Die Digitalisierung dringt in alle Lebensbereiche vor und vernetzt Menschen, Maschinen und Prozesse. Damit ergeben sich immense Chancen für die deutsche Wirtschaft.
Digitalisierung

Über das Thema
In Deutschland hat sie einen tiefgreifenden Strukturwandel in allen Bereichen der Wirtschaft und Gesellschaft ausgelöst. Diese digitale Transformation birgt enorme Chancen, und die gilt es zu nutzen – auch, aber nicht nur im Rahmen der Automatisierung und Vernetzung der Wertschöpfungsprozesse unter dem Schlagwort Industrie 4.0. Gerade die Autonomisierung, also die Befähigung von Maschinen, sich selbst zu organisieren, zu reparieren und zu optimieren, eröffnet umfassende Möglichkeiten.
Die Voraussetzungen für die digitale Transformation sind flächendeckende Hochgeschwindigkeitsnetze und ein unbürokratisches und kapitalstarkes Innovationsumfeld. Auch die Beschäftigten stehen vor Herausforderungen: Die Unternehmen müssen die neuen Anforderungen an die Qualifikation der Arbeitnehmer identifizieren und die Mitarbeiter entsprechend schulen. Zudem müssen Unternehmen vor allem aus dem Mittelstand die Digitalisierung im eigenen Betrieb stärker vorantreiben, etwa indem sie ihre Geschäftsmodelle weiterentwickeln und neue entwickeln, zum Beispiel in Kooperation mit Start-ups. Auf dieser Seite finden Sie verschiedene Themen und aktuelle Studien aus dem Bereich der Digitalisierung.
Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

Europas KI-Chance?
Bei der Entwicklung der Künstlichen Intelligenz hinken Deutschland und Europa hinterher. Warum es am Ende dennoch klappen könnte, damit Geld zu verdienen, schreibt IW-Direktor Michael Hüther in einer Kolumne für das Unternehmermagazin Creditreform.
Michael Hüther im Unternehmermagazin Creditreform IW

Digitale Souveränität: Die Rechnung, die niemand macht
Wie lange würde es dauern, die Daten Ihres Unternehmens aus dem wichtigsten Cloud-Dienst herauszuholen? Und steht diese Zahl in irgendeiner Wirtschaftlichkeitsrechnung? Die erste Frage können viele ITler beantworten, die zweite vermutlich nicht.
Barbara Engels im IX-Magazin für Professionelle IT IW

Zwei Drittel der Unternehmen achten bei KI-Nutzung auf Souveränität
Der am Montag beginnende Digital-Gipfel der Bundesregierung hat das Ziel, Deutschland für das KI-Zeitalter zu rüsten. Dabei muss es vor allem darum gehen, dass Unternehmen und Verwaltung ihre KI-Anbieter wechseln können.
Barbara Engels IW

AI and soft skills: Evidence from EU job postings
The influence of AI on the EU labour market has risen substantially in recent years. In 2025, 1.7% of job postings in the EU required in-depth AI knowledge – starting from 0.7% in 2022.
Jan Büchel / Jan Engler / Armin Mertens IW
Unsere Experten

Jan Büchel
Economist für KI und Datenökonomie
Tel: 0221 4981-415 Mail: buechel
Barbara Engels
Senior Economist für nachhaltige Digitalisierung und KI
Tel: 0221 4981-703 Mail: engels
Dr. Marc Scheufen
Senior Economist für Künstliche Intelligenz und Datenregulierung
Tel: 0221 4981-742 Mail: scheufen
Die Wissenschaftler des Kompetenzfelds Strukturwandel und Wettbewerb untersuchen, wie Unternehmen in einem sich ständig verändernden Marktumfeld agieren. Zudem verändern sich Märkte ständig – zuletzt vor allem durch die Digitalisierung.
Alle Beiträge
Europas KI-Chance?
Bei der Entwicklung der Künstlichen Intelligenz hinken Deutschland und Europa hinterher. Warum es am Ende dennoch klappen könnte, damit Geld zu verdienen, schreibt IW-Direktor Michael Hüther in einer Kolumne für das Unternehmermagazin Creditreform.
Digitale Souveränität: Die Rechnung, die niemand macht
Wie lange würde es dauern, die Daten Ihres Unternehmens aus dem wichtigsten Cloud-Dienst herauszuholen? Und steht diese Zahl in irgendeiner Wirtschaftlichkeitsrechnung? Die erste Frage können viele ITler beantworten, die zweite vermutlich nicht.
Zwei Drittel der Unternehmen achten bei KI-Nutzung auf Souveränität
Der am Montag beginnende Digital-Gipfel der Bundesregierung hat das Ziel, Deutschland für das KI-Zeitalter zu rüsten. Dabei muss es vor allem darum gehen, dass Unternehmen und Verwaltung ihre KI-Anbieter wechseln können.
KI-Nähe des Berufs bisher kein Nachteil auf dem Arbeitsmarkt
Die KI-nahe Beschäftigung gewinnt in Deutschland an Bedeutung. Dies liegt auch daran, dass der Beschäftigungsanteil von Fachkräften sinkt und jener von Experten und Spezialisten zunimmt.
AI and soft skills: Evidence from EU job postings
The influence of AI on the EU labour market has risen substantially in recent years. In 2025, 1.7% of job postings in the EU required in-depth AI knowledge – starting from 0.7% in 2022.
Social Media: Knappe Aufmerksamkeit, steigende Werbeausgaben
Aufmerksamkeit ist die knappe Ressource der digitalen Welt. In Deutschland stiegen die Ausgaben für Social-Media-Werbung zwischen 2022 und 2025 deutlich, während die tägliche Nutzungsdauer nahezu konstant geblieben ist.
Ökonomische Bedeutung der Plattformarbeit in Deutschland
Der demografische Wandel stellt den deutschen Arbeitsmarkt vor eine strukturelle Herausforderung: Bis 2030 gehen im Vergleich zu 2019 rund 4,5 Milliarden Arbeitsstunden verloren.
In Brief #9: Measuring AI-exposure in online job advertisements
This methodological note details the identification of AI-related online job vacancies across the EU (for the full empirical analysis see fact sheet #14: AI skill demand in the EU).
Schatten-KI: Beschäftigte sind schneller als ihre Betriebe
Knapp drei von zehn Beschäftigten, die Künstliche Intelligenz (KI) beruflich nutzen, greifen dabei auf Tools zurück, die ihr Arbeitgeber nicht bereitgestellt hat. Diese „Schatten-KI“ ist ein Nachfragesignal.
Future Skills Hessen 2032 – Welche Kompetenzen die industrielle Transformation tragen
Die hessische Industrie steht vor einem tiefgreifenden Kompetenzwandel. Gedämpftes Wachstum, geoökonomische Unsicherheit, Dekarbonisierung, technologischer Fortschritt und demografischer Wandel verändern nicht nur Märkte, Geschäftsmodelle und Wertschöpfungsketten, sondern auch die Arbeit in den Betrieben selbst.
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