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Investitionen ermöglichen!

Deutschland hat Investitionsbedarf: Digitalisierung, Dekarbonisierung, Demografie und De-Globalisierung stellen die deutsche Wirtschaft vor große Herausforderungen. Das starre Festhalten an der Schuldenbremse und der daraus resultierende Investitionsstau geht zulasten künftiger Generationen. Mit dem günstigen Zinsumfeld haben sich die Bedingungen für die öffentliche Verschuldung seit der Wirtschafts- und Finanzkrise 2009 grundlegend geändert. Deutschland braucht eine Investitionsoffensive, um nicht den Anschluss zu verlieren.

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Investitionsfonds für Deutschland
IW-Policy Paper Nr. 11 18. November 2019

Investitionsfonds für Deutschland

Michael Hüther / Galina Kolev

Deutschland hat Investitionsbedarf. Das gilt für die privaten wie die öffentlichen Investitionen, die eine besondere Vorleistungsfunktion für unternehmerisches Handeln und eine effiziente Koordination einzelwirtschaftlicher Transaktionen besitzen.

IW

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Ein Fonds für Deutschland
Investitionen iwd 18. November 2019

Ein Fonds für Deutschland

Jahrzehntelang hat der deutsche Staat Investitionen vernachlässigt – mittlerweile wären gut 450 Milliarden Euro nötig, um in den kommenden zehn Jahren den Verfall der Infrastruktur und andere Versäumnisse schrittweise wettzumachen. Die Gelegenheit dafür ist günstig wie nie: Die Zinsen sind historisch niedrig, sodass Deutschland Kredite aufnehmen kann, ohne die Maastricht-Vorgaben für die Staatsverschuldung zu verletzen. Nötig dafür wäre allerdings eine flexible Nutzung der Schuldenbremse.

iwd

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Eine falsche Fiskalregel am falschen Platz
Externe Veröffentlichung 6. November 2019

Schuldenbremse: Eine falsche Fiskalregel am falschen Platz

Michael Hüther / Jens Südekum in Dice Ordnungspolitische Perspektiven

Am 2. August 2019 notierte die dreißigjährige Bundesanleihe an den Finanzmärkten erstmalig zu einem Zinssatz von null. Damit lag die gesamte deutsche Zinsstrukturkurve im negativen Bereich. Kurz zuvor wurde am 4. Juli 2019 die zehnjährige Bundesanleihe zu einem nominalen Zinssatz von -0,4 Prozent gehandelt, identisch zur Einlagefazilität der EZB. Mit anderen Worten: die Märkte bieten dem deutschen Staat eine Prämie, damit sie ihm Geld anvertrauen dürfen.

IW

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„Eigentlich müssten wir die Schuldenbremse reparieren“
Interview iwd 1. Oktober 2019

„Eigentlich müssten wir die Schuldenbremse reparieren“

IW-Direktor Michael Hüther fordert ein groß angelegtes Investitionsprogramm für Deutschland: Insgesamt 450 Milliarden Euro – finanziert über Kredite – sollen in den kommenden zehn Jahren fließen, um die Bundesrepublik zukunftsfähig zu machen. Der iwd sprach mit dem Wirtschaftswissenschaftler über seinen Vorschlag, Einwände dagegen und die Frage, wie seine Ideen mit der Schuldenbremse vereinbar sind.

iwd

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Schulden machen oder bremsen?
Staatsverschuldung iwd 27. September 2019

Schulden machen oder bremsen?

Zehn Jahre nach Einführung der Schuldenbremse dürfte die deutsche Staatsverschuldung in diesem Jahr erstmals seit 2002 wieder unter der Maastricht-Grenze von 60 Prozent des Bruttoinlandsprodukts liegen. Gleichzeitig fordern viele Ökonomen, die Schuldenbremse abzuschaffen. Zu Recht?

iwd

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IW-Direktor Michael Hüther
Michael Hüther in der Wiener Zeitung Interview 25. September 2019

Schuldenbremse: „Lernt aus der unnötigen Starrheit, die wir in Deutschland haben”

Wer hätte gedacht, dass einmal jemand als Posterboy bezeichnet wird, der einerseits ein Ökonom von 57 Jahren ist und andererseits Staatsschulden gar nicht so schlecht findet. Ausgerechnet IW-Direktor Michael Hüther stellt sich gegen die Schuldenbremse, die in Deutschland politisch zehn Jahre lang als sakrosankt galt. Lange Zeit war sie das auch für ihn selbst. Er will die Schuldenbremse nicht abschaffen, aber verändern, was ausreicht, um Deutschland zu verwirren.

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Bei einer Pressekonferenz verkündet die Bundesregierung beschlossenen Maßnahmen zum Klimaschutz.
Michael Hüther in der Wirtschaftswoche Gastbeitrag 21. September 2019

Die „Grüne Null“ und die „Schwarze Null“ sind nicht vereinbar

Die Bundesregierung muss für ihr Klima-Paket viel Kritik einstecken – nicht immer zurecht, findet IW-Direktor Michael Hüther und zeigt, wo das größte Problem des Klimakompromisses steckt: in der Finanzierung.

IW

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„Schwarze Null“ und die Angst vor Politik
Michael Hüther auf salonkolumnisten Gastbeitrag 12. September 2019

Schuldenbremse: „Schwarze Null“ und die Angst vor Politik

IW-Direktor Michael Hüther kämpft gegen die „Schwarze Null“. In diesem Gastbeitrag erklärt er, warum der jährliche Haushaltausgleich auf den ersten Blick rational anmutet, aber gegen die volkswirtschaftliche Logik verstößt.

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„Schwarze Null - Fällt das Dogma?”
Michael Hüther auf phoenix Video 10. September 2019

„Schwarze Null - Fällt das Dogma?”

Sie zieht sich wie ein roter Faden durch die Kanzlerschaft Angela Merkels – die schwarze Null, die als Synonym für die Schuldenbremse und die Sparpolitik gilt. In einer nicht enden wollenden ökonomischen Aufschwungphase kein Problem. Doch die Infrastruktur ist marode und die Zinsen niedrig. „Wir brauchen einen 10-jährigen föderalen Investitionshaushalt in Höhe von 450 Milliarden Euro”, sagt IW-Direktor Michael Hüther bei Phoenix.

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„Wir brauchen einen 450 Milliarden Euro großen Deutschlandfonds“
Michael Hüther in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung Interview 14. August 2019

„Wir brauchen einen 450 Milliarden Euro großen Deutschlandfonds“

Klimaschutz, Wohnen, schnelles Internet: Der Staat soll in die Infrastruktur investieren, sagt der Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Michael Hüther. Warum er das gerade jetzt richtig findet, erklärt er in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

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Michael Hüther

Prof. Dr. Michael Hüther

Direktor und Mitglied des Präsidiums

Tel: 0221 4981-600
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