Die einen loben die Infrastruktur in Deutschland und halten sie für einen Vorteil im Standortwettbewerb. Andere sehen nur zerbröselnden Beton und langsames Internet. Die Wahrheit liegt in der Mitte. Klar ist: Straßenschäden, Baustellen und Staus an den immer gleichen Engpässen prägen das Bild der deutschen Infrastruktur. Die Investitionen in die Verkehrswege bleiben hinter dem Bedarf zurück.
Verkehr und Infrastruktur

Über das Thema
Wenn Straßen, Schienen, Wasserwege, die Stromversorgung und die Telekommunikationsstränge in Ordnung sind, also die Infrastruktur stimmt, dann profitieren alle – der Staat, die Bürger und die Unternehmen. Damit die Infrastruktur ein Standortvorteil für Deutschland bleibt und Produktionsprozesse nicht durch Schlaglöcher und lahme Internetzugänge beeinträchtigt werden, muss die Politik ihre Hausaufgaben erledigen. In Westdeutschland müssen viele Straßen und Brücken grundlegend saniert werden. Neben einer besseren Verkehrsinfrastruktur benötigt Deutschland dringend einen Ausbau des Breitbandnetzes. Die Stromnetze sind zwar in einem guten Zustand, müssen jedoch für die zunehmende Einspeisung von Wind- und Sonnenstrom gerüstet werden.
Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

Zeitenwende für die Infrastruktur? Strukturreformen sind entscheidend
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