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Verhaltensökonomik

Die Verhaltensökonomik beschäftigt sich mit menschlichem Verhalten in wirtschaftlichen Situationen. Ein Ergebnis der Disziplin ist, dass Menschen häufig im Widerspruch zur Modellannahme des Homo Oeconomicus agieren. 

Über das Thema

Verhaltensökonomen haben in Experimenten gezeigt, dass das Menschenbild vom Homo Oeconomicus nicht immer der Wirklichkeit entspricht. Vielmehr lassen sich systematische Abweichungen von diesem Bild des rationalen Nutzenmaximierers erkennen: Zum Beispiel belohnen Menschen faires Verhalten und bestrafen unfaires Verhalten, obwohl sie dafür Kosten zu tragen haben. Zu den Themen der Verhaltensökonomik gehört außerdem, irrationales Verhalten und soziale Normen zu untersuchen, also von weiten Teilen der Gesellschaft akzeptierte Verhaltensweisen. Dafür verbindet sie traditionelle wirtschaftswissenschaftliche Vorgehensweisen mit Methoden der Psychologie.

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Haushaltsnahe Dienstleistungen (noch?) überwiegend schwarz
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Klimaschonend Fliegen mit Green Nudging?
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Dominik Enste in der Nürnberger Zeitung Interview 14. Januar 2022

„Mit staatlichen Verboten lässt sich das Klima nicht retten”

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Bessere Regulierung und Green Nudges für mehr Nachhaltigkeit
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Der Klimawandel zählt zu den größten Herausforderungen unserer Zeit. Angesichts der kontroversen politischen und gesellschaftlichen Diskussionen rund um Verbote oder höhere Umweltsteuern für mehr Klimaschutz stellt sich die Frage, inwiefern ...

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Haushaltsnahe Dienstleistungen (noch?) überwiegend schwarz
IW-Kurzbericht Nr. 24 21. März 2022

Haushaltsnahe Dienstleistungen (noch?) überwiegend schwarz

Christina Anger / Dominik Enste

Nur etwa jeder zehnte Haushalt nutzt bisher die Unterstützung durch eine Haushaltshilfe, darunter nur wenige Haushalte mit Kindern im Haushalt. Der Bedarf ist jedoch insbesondere für Familien in den letzten zwei Jahren durch den zeitweiligen Ausfall von Kindergärten und Schulen und dem damit erhöhten Betreuungsaufwand für Kinder gestiegen. Durch finanzielle Unterstützung in Form von Gutscheinen plant die Bundesregierung nun, hier Abhilfe zu schaffen und gleich mehrere Ziele zu erreichen:

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Fliegen gilt als besonders klimaschädliche Art des Reisens. Vor allem die junge Generation engagiert sich beim Klimaschutz – wie zum Beispiel bei „Fridays for Future“. Zugleich wollen junge Menschen kaum auf Flugreisen verzichten. Wie kann dieser Zielkonflikt überwunden werden?

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IW-Ökonom Dominik Enste
Dominik Enste in der Nürnberger Zeitung Interview 14. Januar 2022

„Mit staatlichen Verboten lässt sich das Klima nicht retten”

Es wird viel darüber diskutiert, ob Wohlstand, wirtschaftliches Wachstum und Nachhaltigkeit zusammenpassen. 2015 haben 195 Staaten in Paris das Ziel definiert, die Erderwärmung auf unter zwei Grad im Vergleich zu vorindustriellen Zeiten zu begrenzen. Die EU strebt an, bis 2050 klimaneutral zu werden, Deutschland schon fünf Jahre früher. Gefährdet unser wachstumsorientiertes Wirtschaftssystem diese Ziele? IW-Ökonom Dominik Enste erklärt im Interview mit der Nürnberger Zeitung, wie Marktwirtschaft und Nachhaltigkeit zusammenpassen.

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Bessere Regulierung und Green Nudges für mehr Nachhaltigkeit
IW-Analyse Nr. 146 30. Dezember 2021

Verhaltensökonomie und Klimaschutz: Bessere Regulierung und Green Nudges für mehr Nachhaltigkeit

Dominik H. Enste / Jennifer Potthoff

Der Klimawandel zählt zu den größten Herausforderungen unserer Zeit. Angesichts der kontroversen politischen und gesellschaftlichen Diskussionen rund um Verbote oder höhere Umweltsteuern für mehr Klimaschutz stellt sich die Frage, inwiefern verhaltensökonomische Erkenntnisse genutzt werden können, um das Klima mit weniger drastischen Eingriffen in die Freiheit und die finanziellen Ressourcen der Menschen zu schützen.

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Das Recht auf urbanes Wohnen – wohnungspolitische und wirtschaftsethische Herausforderungen
Externe Veröffentlichung 13. Dezember 2021

Das Recht auf urbanes Wohnen – wohnungspolitische und wirtschaftsethische Herausforderungen

Ralph Henger / Dominik Enste im Jahrbuch für Christliche Sozialwissenschaften

Das Recht auf Wohnen ist in den meisten Verfassungen der Welt explizit oder implizit fest verankert, so auch in Deutschland. Die Realisierung des Rechts auf Wohnen setzt deren Bezahlbarkeit für alle Einkommensschichten sowie den Zugang zum Wohnungsmarkt voraus.

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