1. Home
  2. Studien
  3. Corona-Schock für den Handel in deutschen Innenstädten: Eine empirische Analyse mit Passantendaten
Henry Goecke / Christian Rusche IW-Trends Nr. 3 7. September 2021 Corona-Schock für den Handel in deutschen Innenstädten: Eine empirische Analyse mit Passantendaten

Die Corona-Pandemie und die Maßnahmen zur Eindämmung des Virus haben sich zu einem asymmetrischen Schock für die deutsche Volkswirtschaft entwickelt.

PDF herunterladen
Eine empirische Analyse mit Passantendaten
Henry Goecke / Christian Rusche IW-Trends Nr. 3 7. September 2021

Corona-Schock für den Handel in deutschen Innenstädten: Eine empirische Analyse mit Passantendaten

PDF herunterladen Zitieren

Kopieren Sie die Informationen:

Der Link wurde zu Ihrer Zwischenablage hinzugefügt!

Teilen Sie diesen Artikel:

oder kopieren Sie den folgenden Link:

Der Link wurde zu Ihrer Zwischenablage hinzugefügt!

Die Corona-Pandemie und die Maßnahmen zur Eindämmung des Virus haben sich zu einem asymmetrischen Schock für die deutsche Volkswirtschaft entwickelt.

Diese Asymmetrie zeigt sich exemplarisch in den Auswirkungen auf den Einzelhandel, der einen bedeutenden Wirtschaftsbereich in Deutschland darstellt. Während einzelne Handelsbereiche zum Teil deutliche Umsatzzuwächse verzeichnen konnten und der Umsatz im Einzelhandel insgesamt im Jahr 2020 gestiegen ist, haben andere Teile erheblich gelitten. Besonders die Händler in den Innenstädten waren negativ betroffen und mussten Umsatzrückgänge verkraften. Ohne E-Commerce gingen die Nettoumsätze in den deutschen Innenstädten um rund 9,4 auf gut 241 Milliarden Euro zurück. Der Onlinehandel konnte in der Pandemie nochmals deutlich an Bedeutung gewinnen und innerstädtische Händler konnten über ihn zusätzliche Umsätze generieren.

Aufgrund der Heterogenität bei der Umsatzentwicklung bei den Händlern und des zunehmenden Online-Handels wurden Passantenzahlen als weiterer Gradmesser zur Analyse der Auswirkungen der Pandemie auf die Innenstädte betrachtet. In den Innenstädten sind sie im Schnitt um rund ein Drittel gesunken und damit deutlich stärker als die Innenstadt-Umsätze. Dadurch wird deutlich, dass der wesentliche Schaden in den Innenstädten nicht bei allen Einzelhändlern angefallen ist. Im Juli 2021 lagen die Passantenzahlen bereits bei 90 Prozent des Vorkrisenniveaus. Da sie zusätzlich das Konsumklima sehr gut

Inhaltselement mit der ID 9829
PDF herunterladen
Eine empirische Analyse mit Passantendaten
Henry Goecke / Christian Rusche IW-Trends Nr. 3 7. September 2021

Corona-Schock für den Handel in deutschen Innenstädten: Eine empirische Analyse mit Passantendaten

PDF herunterladen Zitieren

Kopieren Sie die Informationen:

Der Link wurde zu Ihrer Zwischenablage hinzugefügt!

Teilen Sie diesen Artikel:

oder kopieren Sie den folgenden Link:

Der Link wurde zu Ihrer Zwischenablage hinzugefügt!

Mehr zum Thema

Artikel lesen
27.000 neue Arbeitsplätze bis 2038
Hanno Kempermann / Johannes Ewald / Manuel Fritsch / Christian Kestermann / Thomas Okos / Benita Zink Pressemitteilung 10. Dezember 2021

Rheinisches Braunkohlerevier: 27.000 neue Arbeitsplätze bis 2038

Für den Strukturwandel im Rheinischen Revier wird der Bund in den kommenden Jahren rund 15 Milliarden Euro zur Verfügung stellen. Eine neue Studie der IW Consult zeigt, welche Auswirkungen die Förderung haben wird. Im besten Fall entstehen tausende zusätzliche ...

IW

Artikel lesen
Tobias Hentze Pressemitteilung 20. November 2021

Haushalt: Wie die Bundesregierung an zusätzliche 95 Milliarden Euro kommt

Die Ampelparteien streiten bei ihren Koalitionsverhandlungen vor allem um die Finanzen. Grüne und SPD wollen Investitionen abseits der Schuldenbremse, die FDP zieht nicht mit. Doch die Partner könnten auch ohne Schulden oder breite Steuererhöhungen an mehr ...

IW

Mehr zum Thema

Inhaltselement mit der ID 8880