1. Home
  2. Studien
  3. Die regionale Fachkräftesituation in M+E-Berufen
IW-Report Nr. 12 24. Februar 2023 Jurek Tiedemann / Robert Köppen / Lydia Malin Die regionale Fachkräftesituation in M+E-Berufen

Für die Entwicklung des Wirtschaftsstandorts Deutschland ist die Metall- und Elektrobranche von zentraler Bedeutung. Sie leistet wichtige Beiträge im Bereich Wertschöpfung, Produktion und Beschäftigung. Aufgrund ihrer hohen Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationstätigkeit für die Produktion technisch anspruchsvoller und innovativer Produkte ist sie jedoch darauf angewiesen, über entsprechend gut qualifiziertes Personal verfügen zu können.

PDF herunterladen
Die regionale Fachkräftesituation in M+E-Berufen
IW-Report Nr. 12 24. Februar 2023 Jurek Tiedemann / Robert Köppen / Lydia Malin

Die regionale Fachkräftesituation in M+E-Berufen

Jurek Tiedemann / Robert Köppen / Lydia Malin Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

Für die Entwicklung des Wirtschaftsstandorts Deutschland ist die Metall- und Elektrobranche von zentraler Bedeutung. Sie leistet wichtige Beiträge im Bereich Wertschöpfung, Produktion und Beschäftigung. Aufgrund ihrer hohen Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationstätigkeit für die Produktion technisch anspruchsvoller und innovativer Produkte ist sie jedoch darauf angewiesen, über entsprechend gut qualifiziertes Personal verfügen zu können.

Die KOFA-Studie 1/2023 „Die Fachkräftesituation in Metall- und Elektroberufen“ bietet Referenzwerte für das Bundesgebiet und zeigt, dass zwischen Juli 2021 und Juni 2022 bundesweit gut 110.000 Fachkräfte in M+E-Berufen fehlten. Besonders stark ausgeprägt ist der Fachkräftemangel in Mechatronik-, Energie- und Elektroberufen. In diesem Berufsfeld konnten zwischen Juli 2021 und Juni 2022 gut sieben von zehn offenen Stellen rechnerisch nicht besetzt werden, weil es bundesweit keine passend qualifizierten Arbeitslosen gab. Dies entspricht in absoluten Zahlen 56.846 fehlenden Fachkräften allein in Mechatronik-, Energie- und Elektroberufen (Malin et al., 2023). In einer Analyse nach Wirtschaftszweigen (WZ 2008 2-Steller) der M+E-Industrie kommen Bähr et al. (2022) auf Deutschland-Ebene zu einem ähnlichen Ergebnis. Auch sie beobachten eine sich intensivierende Fachkräftesituation. Da die Branche jedoch regional unterschiedlich aufgestellt ist, zeigen sich auch bei der Betrachtung des Fachkräftemangels regionale Unterschiede im Ausmaß bzw. der Intensität. Der vorliegende IW-Report gibt daher einen kompakten Überblick über die jeweilige Fachkräftesituation in für die Metall- und Elektrobranche relevanten Berufen in den Bundesländern. Somit ist ein Vergleich sowohl der Bundesländer untereinander als auch mit dem Bundesgebiet möglich. Die einzelnen Kapitel dieses Reports enthalten jeweils alle relevanten methodischen Informationen, sodass sie separat als Bundeslandsteckbriefe verwendet werden können.

PDF herunterladen
Die regionale Fachkräftesituation in M+E-Berufen
IW-Report Nr. 12 24. Februar 2023 Jurek Tiedemann / Robert Köppen / Lydia Malin

Die regionale Fachkräftesituation in M+E-Berufen

Jurek Tiedemann / Robert Köppen / Lydia Malin Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

Mehr zum Thema

Mehr zum Thema

Artikel lesen
Berufliche Bildung unter Druck: Mit Zukunftsmut die Transformation gestalten
Veranstaltung 19. November 2026 Dirk Werner / Sibylle Stippler

Berufliche Bildung unter Druck: Mit Zukunftsmut die Transformation gestalten

Im nunmehr vierten Jahr der aktuellen Konjunktur- und Standortkrise geraten Arbeitsmarkt und Berufliche Bildung zunehmend unter Druck.

Dirk Werner / Sibylle Stippler IW

Artikel lesen
Gutachten 19. Oktober 2026 Valeria Quispe et al.

Wer baut die Zukunft? Fachkräftemangel als Bremse für Wachstum und Investitionen in Deutschland

Das Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität (SVIK) bietet eine vielversprechende Chance für die Zukunftsfähigkeit Deutschlands. Gelingen Infrastruktur-Modernisierung und Klima-Transformation, profitieren Unternehmen, Beschäftigte und die Gesellschaft insgesamt.

Valeria Quispe / Alexander Burstedde / Paula Risius / Dirk Werner IW

Mehr zum Thema

Inhaltselement mit der ID 8880