1. Home
  2. Themen
  3. Verteilung und öffentliche Finanzen
  4. Grundeinkommen
Inhaltselement mit der ID 18

Grundeinkommen

Die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens ist es, jedem Einwohner einen mindestens existenzsichernden Transfer zu gewähren, der nicht an bestimmte Voraussetzungen geknüpft ist. Die Befürworter stellen heraus, dass das Grundeinkommen frei mache, weil keine Notwendigkeit mehr bestehe, den Lebensunterhalt durch Arbeit zu sichern. Die derzeitige Sozialbürokratie könnte weitgehend entfallen und jeder Bürger könnte sich ohne wirtschaftliche Zwänge entfalten.  

Über das Thema

Demgegenüber steht das subsidiäre Prinzip unserer Gesellschaft: jeder ist zunächst einmal für sich selbst verantwortlich. Nur diejenigen, die bedürftig sind, werden unterstützt. Das Grundeinkommen würde dagegen jeder erhalten – egal, ob er Unterstützung will oder braucht. Der grundlegende Umbau des Sozialstaats hätte erhebliche Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt, weil sich Beschäftigte fragen dürften, warum sie noch arbeiten sollen. Hinzu kommen die immensen Kosten: 1.000 Euro monatlich für jeden Bundesbürger mal 80 Millionen Einwohner mal zwölf Monate ergibt einen Bruttofinanzierungsbedarf von 960 Milliarden Euro pro Jahr. Die Steuern müssten also erheblich erhöht werden. Die Folge wäre, dass sich Investitionen in Bildung und berufliches Engagement zumindest finanziell kaum noch lohnen würden. Außerdem würde die Akzeptanz von Steuer- und Abgabenzahlungen leiden. Für die Finanzierung müsste auch auf Rentenansprüche verzichtet werden.

Artikel lesen
Sinn und Unsinn des bedingungslosen Grundeinkommens
Michael Hüther im Handelsblatt-Podcast Audio 21. Mai 2021

Sinn und Unsinn des bedingungslosen Grundeinkommens

Kurz vor der Bundestagswahl wird intensiv über das bedingungslose Grundeinkommen diskutiert. Was spricht dafür, was dagegen? Darüber diskutieren IW-Direktor Michael Hüther und HRI-Präsident Bert Rürup im Handelsblatt-Podcast „Economic Challenges“.

IW

Artikel lesen
Unsinnige Utopie
Dominik Enste IW-Nachricht 19. August 2020

Bedingungsloses Grundeinkommen: Unsinnige Utopie

Gestern startete – begleitet von viel medialer Aufmerksamkeit – ein neues Experiment, das bessere, fundierte Ergebnisse zum bedingungslosen Grundeinkommen liefern soll. Tatsächlich dürfte der Erkenntnisgewinn aber überschaubar bleiben.

IW

Artikel lesen
Bedingt bedingungslos – widersprüchliche Sozialstaats­präferenzen
Matthias Diermeier / Judith Niehues IW-Kurzbericht Nr. 85 22. Juli 2020

Bedingt bedingungslos – widersprüchliche Sozialstaats­präferenzen

Grundeinkommens-Befürworter sind keineswegs Gegner von Eintrittsbeschränkungen in den Sozialstaat. In 20 europäischen Ländern würde eine überwältigende Mehrheit von ihnen trotz Zustimmung zu bedingungslosen Sozialleistungen Zugewanderten keinen unmittelbaren ...

IW

Artikel lesen
Nur auf den ersten Blick gerecht
Dominik Enste IW-Nachricht 10. April 2019

Bedingungsloses Grundeinkommen: Nur auf den ersten Blick gerecht

Jeder zweite Deutsche wünscht sich das bedingungslose Grundeinkommen, zeigt eine aktuelle Umfrage. Dabei missachtet das Konzept wichtige Gerechtigkeitsdimensionen in der Gesellschaft. Das Grundeinkommen ist ungerecht, weil es Ungleiches gleichbehandelt.

