Verbraucherschutz

Verbraucherschutz

Wenn Menschen etwas kaufen oder Verträge unterschreiben, handeln sie nicht immer zum eigenen Vorteil. Verbraucherschutz bedeutet deshalb nicht nur, die Konsumenten vor den Produzenten zu schützen, sondern auch vor sich selbst.

Bisherige Maßnahmen zum Verbraucherschutz setzen vor allem auf die Aufklärung der Konsumenten. Wenn die Menschen über alle Produkteigenschaften detailliert Bescheid wissen, so die Annahme, treffen sie eine gute Kaufentscheidung. Empirische Untersuchungen der Verhaltensökonomik belegen allerdings, dass der Mensch nur begrenzt rational handelt – und das gilt auch für die Konsumentscheidungen. Zum Beispiel gibt es oft zu viele Informationen, die den Blick auf das Wesentliche verstellen. Der moderne Verbraucherschutz widmet sich auch dem Problem der eingeschränkten Rationalität. Die Idee dahinter ist, den Verbrauchern weiterhin die Entscheidung zu überlassen, diese aber zu verbessern.

Dominik H. Enste

Prof. Dr. Dominik H. Enste

Leiter des Kompetenzfelds Verhaltensökonomik und Wirtschaftsethik

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Mara Grunewald

Dr. Mara Grunewald

Economist für Institutionen- und Verhaltensökonomik

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