Alterssicherung der Selbstständigen in Deutschland
Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
Eine verpflichtende Altersvorsorge soll der besonders bei den Solo-Selbstständigen vermuteten Altersarmutsgefährdung vorbeugen. Die empirische Analyse offenbart aber, dass sich das Armutsrisiko sowohl während der Erwerbsphase als auch im Alter nicht auf die Gruppe der Selbstständigen ohne Angestellte eingrenzen lässt. Außerdem wird das Ausmaß der Gefährdung häufig überschätzt, weil der Haushaltskontext und die Vermögensausstattung nicht berücksichtigt werden. Gleichwohl lassen sich für Selbstständige ohne Angestellte, aber auch für Selbstständige mit wenigen Mitarbeitern überdurchschnittliche Risiken erkennen, die sich auf wenige Berufsgruppen konzentrieren. Es bleibt offen, inwieweit eine Versicherungspflicht dem Problem potenzieller Altersarmut vorbeugen kann, solange Anpassungsreaktionen der gering verdienenden Selbstständigen außer Acht bleiben.
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Alterssicherung der Selbstständigen in Deutschland
Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
Mit Vermögen sinkt das Armutsrisiko im Alter um 38 Prozent
Das Armutsgefährdungsrisiko fällt in Deutschland erheblich geringer aus, wenn neben den Einkommen der Haushalte auch ihre Vermögen berücksichtigt werden. Dieser Effekt fällt im Alter besonders groß aus, zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW).
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Kaufkraft: In Bayern am höchsten
Wie hoch die durchschnittliche Kaufkraft einer Region ist, hängt nicht nur vom Pro-Kopf-Einkommen, sondern auch von ihrem Preisniveau ab.
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