1. Home
  2. Studien
  3. Fachkräfte für die digitale Transformation: Potenziale heben im Inland und Ausland
Alexander Burstedde / Anika Jansen / Sarah Pierenkemper / Paula Risius / Matthias Siemen / Dirk Werner Gutachten 4. Dezember 2023 Fachkräfte für die digitale Transformation: Potenziale heben im Inland und Ausland

In digitalen Transformationsberufen ist die Arbeitsnachfrage auf ein neues Allzeithoch gestiegen. Das Wachstum ist in Ostdeutschland besonders stark ausgeprägt.

zum Download
Gutachten
Potenziale heben im Inland und Ausland
Alexander Burstedde / Anika Jansen / Sarah Pierenkemper / Paula Risius / Matthias Siemen / Dirk Werner Gutachten 4. Dezember 2023

Fachkräfte für die digitale Transformation: Potenziale heben im Inland und Ausland

Gutachten im Auftrag der Sitftung Familienunternehmen

Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

In digitalen Transformationsberufen ist die Arbeitsnachfrage auf ein neues Allzeithoch gestiegen. Das Wachstum ist in Ostdeutschland besonders stark ausgeprägt.

Unternehmen konnten ihre Beschäftigten- und Ausbildungszahlen zwar steigern, allerdings fällt die Rekrutierung in den digitalen Transformationsberufen schwerer als in anderen Berufen. Für Familienunternehmen ist die Fachkräftesuche tendenziell noch schwieriger als für Nicht-Familienunternehmen. Diese Studie stellt für vier Berufsfelder eine nach Berufen und Regionen differenzierte Analyse der Fachkräftesituation in Deutschland auf, benennt vorhandene Potenziale und stellt passgenaue Handlungsempfehlungen bereit. In den zurückliegenden fünf Jahren seit Publikation der Vorgängerstudie hat sich vieles verändert, nur eines bleibt klar: Der Fachkräftemangel wird die Familienunternehmen weiter begleiten.

Im Berufsfeld Maschinenbau- und Fahrzeugtechnikberufe bestehen noch überregionale Rekrutierungspotenziale, die Familienunternehmen durch einen größeren Suchradius und Mobilitätshilfen nutzen können. Für dieses Berufsfeld sind Fachkräfte mit Berufsausbildung zentral, die Ausbildungszahlen sind jedoch mit der Coronapandemie nachhaltig eingebrochen. Durch die Verrentung der Babyboomer dürfte sich der Mangel an Fachkräften hier noch deutlich verschärfen. Familienunternehmen sollten mit strategischer Personalplanung frühzeitig ihre Bedarfe ermitteln und ihre Personalentwicklung darauf ausrichten.

Im Berufsfeld der Mechatronik-, Energie- und Elektroberufe ist der Fachkräftemangel nahezu flächendeckend, sehr intensiv und das schon sehr lange. Unternehmen halten auch in Krisen an ihren qualifizierten Mitarbeitern fest und bilden trotz schwacher Bewerberlage verstärkt aus. Familienunternehmen sollten sich hier verstärkt um internationale Fachkräfte aus dem Ausland bemühen. Die Bundespolitik sollte für die Elektro-Berufe Erleichterungen bei der Zuwanderung analog zu den IT-Berufen schaffen.

In den IT-Berufen ist die Nachfrage nach hoch qualifizierten Experten sehr groß und stark steigend. Die stark gestiegene Zahl an Hochschulabsolventen kann den Bedarf dennoch nicht decken. Da IT-Experten international mobil sind, sollte diese Zielgruppe verstärkt im Ausland rekrutiert werden. Auch die Anzahl der Beschäftigten auf Fachkraftniveau steigt. Im Inland kann die Berufsausbildung noch ausgeweitet werden, da es vielerorts noch Bewerberüberhänge gibt.

zum Download
Gutachten
Potenziale heben im Inland und Ausland
Alexander Burstedde / Anika Jansen / Sarah Pierenkemper / Paula Risius / Matthias Siemen / Dirk Werner Gutachten 4. Dezember 2023

Fachkräfte für die digitale Transformation: Potenziale heben im Inland und Ausland

Gutachten im Auftrag der Sitftung Familienunternehmen

Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

Mehr zum Thema

Artikel lesen
Der regionale Arbeitsmarkt in den Ingenieurberufen – Sonderteil: ein Blick auf die Bildung
Axel Plünnecke Gutachten 29. Februar 2024

Ingenieurmonitor 2023/III:: Der regionale Arbeitsmarkt in den Ingenieurberufen – Sonderteil: ein Blick auf die Bildung

Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamt vom Januar 2024 dürfte das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 um 0,3 Prozent gesunken sein. Diese starke konjunkturelle Eintrübung hat auch (kurzfristige) Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt in den Ingenieur- und ...

IW

Artikel lesen
Axel Plünnecke in der Kölnischen Rundschau Interview 29. Februar 2024

„Zahl der Zuwanderer ist erfreulicherweise gestiegen”

In Deutschland fehlen Facharbeiter. Die Lücke schließen könnten qualifizierte Zuwanderer aus Drittstaaten mit hohen Geburtenraten, sagt IW-Migrationsexperte Axel Plünnecke im Interview mit der Kölnischen Rundschau. Um die müsse sich Deutschland aber noch ...

IW

Mehr zum Thema

Inhaltselement mit der ID 8880