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(© Getty Images)

Verhaltensökonomik und Wirtschaftsethik

Die Forscher des Kompetenzfelds Verhaltensökonomik und Wirtschaftsethik analysieren den Einfluss von Werten, Normen, Regeln und Gesetzen (Institutionen).

Die Arbeit beruht auf der Erkenntnis, dass psychologische und institutionelle Aspekte von vielen Wirtschaftswissenschaftlern immer noch vernachlässigt werden und dies die Erklärungskraft ökonomischer Modelle schwächt. Die IW-Wissenschaftler beziehen sich auf die ordnungspolitischen Grundlagen der Wirtschaftspolitik und verbinden ihre Arbeit mit der Verhaltensökonomik, berücksichtigen also psychologische und soziologische Aspekte. Zudem stützen die Forscher ihre Arbeit auf die Erkenntnisse der modernen Institutionenökonomik, die den Blick auf die Kosten von Vertragsverhandlungen und Prozessen (Transaktionskosten) und auf die Bedeutung von Anreizen für menschliches Verhalten richtet. Basierend auf diesen interdisziplinären, theoretischen Ansätzen erarbeiten die Ökonomen Analysen und anwendungsbezogene Politikempfehlungen, die sich insbesondere auf wirtschafts- und unternehmensethische Dilemmata beziehen.

Arbeitsbereiche

Kooperationspartner

Ansprechpartner

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Dominik H. Enste

Prof. Dr. Dominik H. Enste

Leiter des Kompetenzfelds Verhaltensökonomik und Wirtschaftsethik

Tel: 0221 4981-730
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Theresa Eyerund

Theresa Eyerund

Senior Economist im Projekt Zukunft der Arbeit

Tel: 0221 4981-783
Anna-Carina Kern

Anna-Carina Kern

Referentin in der IW Akademie

Tel: 0221 4981-689
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Jennifer Potthoff

Jennifer Potthoff

Wissenschaftliche Referentin

Tel: 0221 4981-752
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Julia Wildner

Julia Wildner

Senior Researcher der IW Akademie

Tel: 0221 4981-818
Inhaltselement mit der ID 8758

Studien und Beiträge aus dem Kompetenzfeld

174 Ergebnisse
Artikel lesen
IW-Ökonom Dominik Enste
Dominik Enste in der Nürnberger Zeitung Interview 14. Januar 2022

„Mit staatlichen Verboten lässt sich das Klima nicht retten”

Es wird viel darüber diskutiert, ob Wohlstand, wirtschaftliches Wachstum und Nachhaltigkeit zusammenpassen. 2015 haben 195 Staaten in Paris das Ziel definiert, die Erderwärmung auf unter zwei Grad im Vergleich zu vorindustriellen Zeiten zu begrenzen. Die EU strebt an, bis 2050 klimaneutral zu werden, Deutschland schon fünf Jahre früher. Gefährdet unser wachstumsorientiertes Wirtschaftssystem diese Ziele? IW-Ökonom Dominik Enste erklärt im Interview mit der Nürnberger Zeitung, wie Marktwirtschaft und Nachhaltigkeit zusammenpassen.

IW

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Bessere Regulierung und Green Nudges für mehr Nachhaltigkeit
IW-Analyse Nr. 146 30. Dezember 2021

Verhaltensökonomie und Klimaschutz: Bessere Regulierung und Green Nudges für mehr Nachhaltigkeit

Dominik H. Enste / Jennifer Potthoff

Der Klimawandel zählt zu den größten Herausforderungen unserer Zeit. Angesichts der kontroversen politischen und gesellschaftlichen Diskussionen rund um Verbote oder höhere Umweltsteuern für mehr Klimaschutz stellt sich die Frage, inwiefern verhaltensökonomische Erkenntnisse genutzt werden können, um das Klima mit weniger drastischen Eingriffen in die Freiheit und die finanziellen Ressourcen der Menschen zu schützen.

IW

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Das Recht auf urbanes Wohnen – wohnungspolitische und wirtschaftsethische Herausforderungen
Externe Veröffentlichung 13. Dezember 2021

Das Recht auf urbanes Wohnen – wohnungspolitische und wirtschaftsethische Herausforderungen

Ralph Henger / Dominik Enste im Jahrbuch für Christliche Sozialwissenschaften

Das Recht auf Wohnen ist in den meisten Verfassungen der Welt explizit oder implizit fest verankert, so auch in Deutschland. Die Realisierung des Rechts auf Wohnen setzt deren Bezahlbarkeit für alle Einkommensschichten sowie den Zugang zum Wohnungsmarkt voraus.

IW

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Tripolare Herausforderungen für die Soziale Marktwirtschaft
IW-Policy Paper Nr. 27 1. Dezember 2021

Wachstum, Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit: Tripolare Herausforderungen für die Soziale Marktwirtschaft

Dominik Enste / Hans-Peter Klös

In den letzten beiden Dekaden hat sich eine Debatte um das Verhältnis zwischen Wachstum und Wohlstand entsponnen, die zahlreiche neue Konzepte, Indikatoren und Zielbündel hervorgebracht hat. Dies schließt zunehmend die Betonung von Nachhaltigkeitskonzepten mit ein.

IW

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Die Bedeutung von Vertrauen in Krisenzeiten
Externe Veröffentlichung 22. Juni 2021

Wirtschaft und Corona: Die Bedeutung von Vertrauen in Krisenzeiten

Dominik Enste in Zeitschrift für Politikwissenschaft

Die größte aktuelle Herausforderung ist weltweit ohne Zweifel die COVID-19 (Coronavirus SARS-CoV-2) Pandemie, die sowohl wirtschaftsethische Abwägungen als auch ökonomische Bewertungen erfordert. Angesichts der dynamischen, schwer vorhersehbaren Entwicklungen und der großen Unsicherheiten in Bezug auf die Folgen und richtigen Maßnahmen zur Eindämmung spielt jedoch für die Bewältigung der Krise das grundsätzliche Vertrauen der Menschen eine zentrale Rolle. Deshalb ist ein grundsätzlicher Strategiewechsel in der Pandemiebekämpfung jetzt – angesichts niedriger Inzidenzen – erforderlich.

IW

Inhaltselement mit der ID 8880