1. Home
  2. Studien
  3. KOFA kompakt: Fachkräftereport für September 2020 – Corona-Spezial
Helen Hickmann / Lydia Malin / Sebastian Schirner Gutachten 2. November 2020 KOFA kompakt: Fachkräftereport für September 2020 – Corona-Spezial

Der Fachkräftereport analysiert kurzfristige Arbeitsmarkttrends auf der Ebene von Berufsbereichen und Berufen. So können Handlungsfelder identifiziert werden, die durch die Corona-Krise im Bereich der Fachkräftesicherung für Unternehmen entstehen.

PDF herunterladen
Fachkräftereport für September 2020 – Corona-Spezial
Helen Hickmann / Lydia Malin / Sebastian Schirner Gutachten 2. November 2020

KOFA kompakt: Fachkräftereport für September 2020 – Corona-Spezial

KOFA Kompakt

PDF herunterladen

Teilen Sie diesen Artikel:

oder kopieren Sie den folgenden Link:

Der Link wurde zu Ihrer Zwischenablage hinzugefügt!

Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

Der Fachkräftereport analysiert kurzfristige Arbeitsmarkttrends auf der Ebene von Berufsbereichen und Berufen. So können Handlungsfelder identifiziert werden, die durch die Corona-Krise im Bereich der Fachkräftesicherung für Unternehmen entstehen.

Im Vergleich zum Vorjahr gibt es weniger Stellen und mehr Arbeitslose.

Auch im September 2020 zeigt sich im Vergleich zum Vorjahresmonat September 2019 ein Rückgang der von Unternehmen gemeldeten Stellen bei gleichzeitiger Zunahme der Arbeitslosen. Trotzdem ist die Lücke zwischen Arbeitslosen und gemeldeten Stellen noch nicht wieder so groß wie im September 2010. Seit 2010 war die Arbeitskräftenachfrage kontinuierlich gestiegen und die Zahl der Arbeitslosen zurückgegangen. Diese Entwicklung hatte in vielen Berufen zu Fachkräfteengpässen geführt (vgl. KOFA-Studie 2/2019).

Im Vergleich zu den Vormonaten ist die Arbeitslosigkeit im September 2020 saisonbereinigt gesunken. Die Auswirkungen der Corona-Krise auf die Arbeitslosigkeit haben sich also abgeschwächt. Dennoch liegt die Zahl der Arbeitslosen noch deutlich höher als im Vorjahr. Auch die Arbeitskräftenachfrage, die gemeldeten offenen Stellen, stabilisiert sich im Vergleich zu den Vormonaten auf niedrigem Niveau (BA, 2020, Monatsbericht September 2020).

Auf fast allen Qualifikationsniveaus ist im Vergleich zum Vormonat August im September 2020 wieder ein leichter Stellenzuwachs zu beobachten. Saisonbereinigt fällt dieser für Helfer am stärksten aus (plus 1,2 Prozent), danach folgen Spezialisten (plus 0,6 Prozent) und beruflich qualifizierte Fachkräfte (plus 0,3 Prozent). Lediglich die Stellen für akademisch qualifizierte Experten gehen leicht zurück (minus 0,6 Prozent). Allerdings war die Arbeitskräftenachfrage nach Experten durch die Corona-Pandemie insgesamt weniger stark zurückgegangen.

Inhaltselement mit der ID 8098
PDF herunterladen
Fachkräftereport für September 2020 – Corona-Spezial
Helen Hickmann / Lydia Malin / Sebastian Schirner Gutachten 2. November 2020

Helen Hickmann / Lydia Malin / Sebastian Schirner: KOFA-Fachkräftereport für September 2020 – Corona-Spezial

KOFA Kompakt

PDF herunterladen

Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

Teilen Sie diesen Artikel:

oder kopieren Sie den folgenden Link:

Der Link wurde zu Ihrer Zwischenablage hinzugefügt!

Mehr zum Thema

Artikel lesen
Fachkräftereport Dezember 2022 – Fachkräftelücke trotz leichtem Rückgang auf hohem Niveau
Sabine Köhne-Finster / Jurek Tiedemann Gutachten 27. Januar 2023

KOFA Kompakt 01/2023: Fachkräftereport Dezember 2022 – Fachkräftelücke trotz leichtem Rückgang auf hohem Niveau

Im Dezember 2022 erreichte die Zahl der offenen Stellen für Qualifizierte knapp 1,2 Millionen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist dies ein Anstieg um etwa 44.000 (plus 2,9 Prozent). Der Wert im Dezember 2022 verzeichnet somit den höchsten Dezemberwert an ...

IW

Artikel lesen
Alexander Burstedde Pressemitteilung 27. Januar 2023

Arbeitsmarkt: In welchen Berufen bis 2026 die meisten Fachkräfte fehlen

Der Fachkräftemangel gilt als größtes Problem der deutschen Wirtschaft. Eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt, in welchen Berufen es bis 2026 besonders dramatisch wird – und wo sich die Lage entspannt.

IW

Mehr zum Thema

Inhaltselement mit der ID 8880