1. Home
  2. Studien
  3. Der Beitrag der Zuwanderung zur Fachkräftesicherung
IW-Trends Nr. 2 25. Juni 2012 Wido Geis Der Beitrag der Zuwanderung zur Fachkräftesicherung
PDF herunterladen
Der Beitrag der Zuwanderung zur Fachkräftesicherung
IW-Trends Nr. 2 25. Juni 2012 Wido Geis

Der Beitrag der Zuwanderung zur Fachkräftesicherung

Wido Geis Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

Zuwanderung kann vor dem Hintergrund des demografischen Wandels einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung leisten. Neuzuwanderer stellen bereits heute ein bedeutendes Fachkräftepotenzial dar. So sind 85 Prozent der Personen, die zwischen 1999 und 2009 zugewandert sind, aber nur 66 Prozent aller Personen in Deutschland im erwerbsfähigen Alter. Im Durchschnitt sind Neuzuwanderer zehn Jahre jünger als die Einheimischen. Mehr als ein Viertel der in der letzten Dekade immigrierten Personen zwischen 25 und unter 65 Jahren verfügen über einen Hochschulabschluss – in der gesamten Bevölkerung sind dies nur 18 Prozent. In den Engpassbereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik und Medizin sind es knapp 12 Prozent gegenüber rund 7 Prozent. Auch die Integration der Neuzuwanderer in den Arbeitsmarkt gelingt immer besser. So stieg der Anteil unter den erwerbstätigen Neuzugewanderten, die als hochspezialisierte Fach- oder Führungskräfte beschäftigt sind, zwischen 2000 und 2009 von 12 auf 21 Prozent, während der Anteil dieser Erwerbstätigengruppe sich insgesamt kaum verändert hat. Zuwanderung leistet daher einen zunehmenden Beitrag zur Fachkräftesicherung und zum wirtschaftlichen Wohlstand in Deutschland. Allein der Beitrag der zwischen 1999 und 2009 zugewanderten MINT-Akademiker und Mediziner zur hiesigen Wertschöpfung kann auf rund 13 Milliarden Euro beziffert werden.

Download | PDF

PDF herunterladen
Der Beitrag der Zuwanderung zur Fachkräftesicherung
IW-Trends Nr. 2 25. Juni 2012 Wido Geis

Der Beitrag der Zuwanderung zur Fachkräftesicherung

Wido Geis Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

Mehr zum Thema

Mehr zum Thema

Artikel lesen
Berufliche Bildung unter Druck: Mit Zukunftsmut die Transformation gestalten
Veranstaltung 19. November 2026 Dirk Werner / Sibylle Stippler

Berufliche Bildung unter Druck: Mit Zukunftsmut die Transformation gestalten

Im nunmehr vierten Jahr der aktuellen Konjunktur- und Standortkrise geraten Arbeitsmarkt und Berufliche Bildung zunehmend unter Druck.

Dirk Werner / Sibylle Stippler IW

Artikel lesen
Gutachten 23. Oktober 2026 Jasmina Kirchhoff / Lydia Malin

Bedeutung des Branchenwechsels für die Pharmaindustrie

Wie durchlässig ist der Arbeitsmarkt für die Pharmaindustrie, und wie stark ist die Branche auf Beschäftigte aus anderen Wirtschaftszweigen angewiesen?

Jasmina Kirchhoff / Lydia Malin IW

Mehr zum Thema

Inhaltselement mit der ID 8880