigt eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW).

Inhaltselement mit der ID 8880