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Wido Geis-Thöne / Michael Grömling / Björn Kauder / Jürgen Matthes / Paul Niendorf / Jochen Pimpertz / Klaus-Heiner Röhl / Marius Widmayer Gutachten 23. November 2021 Wie lässt sich das Produktivitätswachstum stärken?

Die Entwicklung der Arbeitsproduktivität ist eine zentrale Bestimmungsgröße für die Wohlstandsfortschritte einer Volkswirtschaft. Die Wertschöpfung je eingesetzter Arbeitseinheit bestimmt maßgeblich die Entwicklung der gesamtwirtschaftlichen Einkommen und der verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte.

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Wie lässt sich das Produktivitätswachstum stärken?
Wido Geis-Thöne / Michael Grömling / Björn Kauder / Jürgen Matthes / Paul Niendorf / Jochen Pimpertz / Klaus-Heiner Röhl / Marius Widmayer Gutachten 23. November 2021

Wie lässt sich das Produktivitätswachstum stärken?

Gutachten im Auftrag der KfW Bankengruppe

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Die Entwicklung der Arbeitsproduktivität ist eine zentrale Bestimmungsgröße für die Wohlstandsfortschritte einer Volkswirtschaft. Die Wertschöpfung je eingesetzter Arbeitseinheit bestimmt maßgeblich die Entwicklung der gesamtwirtschaftlichen Einkommen und der verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte.

Langfristig zeigt sich ein relativ enger Zusammenhang zwischen der Veränderung der Arbeitsproduktivität und der Einkommensentwicklung. In den vergangenen Dekaden ist jedoch ein Rückgang des Produktivitätswachstums in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften zu beobachten. Lagen die jahresdurchschnittlichen Zuwächse bei der Arbeitsproduktivität in den G7-Staaten in den 1970er Jahren noch bei 3 Prozent, so war es in den 2010er Jahren nur noch weniger als 1 Prozent. Auch in Deutschland ist langfristig ein starker Rückgang bei den Produktivitätsfortschritten zu verzeichnen, wodurch sich die Wohlstandsdynamik spürbar abgeschwächt hat. Es scheint, dass sich das Produktivitätswachstum reduziert, je weiter sich Volkswirtschaften entwickeln. Ein solcher Trend, möglicherweise auch basierend auf einer abnehmenden gesamtwirtschaftlichen Produktivitätswirkung von Innovationen, dürfte aber nicht die einzige Erklärung für die schwache Produktivitätsentwicklung darstellen.

Es wird sich zeigen, ob die Corona-Pandemie und ihre möglichen Auswirkungen auf das Produktionspotenzial für weiterhin schwache oder sogar noch schwächere Produktivitätsfortschritte sorgen werden. Ein nachhaltiger Innovationsschub infolge der Pandemie ist aber ebenso denkbar. Die Pandemie verstärkt möglicherweise säkulare Trends, die schon länger als eine wirtschaftliche Herausforderung bei der künftigen Wohlstandssicherung thematisiert werden. Ein bereits wirksamer Megatrend ist die demografische Entwicklung. So wird sich die Anzahl der Erwerbspersonen im Lauf der aktuellen Dekade bereits deutlich vermindern und das gesamtwirtschaftliche Produktionspotenzial spürbar abbremsen.

 

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Wido Geis-Thöne / Michael Grömling / Björn Kauder / Jürgen Matthes / Paul Niendorf / Jochen Pimpertz / Klaus-Heiner Röhl / Marius Widmayer Gutachten 23. November 2021

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