1. Home
  2. Studien
  3. Die Struktur der Arbeitskosten in der deutschen Wirtschaft
IW-Trends 25. Juni 2009 Christoph Schröder Die Struktur der Arbeitskosten in der deutschen Wirtschaft

Die Arbeitskosten je vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmer lagen im westdeutschen Produzierenden Gewerbe im Jahr 2008 bei 56.090 Euro. In Ostdeutschland waren die industriellen Arbeitskosten mit 37.140 Euro um mehr als ein Drittel günstiger.

PDF herunterladen
Die Struktur der Arbeitskosten in der deutschen Wirtschaft
IW-Trends 25. Juni 2009 Christoph Schröder

Die Struktur der Arbeitskosten in der deutschen Wirtschaft

Christoph Schröder Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

Die Arbeitskosten je vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmer lagen im westdeutschen Produzierenden Gewerbe im Jahr 2008 bei 56.090 Euro. In Ostdeutschland waren die industriellen Arbeitskosten mit 37.140 Euro um mehr als ein Drittel günstiger.

Dieser Kostenvorteil gegenüber Westdeutschland hat sich in den letzten Jahren nicht mehr wesentlich verringert. In den untersuchten deutschen Dienstleistungssparten ist das Kostenniveau sehr unterschiedlich. Es lag im Jahr 2008 in einer Spanne von 35.620 Euro im Einzelhandel bis zu 72.820 Euro im Kreditgewerbe. Die Arbeitskostenstruktur hat sich im Jahr 2008 in Deutschland vor allem durch die gesunkenen Beiträge zur Sozialversicherung geändert. Immerhin 24,8 Prozent der Kosten im westdeutschen und 26,7 Prozent der Kosten im ostdeutschen Produzierenden Gewerbe ergeben sich durch gesetzliche Vorgaben, können also nicht frei zwischen den Vertragsparteien ausgehandelt werden. Diese Anteile sind seit dem Jahr 2000 langsam in etwa auf das Niveau zu Beginn der 1990er-Jahre zurückgegangen.

PDF herunterladen
Die Struktur der Arbeitskosten in der deutschen Wirtschaft
IW-Trends 25. Juni 2009 Christoph Schröder

Die Struktur der Arbeitskosten in der deutschen Wirtschaft

Christoph Schröder Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

Mehr zum Thema

Mehr zum Thema

Artikel lesen
„Verteidigungsindustrie – Bedeutung für den Innovations- und Wirtschaftsstandort”
Veranstaltung 6. Oktober 2026 Fiona Seiler

Resilienz im Epochenbruch: „Verteidigungsindustrie – Bedeutung für den Innovations- und Wirtschaftsstandort”

Wir laden Sie herzlich ein zu einer weiteren Folge der virtuellen IW-Veranstaltungsreihe „Resilienz im Epochenbruch“ zum Thema „Verteidigungsindustrie – Bedeutung für den Innovations- und Wirtschaftsstandort”.

Fiona Seiler IW

Artikel lesen
Gutachten 18. September 2026 Lennart Bolwin et al.

Future Skills Hessen 2032 – Welche Kompetenzen die industrielle Transformation tragen

Die hessische Industrie steht vor einem tiefgreifenden Kompetenzwandel. Gedämpftes Wachstum, geoökonomische Unsicherheit, Dekarbonisierung, technologischer Fortschritt und demografischer Wandel verändern nicht nur Märkte, Geschäftsmodelle und Wertschöpfungsketten, sondern auch die Arbeit in den Betrieben selbst.

Lennart Bolwin / Jan Felix Engler / Henry Goecke / Vanessa R. Hünnemeyer / Thorsten Lang / Armin Mertens IW

Mehr zum Thema

Inhaltselement mit der ID 8880