1. Home
  2. Themen
  3. Unternehmen und Märkte
  4. Industrie
Inhaltselement mit der ID 18

Industrie

Wie die deutsche Industrie mit Innovationen und Strukturwandel ihre Rolle als Wirtschaftsmotor stärkt und den Standort Deutschland zukunftsfähig macht.

Über das Thema

Die Industrie ist das Rückgrat der deutschen Wirtschaft und trägt etwa ein Viertel zur gesamten Wirtschaftsleistung bei, was deutlich mehr ist als in anderen hoch entwickelten Ländern wie den USA und Frankreich. Durch ihre starke Exportorientierung leistet sie einen maßgeblichen Beitrag zur außenwirtschaftlichen Stärke Deutschlands. 

Bedeutung der Industrie für die deutsche Wirtschaft

Die industrielle Wirtschaft in Deutschland zeichnet sich durch hohe Innovationskraft und eine breite Produktpalette aus. Sie ist tief in globale Wertschöpfungsketten integriert und spielt eine entscheidende Rolle für den Wohlstand des Landes. 

Herausforderungen für den Industriestandort Deutschland

Trotz ihrer starken Position sieht sich die deutsche Industrie mit vielfältigen Herausforderungen konfrontiert:

Hohe Energiekosten: Energieintensive Unternehmen stehen unter Druck aufgrund steigender Energiepreise, die ihre Wettbewerbsfähigkeit beeinträchtigen. 

Fachkräftemangel: Der demografische Wandel führt zu einem zunehmenden Mangel an qualifizierten Arbeitskräften, was die Innovationsfähigkeit und Produktivität der Industrie hemmt. 

Bürokratie und Regulierung: Komplexe bürokratische Anforderungen und regulatorische Hürden erschweren Investitionen und Innovationsprozesse. 

Chancen durch Industrie 4.0 und Digitalisierung: Die Digitalisierung der Arbeitswelt und die Vernetzung von Menschen, Maschinen und Werkstücken – bekannt als Industrie 4.0 – bieten der deutschen Industrie die Möglichkeit, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Durch den Einsatz moderner Informationstechnologien können Prozesse effizienter gestaltet und neue Geschäftsmodelle entwickelt werden. Dies erfordert jedoch auch neue Kenntnisse und Fähigkeiten bei den Beschäftigten. 

Maßnahmen zur Stärkung der industriellen Wirtschaft in Deutschland

Um den Industriestandort Deutschland nachhaltig zu sichern und auszubauen, sind verschiedene Maßnahmen erforderlich:

Förderung von Innovationen: Investitionen in Forschung und Entwicklung sind essenziell, um technologische Fortschritte zu erzielen und wettbewerbsfähig zu bleiben.

Verbesserung der Standortbedingungen: Es ist notwendig, die Rahmenbedingungen für Unternehmen zu optimieren, beispielsweise durch den Abbau bürokratischer Hürden und die Senkung von Energiekosten. 

Qualifizierung von Fachkräften: Die Aus- und Weiterbildung von Arbeitskräften im Bereich der Digitalisierung und Informationstechnologie muss intensiviert werden, um den Anforderungen der Industrie 4.0 gerecht zu werden. 

Zukunftsperspektiven für die deutsche Industrie: Trotz der bestehenden Herausforderungen bietet die globale Klimatransformation neue Wachstumschancen für die deutsche Industrie. Durch die Entwicklung und den Export von nachhaltigen Technologien kann Deutschland seine Position auf internationalen Märkten stärken. Dafür ist jedoch eine entschlossene industriepolitische Agenda notwendig, die Innovationen fördert und Investitionen erleichtert. 

Insgesamt bleibt die industrielle Wirtschaft ein zentraler Bestandteil des deutschen Wohlstands. Durch gezielte Maßnahmen und Anpassungen an neue Herausforderungen kann der Industriestandort Deutschland auch in Zukunft erfolgreich sein.

Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

Artikel lesen
Investorenkonferenz der Bundesregierung: „Investoren wollen auch umworben werden”
Audio 23. Oktober 2026 Michael Hüther im Handelsblatt-Podcast

Investorenkonferenz der Bundesregierung: „Investoren wollen auch umworben werden”

420 Milliarden Euro Investitionslücke: Die Bundesregierung lud erstmals mit dem gesamten Kabinett zu einer Investorenkonferenz. Warum das ein wichtiges Signal ist, erklären IW-Direktor Michael Hüther und Handelsblatt-Chefökonom Bert Rürup im Podcast „Economic Challenges".

Michael Hüther im Handelsblatt-Podcast IW

Artikel lesen
Bedeutung des Branchenwechsels für die Pharmaindustrie – Ergebnisse einer Machbarkeitsstudie
Gutachten 23. Oktober 2026 Jasmina Kirchhoff / Lydia Malin

Bedeutung des Branchenwechsels für die Pharmaindustrie

Wie durchlässig ist der Arbeitsmarkt für die Pharmaindustrie, und wie stark ist die Branche auf Beschäftigte aus anderen Wirtschaftszweigen angewiesen?

Jasmina Kirchhoff / Lydia Malin IW

Artikel lesen
Team verschiedener Ingenieure mit Laptop und Tablet zur Analyse des Elektrofahrzeugmotors im Forschungslabor. Modernes Technologiekonzept für nachhaltige Energie und Emissionsreduzierung.
Gutachten 19. Oktober 2026 Gero Kunath / Katja Pöttker

M+E-Berufe zwischen schwacher Automobil- und starker Rüstungsindustrie

Die deutsche Wirtschaft wächst nur langsam, zugleich bleiben qualifizierte Arbeitskräfte gerade in vielen technischen Berufen knapp.

Gero Kunath / Katja Pöttker IW

Artikel lesen
„Verteidigungsindustrie – Bedeutung für den Innovations- und Wirtschaftsstandort”
Veranstaltung 6. Oktober 2026 Fiona Seiler

Resilienz im Epochenbruch: „Verteidigungsindustrie – Bedeutung für den Innovations- und Wirtschaftsstandort”

Wir laden Sie herzlich ein zu einer weiteren Folge der virtuellen IW-Veranstaltungsreihe „Resilienz im Epochenbruch“ zum Thema „Verteidigungsindustrie – Bedeutung für den Innovations- und Wirtschaftsstandort”.

Fiona Seiler IW

Unsere Experten

Person ansehen
Michael Grömling

Prof. Dr. Michael Grömling

Leiter Forschungsgruppe Makroökonomie und Konjunktur

Tel: 0221 4981-776
Person ansehen
Klaus-Heiner Röhl

Dr. Klaus-Heiner Röhl

Senior Economist für Mittelstandspolitik und Regionalpolitik

Tel: 030 27877-103 Klaus-Heiner Röhl
Inhaltselement mit der ID 8793

Alle Beiträge

632 Ergebnisse
Sortierung nach:
Studie lesen
Investorenkonferenz der Bundesregierung: „Investoren wollen auch umworben werden”
Audio 23. Oktober 2026 Michael Hüther im Handelsblatt-Podcast

Investorenkonferenz der Bundesregierung: „Investoren wollen auch umworben werden”

420 Milliarden Euro Investitionslücke: Die Bundesregierung lud erstmals mit dem gesamten Kabinett zu einer Investorenkonferenz. Warum das ein wichtiges Signal ist, erklären IW-Direktor Michael Hüther und Handelsblatt-Chefökonom Bert Rürup im Podcast „Economic Challenges".

Studie lesen
Bedeutung des Branchenwechsels für die Pharmaindustrie
Gutachten 23. Oktober 2026

Bedeutung des Branchenwechsels für die Pharmaindustrie

Jasmina Kirchhoff / Lydia Malin

Wie durchlässig ist der Arbeitsmarkt für die Pharmaindustrie, und wie stark ist die Branche auf Beschäftigte aus anderen Wirtschaftszweigen angewiesen?

Studie lesen
M+E-Berufe zwischen schwacher Automobil- und starker Rüstungsindustrie
Gutachten 19. Oktober 2026

M+E-Berufe zwischen schwacher Automobil- und starker Rüstungsindustrie

Gero Kunath / Katja Pöttker

Die deutsche Wirtschaft wächst nur langsam, zugleich bleiben qualifizierte Arbeitskräfte gerade in vielen technischen Berufen knapp.

