Die Arbeitskosten des westdeutschen Verarbeitenden Gewerbes beliefen sich im Jahr 2010 auf 36,28 Euro je Arbeitnehmerstunde. Damit lag Westdeutschland an sechster Stelle der IW-Arbeitskostenrangliste.
Industrielle Arbeitskosten im internationalen Vergleich
Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
Die Arbeitskosten des westdeutschen Verarbeitenden Gewerbes beliefen sich im Jahr 2010 auf 36,28 Euro je Arbeitnehmerstunde. Damit lag Westdeutschland an sechster Stelle der IW-Arbeitskostenrangliste.
Gegenüber dem Durchschnitt der etablierten Industrieländer produzierte die westdeutsche Industrie mit um knapp 25 Prozent höheren Arbeitskosten. Für Deutschland insgesamt fiel der Kostennachteil um 6 Prozentpunkte geringer aus, da das ostdeutsche Kostenniveau mit 21,76 Euro um 40 Prozent unter dem westdeutschen lag. Die Kostendisziplin hat in Deutschland im neuen Jahrtausend deutlich zugenommen. Mit einem jahresdurchschnittlichen Kostenanstieg von 2 Prozent im Zeitraum 2000 bis 2010 wurde das deutsche Verarbeitende Gewerbe von keinem Land aus der Europäischen Union unterboten.
Industrielle Arbeitskosten im internationalen Vergleich
Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
China: Fairer Yuan-Kurs könnte Deutschland Milliarden bringen
Um Exporte zu verbilligen, verhindert China seit Jahren eine Aufwertung seiner Währung. Eine Simulation des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt: Wäre der Yuan fair bewertet, würde das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) binnen drei Jahren um zusammen mehr als 40 Milliarden Euro höher ausfallen.
IW
China-Schock 2.0: Warum die EU Zollpolitik neu denken muss
Chinesische Unternehmen verdrängen deutsche Konzerne in Schlüsselbranchen zunehmend aus ihren Positionen. Im Handelsblatt-Podcast „Economic Challenges“ diskutieren IW-Direktor Michael Hüther und Handelsblatt-Chefökonom Bert Rürup, welche Rolle Subventionen und der Yuan dabei spielen.
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