Die Wirtschaftsethik zeigt Wege auf, wie Konflikte zwischen moralischen Forderungen der Gesellschaft und ökonomischen Erfordernissen in der Wirtschaft überwunden werden können. Die Wirtschaftsethik sieht Wirtschaft und Moral nicht als Gegensätze, denn das Verfolgen des ökonomischen Eigeninteresses führt in der Gesamtheit über die „unsichtbare Hand des Marktes” zum Wohle der Allgemeinheit. Der Bäcker beispielsweise arbeitet nicht, um andere Menschen zu ernähren, sondern aus eigenem wirtschaftlichem Interesse und schafft so für alle einen Mehrwert.
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Ethisches Wirtschaften

Max-Weber-Preis: Wirtschaftsethik stärkt Demokratie
Der Max-Weber-Preis für Wirtschaftsethik würdigt exzellente Forschungsarbeiten zu aktuellen wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Herausforderungen. Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) hat den Preis gestern zum 17. Mal verliehen.
Dominik Enste IW

Sicherheitsforschung: „Wissenschaftsfreiheit kann Zusammenarbeit nicht ausschließen“
Im Handelsblatt-Podcast „Economic Challenges“ sprechen IW-Direktor Michael Hüther und Handelsblatt-Chefökonom Bert Rürup über sicherheitsrelevante Forschung an Hochschulen und die Rolle der Wissenschaftsfreiheit.
Michael Hüther im Handelsblatt-Podcast IW

EU-Lieferkettengesetz: Fluch oder Segen?
Heute stimmt das Europäische Parlament über die Vereinfachung der europäischen Lieferkettenrichtlinie (CSDDD) ab. Selbst mit der geplanten Verschlankung werden viele Unternehmen sich aus Entwicklungsländern zurückziehen, wie das Beispiel Deutschland zeigt: Die deutschen Importe aus Entwicklungsländern sind um fast 18 Prozent seit Einführung des deutschen Lieferkettengesetzes zurückgegangen.
Galina Kolev-Schaefer / Adriana Neligan IW

„KI verbraucht wahnsinnig viel Energie“
Künstliche Intelligenz verändert auch Unternehmen. Was das aus der Perspektive der Nachhaltigkeit bedeutet, erklärt IW-Ökonomin Barbara Engels im Interview mit der taz.
Barbara Engels in der taz IW
Unsere Experten

Barbara Engels
Senior Economist für nachhaltige Digitalisierung und KI
Tel: 0221 4981-703 Mail: engels
Prof. Dr. Dominik H. Enste
Geschäftsführer der IW Akademie GmbH und Leiter Themencluster Demokratie, Gesellschaft, Wirtschaftsethik
Tel: 0221 4981-730 Mail: enste
Jennifer Potthoff
Economist für Verhaltensökonomik und Wirtschaftsethik
Tel: 0221 4981-752 Mail: PotthoffAlle Beiträge
Max-Weber-Preis: Wirtschaftsethik stärkt Demokratie
Der Max-Weber-Preis für Wirtschaftsethik würdigt exzellente Forschungsarbeiten zu aktuellen wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Herausforderungen. Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) hat den Preis gestern zum 17. Mal verliehen.
Sicherheitsforschung: „Wissenschaftsfreiheit kann Zusammenarbeit nicht ausschließen“
Im Handelsblatt-Podcast „Economic Challenges“ sprechen IW-Direktor Michael Hüther und Handelsblatt-Chefökonom Bert Rürup über sicherheitsrelevante Forschung an Hochschulen und die Rolle der Wissenschaftsfreiheit.
EU-Lieferkettengesetz: Fluch oder Segen?
Heute stimmt das Europäische Parlament über die Vereinfachung der europäischen Lieferkettenrichtlinie (CSDDD) ab. Selbst mit der geplanten Verschlankung werden viele Unternehmen sich aus Entwicklungsländern zurückziehen, wie das Beispiel Deutschland zeigt: Die deutschen Importe aus Entwicklungsländern sind um fast 18 Prozent seit Einführung des deutschen Lieferkettengesetzes zurückgegangen.
„KI verbraucht wahnsinnig viel Energie“
Künstliche Intelligenz verändert auch Unternehmen. Was das aus der Perspektive der Nachhaltigkeit bedeutet, erklärt IW-Ökonomin Barbara Engels im Interview mit der taz.
Schattenwirtschaft: Mindestens 3,3 Millionen Deutsche arbeiten schwarz
Rund fünf Prozent der Deutschen haben in den vergangenen zwölf Monaten schwarzgearbeitet, zeigt eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Insbesondere jüngere Menschen arbeiten am Finanzamt vorbei. Um Schwarzarbeit zu bekämpfen, muss die Politik die Steuer- und Abgabenlast senken.
Haushaltshilfen: 90 Prozent der Haushalte lassen schwarz putzen
Immer weniger Haushalte melden ihre Haushaltshilfen an: Neun von zehn Haushaltshilfen arbeiten schwarz. Gleichzeitig ist der Umsatz in der Schattenwirtschaft um 15 Prozent auf rund 11,4 Milliarden Euro gestiegen, wie eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt.
Spendenflaute: 1,6 Milliarden Euro weniger Spenden
Das Spendenaufkommen in Deutschland ist im vergangenen Jahr gesunken: Insgesamt spendeten die Deutschen 12,5 Milliarden Euro – ganze 1,6 Milliarden Euro weniger als 2022, wie eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt. Während Grünenanhänger am meisten spendeten, zeigten sich die Anhänger der AfD vergleichsweise zurückhaltend.
Spendensumme sinkt um 1,6 Mrd. Euro, bleibt aber auf hohem Niveau
Adventszeit ist Spendenzeit: Die Monate rund um das Jahresende sind nicht nur von religiöser Tradition geprägt, sondern auch von besonders hoher Spendenbereitschaft in der deutschen Bevölkerung.
Influencer – Macht, Marketing und Manipulation
Die Creator Economy ist eine rasant wachsende Branche, die laut Prognosen in den nächsten Jahren weiter an Einfluss gewinnen und Umsatzsteigerungen erzielen wird. Mit Werbedeals und Kooperationen generieren vor allem Influencer nicht nur hohe Umsätze, sondern haben Macht über Meinungen und Einfluss auf das Konsumverhalten ihrer Follower.
Nachhaltigkeit steigt durch Freiheit statt durch Regulierung und Verbote
Unternehmerische Freiheit ist ein wesentlicher Katalysator für innovative Ansätze zur Bewältigung ökologischer und sozialer Herausforderungen und zur Erreichung der nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs).
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