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Chemieabschluss IW-Nachricht 21. April 2010

Moderne Tarifpolitik

In der Chemischen Industrie haben sich die Tarifparteien in der ersten überregionalen Verhandlungsrunde auf einen krisengerechten Tarifabschluss geeinigt. Die Tarifentgelte werden für elf Monate fortgeschrieben, zum Ausgleich erhalten die Beschäftigten variable Einmalzahlungen.

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Regionale Netzwerke sollen helfen, Beschäftigte zwischen Betrieben zu tauschen. Ein Nachwuchssicherungsfonds soll die Übernahme Auszubildender unterstützen. Mit dem Ansatz regionaler Netzwerke greifen die Chemie-Sozialpartner eine auch in der Metallindustrie erprobte Strategie auf. Danach werden Beschäftigte bei Produktionsausfällen nicht entlassen, sondern möglichst an andere Firmen verliehen. Damit entsteht auch unter den Firmen eine neue Kultur.

Die Innovationsstärke der Chemie-Tarifparteien zeigt sich aber vor allem in der Behandlung von Auszubildenden. Um Übernahmen trotz Krise zu ermöglichen, zahlen die Unternehmen auf freiwilliger Basis 25 Millionen Euro in einen Fonds ein. Übernahmen, die sich in der Krise eigentlich nicht rechnen, werden daraus für maximal ein Jahr unterstützt. Diese Regelung zeigt, dass die Unternehmen erkennen, wie wichtig qualifizierter Nachwuchs mittelfristig sein wird. Auch dies begründet eine neue Kultur zwischen den Firmen.

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