IW

Unsere Experten

Person ansehen
Matthias Diermeier

Matthias Diermeier

Persönlicher Referent des Direktors

Tel: 0221 4981-605
Person ansehen
Dominik H. Enste

Prof. Dr. Dominik H. Enste

Leiter des Kompetenzfelds Verhaltensökonomik und Wirtschaftsethik

Tel: 0221 4981-730
Person ansehen
Judith Niehues

Dr. Judith Niehues

Leiterin der Forschungsgruppe Mikrodaten und Methodenentwicklung

Tel: 0221 4981-768
Person ansehen
Holger Schäfer

Holger Schäfer

Senior Economist für Beschäftigung und Arbeitslosigkeit

Tel: 030 27877-124
Inhaltselement mit der ID 8793

Alle Beiträge

136 Ergebnisse
Artikel lesen
Sinn und Unsinn des bedingungslosen Grundeinkommens
Michael Hüther im Handelsblatt-Podcast Audio 21. Mai 2021

Sinn und Unsinn des bedingungslosen Grundeinkommens

Kurz vor der Bundestagswahl wird intensiv über das bedingungslose Grundeinkommen diskutiert. Was spricht dafür, was dagegen? Darüber diskutieren IW-Direktor Michael Hüther und HRI-Präsident Bert Rürup im Handelsblatt-Podcast „Economic Challenges“.

IW

Artikel lesen
Unsinnige Utopie
Dominik Enste IW-Nachricht 19. August 2020

Bedingungsloses Grundeinkommen: Unsinnige Utopie

Gestern startete – begleitet von viel medialer Aufmerksamkeit – ein neues Experiment, das bessere, fundierte Ergebnisse zum bedingungslosen Grundeinkommen liefern soll. Tatsächlich dürfte der Erkenntnisgewinn aber überschaubar bleiben.

IW

Studie lesen
Bedingt bedingungslos – widersprüchliche Sozialstaats­präferenzen
IW-Kurzbericht Nr. 85 22. Juli 2020

Bedingt bedingungslos – widersprüchliche Sozialstaats­präferenzen

Matthias Diermeier / Judith Niehues

Grundeinkommens-Befürworter sind keineswegs Gegner von Eintrittsbeschränkungen in den Sozialstaat. In 20 europäischen Ländern würde eine überwältigende Mehrheit von ihnen trotz Zustimmung zu bedingungslosen Sozialleistungen Zugewanderten keinen unmittelbaren Zugang zum Sozialstaat ermöglichen. Selbst unter den Grundeinkommens-Befürwortern zeigt sich die Bedingung des „Arbeitens und Steuern Zahlens” als bedeutsam.

IW

Artikel lesen
Nur auf den ersten Blick gerecht
Dominik Enste IW-Nachricht 10. April 2019

Bedingungsloses Grundeinkommen: Nur auf den ersten Blick gerecht

Jeder zweite Deutsche wünscht sich das bedingungslose Grundeinkommen, zeigt eine aktuelle Umfrage. Dabei missachtet das Konzept wichtige Gerechtigkeitsdimensionen in der Gesellschaft. Das Grundeinkommen ist ungerecht, weil es Ungleiches gleichbehandelt.

IW

Artikel lesen
Soll Deutschland ein bedingungsloses Grundeinkommen einführen?
Soziale Sicherung iwd 5. Februar 2019

Soll Deutschland ein bedingungsloses Grundeinkommen einführen?

Jeder Bundesbürger bekommt vom Staat jeden Monat einen bestimmten Betrag, ohne Wenn und Aber. Ob es eine gute Idee wäre, in Deutschland ein solches bedingungsloses Grundeinkommen einzuführen, beurteilen zwei Experten: Jürgen Schupp vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin und Dominik Enste vom Institut der deutschen Wirtschaft.

iwd

Inhaltselement mit der ID 8880