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Vertrauen

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Vertrauen und Lebenszufriedenheit hängen ebenso eng zusammen wie Vertrauen und Wirtschaftswachstum. Im Gegenzug kann Misstrauen Krisen auslösen und verstärken – wie zuletzt während der Eurokrise.

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Das Sozialkapital einer Gesellschaft – Vertrauen, Bindungen und Normen – ist unerlässlich für ihren Zusammenhalt. Vertrauen in das politische System, die Wirtschaft und die Gesellschaft wirkt sich positiv auf Wachstum und Wohlstand aus. Im Alltag erleichtert Vertrauen wirtschaftliche Transaktionen wie Arbeitsverhältnisse und Einkäufe. In den Firmen kann eine vertrauensvolle Unternehmenskultur nicht nur die Reputation und den langfristigen Erfolg, sondern auch die Zufriedenheit der Mitarbeiter steigern.

Wie wichtig Vertrauen ist, fällt erst auf, wenn es missbraucht worden ist und fehlt. Die Eurokrise hat gezeigt, wie die Erosion des Vertrauens der Banken untereinander zu einer rigideren Kreditvergabe geführt hat. Die Finanzierungskosten der Unternehmen sind gestiegen und Investitionen ausgeblieben, was das gesamtwirtschaftliche Wachstum in Europa beeinträchtigt hat. Wie sich das Vertrauen in den vergangenen Jahren entwickelt hat und wie es heute darum bestellt ist, untersucht der Vertrauensindex.

Dominik H. Enste

Prof. Dr. Dominik H. Enste

Leiter des Kompetenzfelds Verhaltensökonomik und Wirtschaftsethik

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Mailenste@iwkoeln.de

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Theresa Eyerund

Theresa Eyerund

Senior Economist im Projekt Zukunft der Arbeit

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Lena Suling

Lena Suling

Referentin der IW Akademie

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