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(© Getty Images)

Verhaltensökonomik und Wirtschaftsethik

Die Forscher des Kompetenzfelds Verhaltensökonomik und Wirtschaftsethik analysieren den Einfluss von Werten, Normen, Regeln und Gesetzen (Institutionen).

Die Arbeit beruht auf der Erkenntnis, dass psychologische und institutionelle Aspekte von vielen Wirtschaftswissenschaftlern immer noch vernachlässigt werden und dies die Erklärungskraft ökonomischer Modelle schwächt. Die IW-Wissenschaftler beziehen sich auf die ordnungspolitischen Grundlagen der Wirtschaftspolitik und verbinden ihre Arbeit mit der Verhaltensökonomik, berücksichtigen also psychologische und soziologische Aspekte. Zudem stützen die Forscher ihre Arbeit auf die Erkenntnisse der modernen Institutionenökonomik, die den Blick auf die Kosten von Vertragsverhandlungen und Prozessen (Transaktionskosten) und auf die Bedeutung von Anreizen für menschliches Verhalten richtet. Basierend auf diesen interdisziplinären, theoretischen Ansätzen erarbeiten die Ökonomen Analysen und anwendungsbezogene Politikempfehlungen, die sich insbesondere auf wirtschafts- und unternehmensethische Dilemmata beziehen.

Arbeitsbereiche

Kooperationspartner

Ansprechpartner

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Dominik H. Enste

Prof. Dr. Dominik H. Enste

Leiter des Kompetenzfelds Verhaltensökonomik und Wirtschaftsethik

Tel: 0221 4981-730
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Theresa Eyerund

Theresa Eyerund

Senior Economist im Projekt Zukunft der Arbeit

Tel: 0221 4981-783
Karishma Herbert

Karishma Herbert

Projektmanagerin in der IW Akademie

Tel: 0221 4981-761
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Jennifer Potthoff

Jennifer Potthoff

Wissenschaftliche Referentin

Tel: 0221 4981-752
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Julia Wildner

Julia Wildner

Senior Researcher der IW Akademie

Tel: 0221 4981-818
Inhaltselement mit der ID 8758

Studien und Beiträge aus dem Kompetenzfeld

181 Ergebnisse
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4. Mai 4. Mai
Dominik Enste Veranstaltung 4. Mai 2022

XI. Scientific Conference: The „Great Transformation”: New Rules of the Game?

Already before the Ukrainian War, Transformation seems to be everywhere. Almost 50 times it has been mentioned in the New „Ampel” Coalition Treaty of November 2021.

IW

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Augenmaß statt Koste-es-was-es-wolle
Dominik Enste bei Deutschlandfunk Kultur DLF 2. April 2022

Gasembargo: Augenmaß statt Koste-es-was-es-wolle

Muss Russland wegen des Kriegs gegen die Ukraine härter sanktioniert werden, gar mit einem Energie-Embargo? Das ist auch eine moralische Frage. Im Gespräch mit Deutschlandfunk Kultur rät IW-Wirtschaftsethiker Dominik Enste, bei aller berechtigten Empörung einen kühlen Kopf zu bewahren.

IW

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Haushaltsnahe Dienstleistungen (noch?) überwiegend schwarz
IW-Kurzbericht Nr. 24 21. März 2022

Haushaltsnahe Dienstleistungen (noch?) überwiegend schwarz

Christina Anger / Dominik Enste

Nur etwa jeder zehnte Haushalt nutzt bisher die Unterstützung durch eine Haushaltshilfe, darunter nur wenige Haushalte mit Kindern im Haushalt. Der Bedarf ist jedoch insbesondere für Familien in den letzten zwei Jahren durch den zeitweiligen Ausfall von Kindergärten und Schulen und dem damit erhöhten Betreuungsaufwand für Kinder gestiegen. Durch finanzielle Unterstützung in Form von Gutscheinen plant die Bundesregierung nun, hier Abhilfe zu schaffen und gleich mehrere Ziele zu erreichen:

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Klimaschonend Fliegen mit Green Nudging?
IW-Kurzbericht Nr. 12 14. Februar 2022

Klimaschonend Fliegen mit Green Nudging?

Dominik Enste / Jennifer Potthoff

Fliegen gilt als besonders klimaschädliche Art des Reisens. Vor allem die junge Generation engagiert sich beim Klimaschutz – wie zum Beispiel bei „Fridays for Future“. Zugleich wollen junge Menschen kaum auf Flugreisen verzichten. Wie kann dieser Zielkonflikt überwunden werden?

IW

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IW-Ökonom Dominik Enste
Dominik Enste in der Nürnberger Zeitung Interview 14. Januar 2022

„Mit staatlichen Verboten lässt sich das Klima nicht retten”

Es wird viel darüber diskutiert, ob Wohlstand, wirtschaftliches Wachstum und Nachhaltigkeit zusammenpassen. 2015 haben 195 Staaten in Paris das Ziel definiert, die Erderwärmung auf unter zwei Grad im Vergleich zu vorindustriellen Zeiten zu begrenzen. Die EU strebt an, bis 2050 klimaneutral zu werden, Deutschland schon fünf Jahre früher. Gefährdet unser wachstumsorientiertes Wirtschaftssystem diese Ziele? IW-Ökonom Dominik Enste erklärt im Interview mit der Nürnberger Zeitung, wie Marktwirtschaft und Nachhaltigkeit zusammenpassen.

IW

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