Studie lesen
Veranstaltung 6. Oktober 2026 Fiona Seiler

Resilienz im Epochenbruch: „Verteidigungsindustrie – Bedeutung für den Innovations- und Wirtschaftsstandort”

Wir laden Sie herzlich ein zu einer weiteren Folge der virtuellen IW-Veranstaltungsreihe „Resilienz im Epochenbruch“ zum Thema „Verteidigungsindustrie – Bedeutung für den Innovations- und Wirtschaftsstandort”.

Studie lesen
Future Skills Hessen 2032 – Welche Kompetenzen die industrielle Transformation tragen
Gutachten 18. September 2026

Future Skills Hessen 2032 – Welche Kompetenzen die industrielle Transformation tragen

Lennart Bolwin / Jan Felix Engler / Henry Goecke / Vanessa R. Hünnemeyer / Thorsten Lang / Armin Mertens

Die hessische Industrie steht vor einem tiefgreifenden Kompetenzwandel. Gedämpftes Wachstum, geoökonomische Unsicherheit, Dekarbonisierung, technologischer Fortschritt und demografischer Wandel verändern nicht nur Märkte, Geschäftsmodelle und Wertschöpfungsketten, sondern auch die Arbeit in den Betrieben selbst.

Studie lesen
Beschäftigung in der Schmiede-, Press-, Zieh- und Stanzindustrie – deutliche Unterschiede
IW-Kurzbericht Nr. 62 16. September 2026

Beschäftigung in der Schmiede-, Press-, Zieh- und Stanzindustrie – deutliche Unterschiede

Thorsten Lang

Die Beschäftigung in der Schmiede-, Press-, Zieh- und Stanzindustrie ist räumlich stark konzentriert. Die Branchenbeschäftigung steht insgesamt seit 2019 unter Druck. Allerdings gibt es deutliche regionale Unterschiede.

Studie lesen
Volkswirtschaftliche und industrielle Effekte der steigenden Verteidigungsausgaben in Deutschland
IW-Trends Nr. 3 14. August 2026

Volkswirtschaftliche und industrielle Effekte der steigenden Verteidigungsausgaben in Deutschland

Thomas Obst / Klaus-Heiner Röhl

In diesem Beitrag werden die Auswirkungen der stark ansteigenden Verteidigungsausgaben in Deutschland auf die gesamte Volkswirtschaft bis 2030 – dem Zieljahr der aktuellen mittelfristigen Finanzplanung des Bundes – sowie auf die Industrie als Lieferant der verteidigungsrelevanten Güter analysiert.

Studie lesen
Verteidigungsausgaben: Warum die Rüstung kaum Wachstum bringt
Pressemitteilung 14. August 2026 Thomas Obst / Klaus-Heiner Röhl

Verteidigungsausgaben: Warum die Rüstung kaum Wachstum bringt

Die Verteidigungsausgaben steigen bis 2030 auf fast 200 Milliarden Euro – das bringt einen kleinen Wachstumsschub, aber vor allem Schulden, zeigt eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Mittelfristig sollte der Bund die Verteidigungsausgaben aus dem Haushalt bezahlen.

Studie lesen
Metallpreise konsolidieren auf hohem Niveau
Gastbeitrag 10. August 2026 Hubertus Bardt in der Börsen-Zeitung

Metallpreise konsolidieren auf hohem Niveau

Industriemetallpreis-Index sinkt erstmals nach sechs Monaten unter die 800-Punkte-Marke, schreibt IW-Senior Advisor Hubertus Bardt in einem Gastbeitrag für die Börsen-Zeitung.

Studie lesen
Rohstoffe aus China: 6 von 10 Firmen fürchten Produktionsstopps
Pressemitteilung 6. August 2026 Adriana Neligan / Cornelius Bähr / Hubertus Bardt / Edgar Schmitz

Rohstoffe aus China: 6 von 10 Firmen fürchten Produktionsstopps

Verschärft Peking seine Exportbeschränkungen bei kritischen Rohstoffen, drohen vielen Unternehmen in Deutschland, die solche Rohstoffe beziehen, massive Produktionsprobleme. Das zeigt eine Umfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW).

Inhaltselement mit der ID 8880