Das Schulsystem in Deutschland fördert die persönliche und berufliche Entwicklung von Heranwachsenden. In Deutschland gelingt es nicht immer, Schülern eine ausreichende Grundbildung zu vermitteln. Zu viele Abgänger – häufig Einwandererkinder – verlassen die Schule ohne Ausbildungsreife. Danach setzen sich die Probleme fort: Schwache Schüler finden ohne weitere Qualifizierungsmaßnahmen nur schwer einen Ausbildungsplatz und sind später häufig auf staatliche Unterstützung angewiesen. Das Geld könnte sich der Staat sparen, wenn Jugendliche bereits in der Schule stärker gefördert würden. Anstelle von Halbtagsschulen sollten flächendeckend Ganztagsschulen treten. Zudem sollten Schulen eine stärkere Eigenverantwortung für den Bildungserfolg der Schüler übernehmen. Vergleichsarbeiten, Bildungsstandards und eine nach einem Sozialindex differenzierte Bildungsfinanzierung können helfen, einen Ideenwettbewerb zwischen den Schulen zu entfachen.
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Schulen

Fiskalische Effekte von Kindern
Welche fiskalischen Effekte Kinder und Jugendliche haben, ist für verschiedene politische Handlungsfelder von Bedeutung.
Wido Geis-Thöne IW

Ökonomische Effekte der Deprivation von Kindern und Jugendlichen
Die Kinder und Jugendlichen von heute entscheiden über die wirtschaftliche, gesellschaftliche und politische Entwicklung im Deutschland von morgen.
Wido Geis-Thöne / Axel Plünnecke IW

Webinar: Den Bildungsaufschwung schaffen – OECD, ifo und IW im Trilog
Die PISA-Ergebnisse haben sich weiter verschlechtert, Bildungsungleichheiten bleiben im internationalen Vergleich groß. Was hilft dagegen? Die Bildungsexperten von IW, OEDC und ifo Institut erörten, wie ein Bildungsaufschwung in Deutschland gelingen kann.
Axel Plünnecke IW

„Gute Bildung ist nicht nur eine Frage der finanziellen Ausstattung”
Deutschlands Bildung fällt ab: Die PISA-Studie und der INSM-Bildungsmonitor des Instituts der deutschen Wirtschaft zeigen, dass das Land an Strukturproblemen scheitert. Im Podcast „Economic Challenges“ analysieren Michael Hüther und Bert Rürup die Mängel des Systems.
Michael Hüther im Handelsblatt-Podcast IW
Unsere Experten

Dr. Wido Geis-Thöne
Senior Economist für Familienpolitik und Migrationsfragen
Tel: 0221 4981-705 Mail: geis
Prof. Dr. Axel Plünnecke
Leiter Themencluster Bildung, Innovation, Migration
Tel: 0221 4981-701 Mail: pluennecke
Miriam Reitz
Geschäftsführerin der IW JUNIOR und SCHULEWIRTSCHAFT
Tel: 0221 4981-696 Mail: reitzAlle Beiträge
Fiskalische Effekte von Kindern
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INSM-Bildungsmonitor 2026: Bildungsstand, Bildungschancen und Bildungsmobilität
Der Bildungsmonitor 2026, den das Institut der deutschen Wirtschaft seit dem Jahr 2004 im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) erstellt, misst nun bereits zum 23. Mal, in welchen Handlungsfeldern der Bildungspolitik Fortschritte erzielt werden konnten.
Immer mehr Ausbildungsabbrüche im Saarland
Saarländische Ausbildungsbetriebe melden eine steigende Zahl an Ausbildungsabbrüchen. Als Ursache sehen sie vor allem wachsende Kompetenzlücken bei den Azubis, zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW).
„Wir brauchen eine Gesellschaft, die Kinder wertschätzt“
Zur demografischen Schieflage und der daraus entstehenden Probleme plädiert IW-Bildungsexperte Axel Plünnecke im Interview mit der Tagespost dafür, die Gesundheits- und Pflegesysteme „demografiefest“ zu machen.
Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder
Mit dem Ganztagsförderungsgesetz (GaFöG) wurde im Jahr 2021 für ab dem Schuljahr 2026/2027 eingeschulte Kinder ein Rechtsanspruch auf einen Ganztagsbetreuungsplatz während der ersten vier Schuljahre beschlossen.
Technikunterricht an den allgemeinbildenden Schulen in Deutschland
Für das Gelingen des Geschäftsmodells der deutschen Wirtschaft ist die Verfügbarkeit gut ausgebildeter Fachkräfte im technischen Bereich von zentraler Bedeutung.
Die ökonomische Bedeutung der psychischen Gesundheit von Schülern
Für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung in Deutschland wird es immer wichtiger, dass junge Menschen die bestmögliche Bildung erhalten. Doch psychische Belastungen während der Schulzeit haben zugenommen.
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