Eine verpflichtende Altersvorsorge soll der besonders bei den Solo-Selbstständigen vermuteten Altersarmutsgefährdung vorbeugen. Die empirische Analyse offenbart aber, dass sich das Armutsrisiko sowohl während der Erwerbsphase als auch im Alter nicht auf die Gruppe der Selbstständigen ohne Angestellte eingrenzen lässt. Außerdem wird das Ausmaß der Gefährdung häufig überschätzt, weil der Haushaltskontext und die Vermögensausstattung nicht berücksichtigt werden. Gleichwohl lassen sich für Selbstständige ohne Angestellte, aber auch für Selbstständige mit wenigen Mitarbeitern überdurchschnittliche Risiken erkennen, die sich auf wenige Berufsgruppen konzentrieren. Es bleibt offen, inwieweit eine Versicherungspflicht dem Problem potenzieller Altersarmut vorbeugen kann, solange Anpassungsreaktionen der gering verdienenden Selbstständigen außer Acht bleiben.

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20. September 2017

Carsten Ruge Mehr Wirtschaft wagenArrow

Egal, welche Parteien nach der Bundestagswahl am 24. September die neue Regierung stellen, es wartet eine ganze Reihe Aufgaben auf sie. Die M+E-Industrie erhofft sich vor allem Maßnahmen, die den Wirtschaftsstandort Deutschland attraktiv halten. Dazu haben die Arbeitgeberverbände ein Positionspapier formuliert. mehr auf iwd.de

11. September 2017

Susanna Kochskämper Die Rente mit 70 muss kommenArrow

Alle größeren Parteien fassen die Rente mit 70 im Bundestagswahlkampf 2017 mit spitzen Fingern an. Eine weitere Anhebung des Rentenalters ist jedoch nicht nur der eleganteste, sondern im Prinzip der einzige Weg, die gesetzliche Rentenversicherung demografiefest zu machen, wie eine aktuelle Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln zeigt. mehr auf iwd.de

11. September 2017

Jochen Pimpertz Sozialversicherungen: Zur Kasse, bitte!Arrow

Zu den wichtigsten Aufgaben der neuen Bundesregierung wird es gehören, die Sozialversicherungen zukunftsfest zu machen. Ein Blick in die Wahlprogramme zeigt jedoch: Alle Parteien verschließen vor den demografischen Herausforderungen die Augen, bei einigen wird es für junge Erwerbstätige sogar richtig teuer. mehr auf iwd.de