1. Home
  2. Studien
  3. Industrielle Arbeitskosten im internationalen Vergleich
Christoph Schröder IW-Trends Nr. 3 25. September 2009 Industrielle Arbeitskosten im internationalen Vergleich

Westdeutschland ist mit Arbeitskosten von 35,22 Euro je Arbeitnehmerstunde im Verarbeitenden Gewerbe auch im Jahr 2008 einer der weltweit teuersten Industriestandorte. Nur Norwegen und Belgien haben höhere Kosten zu tragen.

PDF herunterladen
Industrielle Arbeitskosten im internationalen Vergleich
Christoph Schröder IW-Trends Nr. 3 25. September 2009

Industrielle Arbeitskosten im internationalen Vergleich

PDF herunterladen

Teilen Sie diesen Artikel:

oder kopieren Sie den folgenden Link:

Der Link wurde zu Ihrer Zwischenablage hinzugefügt!

Westdeutschland ist mit Arbeitskosten von 35,22 Euro je Arbeitnehmerstunde im Verarbeitenden Gewerbe auch im Jahr 2008 einer der weltweit teuersten Industriestandorte. Nur Norwegen und Belgien haben höhere Kosten zu tragen.

Das ostdeutsche Kostenniveau liegt mit 20,75 Euro je Stunde um mehr als 40 Prozent unter dem westdeutschen und ist damit in etwa so hoch wie in Spanien. Gegenüber dem Durchschnitt der Industrieländer – ohne die neuen EU-Mitglieder – hat Deutschland einen Kostennachteil von 25 Prozent, Westdeutschland sogar von 31 Prozent. Dabei hat sich allerdings das deutsche Kostenhandikap gegenüber den anderen Ländern der EU-15 nach einem starken Anstieg in der ersten Hälfte der 1990er-Jahre seit 1995 kontinuierlich verbessert. Lediglich im Jahr 2008 gab es aufgrund der aktuellen Schwäche des britischen Pfunds einen leichten Rückschlag. Mit einem jahresdurchschnittlichen Anstieg der Arbeitskosten von 2,2 Prozent zeigte Deutschland im Zeitraum 2000 bis 2008 die höchste Kostendisziplin in der Europäischen Union.

PDF herunterladen
Industrielle Arbeitskosten im internationalen Vergleich
Christoph Schröder IW-Trends Nr. 3 25. September 2009

Industrielle Arbeitskosten im internationalen Vergleich

PDF herunterladen

Teilen Sie diesen Artikel:

oder kopieren Sie den folgenden Link:

Der Link wurde zu Ihrer Zwischenablage hinzugefügt!

Mehr zum Thema

Artikel lesen
Eisenerz wird im Monatsvergleich 23 Prozent teurer
Hubertus Bardt in der Börsen-Zeitung Gastbeitrag 7. Januar 2022

IMP-Index: Eisenerz wird im Monatsvergleich 23 Prozent teurer

Das abgelaufene Jahr war geprägt von ungewöhnlich starken Ausschlägen auf den globalen Rohstoffmärkten. So kostete Eisenerz im Dezember zwar 23% mehr als im Vormonat, wies im Jahresvergleich aber ein Minus von 19% auf, schreibt IW-Wissenschaftleiter Hubertus ...

IW

Artikel lesen
Michael Hüther im Deutschlandfunk Interview 27. Dezember 2021

IW-Verbandsumfrage: „Lageeinschätzung ist erstaunlich positiv“

Trotz der Corona-Pandemie und der Lieferengpässe blicken viele deutsche Unternehmen zuversichtlich in das kommende Jahr, erklärt IW-Direktor Michael Hüther im Interview mit dem Deutschlandfunk.

IW

Mehr zum Thema

Inhaltselement mit der ID 8880