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Einkommensverteilung

In Deutschland greift der Staat stark in die ursprüngliche Einkommensverteilung ein und reduziert so die Einkommensungleichheit. Einerseits zahlt die öffentliche Hand Sozialleistungen wie Kindergeld, Renten, Arbeitslosengeld und Sozialhilfe. Andererseits erhebt der Staat Steuern und Sozialabgaben – je höher das Einkommen, desto mehr muss der Bürger in der Regel an den Fiskus bezahlen. Das oberste Zehntel der Einkommensbezieher schultert mehr als die Hälfte der Einkommenssteuerlast. Das untere Fünftel zahlt so gut wie gar keine Einkommenssteuer, bezieht aber einen Großteil der staatlichen Transfers.

Über das Thema

Zu viel Umverteilung kann jedoch einen unerwünschten Effekt haben: Die Leistungsträger werden sich kaum ins Zeug legen, wenn der Staat sie über Gebühr belastet. Nur wenn harte Arbeit, Wissen und Fähigkeiten ausreichend belohnt werden, entsteht ein Anreiz, in die eigene Bildung und die der Kinder zu investieren. Letztlich ist auch den Einkommensschwächeren gedient, wenn die Leistungsbereitschaft der Starken erhalten bleibt. Denn in einer wachsenden Volkswirtschaft verbessern sich in der Regel auch die Einkommens- und Erwerbschancen der unteren Schichten.

Die Wissenschaftler des Kompetenzfelds beschäftigen sich eingehend mit der Frage, wie sich die Coronakrise auf die Einkommensungleichheit in Deutschland auswirkt. Zumindest im ersten Lockdown 2020 haben Staatseingriffe eine steigende Ungleichheit verhindert, wie eine IW-Studie zeigte. Wie diese Entwicklung weitergeht, hängt von vielen strukturellen Faktoren ab, etwa wie gut einzelne Branchen, Regionen und Einkommensgruppen aus der Coronakrise herauskommen.

Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

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Ralph Henger / Judith Niehues in BBSR-Online-Publikation Externe Veröffentlichung 9. Januar 2023

Mikrosimulation und Vorschläge zur Leistungsverbesserung des Wohngeldes

Ein wichtiger Baustein der sozialen Absicherung des Wohnens erfolgt in Deutschland über das Wohngeld. Aufgrund der gestiegenen Mieten in angespannten Wohnungsmärkten, insbesondere in urbanen Ballungsräumen und Universitätsstädten, sowie den Herausforderungen einer sozial ausgewogenen CO2-Bepreisung stand das Wohngeld in den letzten Jahren verstärkt in der öffentlichen ...

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Personalmangel und lange Bearbeitungszeiten in den Wohngeldstellen
Ralph Henger / Jan Felix Engler IW-Kurzbericht Nr. 105 29. Dezember 2022

Personalmangel und lange Bearbeitungszeiten in den Wohngeldstellen

Zum 1.1.2023 tritt eine umfassende Wohngeldreform in Kraft. Diese wird nicht nur dazu führen, dass die jetzigen Wohngeldempfänger höhere Leistungen erhalten, sondern auch dass deutlich mehr Haushalte Wohngeld beziehen werden.

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Regionale Verteilung von Heizungsarten und Einkommensdisparitäten
Judith Niehues / Maximilian Stockhausen IW-Kurzbericht Nr. 103 28. Dezember 2022

Regionale Verteilung von Heizungsarten und Einkommensdisparitäten

Mit der geplanten Entlastung für Haushalte, die mit nicht leitungsbezogenen Brennstoffen wie Öl oder Holzpellets heizen, schließt die Bundesregierung eine bestehende Lücke im Kreis der Hilfeempfänger. Während die Abschlagszahlung und Preisbremse für Gas- und ...

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Einkommen im Vergleich
Judith Niehues / Maximilian Stockhausen Interaktive Grafik 28. Dezember 2022

Einkommen im Vergleich

Das interaktive Tool zeigt Ihnen mit nur wenigen Klicks, wo Sie mit Ihrem Einkommen in der Einkommensverteilung stehen und wie viel Prozent der Bevölkerung ärmer oder reicher sind als Sie.

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Mikrosimulation und Vorschläge zur Leistungsverbesserung des Wohngeldes
Externe Veröffentlichung 9. Januar 2023

Mikrosimulation und Vorschläge zur Leistungsverbesserung des Wohngeldes

Ralph Henger / Judith Niehues in BBSR-Online-Publikation

Ein wichtiger Baustein der sozialen Absicherung des Wohnens erfolgt in Deutschland über das Wohngeld. Aufgrund der gestiegenen Mieten in angespannten Wohnungsmärkten, insbesondere in urbanen Ballungsräumen und Universitätsstädten, sowie den Herausforderungen einer sozial ausgewogenen CO2-Bepreisung stand das Wohngeld in den letzten Jahren verstärkt in der öffentlichen Debatte.

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Personalmangel und lange Bearbeitungszeiten in den Wohngeldstellen
IW-Kurzbericht Nr. 105 29. Dezember 2022

Personalmangel und lange Bearbeitungszeiten in den Wohngeldstellen

Ralph Henger / Jan Felix Engler

Zum 1.1.2023 tritt eine umfassende Wohngeldreform in Kraft. Diese wird nicht nur dazu führen, dass die jetzigen Wohngeldempfänger höhere Leistungen erhalten, sondern auch dass deutlich mehr Haushalte Wohngeld beziehen werden.

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Regionale Verteilung von Heizungsarten und Einkommensdisparitäten
IW-Kurzbericht Nr. 103 28. Dezember 2022

Regionale Verteilung von Heizungsarten und Einkommensdisparitäten

Judith Niehues / Maximilian Stockhausen

Mit der geplanten Entlastung für Haushalte, die mit nicht leitungsbezogenen Brennstoffen wie Öl oder Holzpellets heizen, schließt die Bundesregierung eine bestehende Lücke im Kreis der Hilfeempfänger. Während die Abschlagszahlung und Preisbremse für Gas- und Fernwärmekunden überwiegend Mieterhaushalten in städtischen Regionen zugutekommt, werden durch die neue Hilfe verstärkt Haushalte in ländlichen Regionen adressiert, die häufiger über Wohneigentum und im Mittel über höhere Einkommen verfügen.

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Einkommen im Vergleich
Judith Niehues / Maximilian Stockhausen Interaktive Grafik 28. Dezember 2022

Einkommen im Vergleich

Das interaktive Tool zeigt Ihnen mit nur wenigen Klicks, wo Sie mit Ihrem Einkommen in der Einkommensverteilung stehen und wie viel Prozent der Bevölkerung ärmer oder reicher sind als Sie.

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Wer mit Öl heizt, hat häufiger ein hohes Einkommen
Judith Niehues / Maximilian Stockhausen Pressemitteilung 28. Dezember 2022

Energiekrise: Wer mit Öl heizt, hat häufiger ein hohes Einkommen

Fernwärme und Gas in der Stadt, Holz und Öl auf dem Land: Wer wie heizt, hängt oftmals vom Wohnort ab. Eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt außerdem, wie die Heizarten und Einkommen der Haushalte zusammenhängen.

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