Das Schulsystem in Deutschland fördert die persönliche und berufliche Entwicklung von Heranwachsenden. In Deutschland gelingt es nicht immer, Schülern eine ausreichende Grundbildung zu vermitteln. Zu viele Abgänger – häufig Einwandererkinder – verlassen die Schule ohne Ausbildungsreife. Danach setzen sich die Probleme fort: Schwache Schüler finden ohne weitere Qualifizierungsmaßnahmen nur schwer einen Ausbildungsplatz und sind später häufig auf staatliche Unterstützung angewiesen. Das Geld könnte sich der Staat sparen, wenn Jugendliche bereits in der Schule stärker gefördert würden. Anstelle von Halbtagsschulen sollten flächendeckend Ganztagsschulen treten. Zudem sollten Schulen eine stärkere Eigenverantwortung für den Bildungserfolg der Schüler übernehmen. Vergleichsarbeiten, Bildungsstandards und eine nach einem Sozialindex differenzierte Bildungsfinanzierung können helfen, einen Ideenwettbewerb zwischen den Schulen zu entfachen.
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Schulen

„Gute Bildung ist nicht nur eine Frage der finanziellen Ausstattung
Deutschlands Bildung fällt ab: PISA-Studie und der Bildungsmonitor des Instituts der deutschen Wirtschaft zeigen, dass das Land an Strukturproblemen scheitert. Im Podcast „Economic Challenges“ analysieren Michael Hüther und Bert Rürup die Mängel des Systems.
Michael Hüther im Handelsblatt-Podcast IW

INSM-Bildungsmonitor 2026: Bildungsstand, Bildungschancen und Bildungsmobilität
Der Bildungsmonitor 2026, den das Institut der deutschen Wirtschaft seit dem Jahr 2004 im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) erstellt, misst nun bereits zum 23. Mal, in welchen Handlungsfeldern der Bildungspolitik Fortschritte erzielt werden konnten.
Christina Anger / Julia Betz / Wido Geis-Thöne / Axel Plünnecke IW

Immer mehr Ausbildungsabbrüche im Saarland
Saarländische Ausbildungsbetriebe melden eine steigende Zahl an Ausbildungsabbrüchen. Als Ursache sehen sie vor allem wachsende Kompetenzlücken bei den Azubis, zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW).
Dirk Werner / Axel Plünnecke IW

„Wir brauchen eine Gesellschaft, die Kinder wertschätzt“
Zur demografischen Schieflage und der daraus entstehenden Probleme plädiert IW-Bildungsexperte Axel Plünnecke im Interview mit der Tagespost dafür, die Gesundheits- und Pflegesysteme „demografiefest“ zu machen.
Axel Plünnecke in der Tagespost IW
Unsere Experten

Dr. Wido Geis-Thöne
Senior Economist für Familienpolitik und Migrationsfragen
Tel: 0221 4981-705 Mail: geis
Prof. Dr. Axel Plünnecke
Leiter Themencluster Bildung, Innovation, Migration
Tel: 0221 4981-701 Mail: pluennecke
Miriam Reitz
Geschäftsführerin der IW JUNIOR und SCHULEWIRTSCHAFT
Tel: 0221 4981-696 Mail: reitzAlle Beiträge
„Gute Bildung ist nicht nur eine Frage der finanziellen Ausstattung
Deutschlands Bildung fällt ab: PISA-Studie und der Bildungsmonitor des Instituts der deutschen Wirtschaft zeigen, dass das Land an Strukturproblemen scheitert. Im Podcast „Economic Challenges“ analysieren Michael Hüther und Bert Rürup die Mängel des Systems.
INSM-Bildungsmonitor 2026: Bildungsstand, Bildungschancen und Bildungsmobilität
Der Bildungsmonitor 2026, den das Institut der deutschen Wirtschaft seit dem Jahr 2004 im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) erstellt, misst nun bereits zum 23. Mal, in welchen Handlungsfeldern der Bildungspolitik Fortschritte erzielt werden konnten.
Immer mehr Ausbildungsabbrüche im Saarland
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„Wir brauchen eine Gesellschaft, die Kinder wertschätzt“
Zur demografischen Schieflage und der daraus entstehenden Probleme plädiert IW-Bildungsexperte Axel Plünnecke im Interview mit der Tagespost dafür, die Gesundheits- und Pflegesysteme „demografiefest“ zu machen.
Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder
Mit dem Ganztagsförderungsgesetz (GaFöG) wurde im Jahr 2021 für ab dem Schuljahr 2026/2027 eingeschulte Kinder ein Rechtsanspruch auf einen Ganztagsbetreuungsplatz während der ersten vier Schuljahre beschlossen.
Technikunterricht an den allgemeinbildenden Schulen in Deutschland
Für das Gelingen des Geschäftsmodells der deutschen Wirtschaft ist die Verfügbarkeit gut ausgebildeter Fachkräfte im technischen Bereich von zentraler Bedeutung.
Die ökonomische Bedeutung der psychischen Gesundheit von Schülern
Für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung in Deutschland wird es immer wichtiger, dass junge Menschen die bestmögliche Bildung erhalten. Doch psychische Belastungen während der Schulzeit haben zugenommen.
Bildung ist der entscheidende Schlüssel
Die Migration gilt zu Unrecht als Hauptursache der Probleme an deutschen Schulen. Mit den richtigen Investitionen kann sie ein Gewinn werden, meint IW-Bildungsexperte Axel Plünnecke in einem Gastbeitrag für die Welt am Sonntag.
INSM-Bildungsmonitor 2025: Mehr Empirieorientierung an den Schulen für mehr Qualität
Der Bildungsmonitor 2025, den das Institut der deutschen Wirtschaft seit 2004 im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft erstellt, misst nun bereits zum 22. Mal, in welchen Handlungsfeldern der Bildungspolitik Fortschritte erzielt werden konnten.
Bildungsimpulse für mehr Wachstum - ein ökonomischer Blick auf ausgewählte Bildungsbereiche
Deutschland steht vor tiefgreifenden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Umbrüchen, die durch Demografie, Digitalisierung, Dekarbonisierung und Deglobalisierung getrieben werden. Um die Innovationskraft und Wachstumsdynamik zu stärken, sind verstärkte Investitionen in Bildung nötig.
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