1. Home
  2. Studien
  3. Vertrauen in Mitmenschen lohnt sich: Ursachen und Konsequenzen von Vertrauen auf der Individualebene
Dominik Enste / Lena Suling / Inga Schwarz IW-Report Nr. 51 16. Oktober 2020 Vertrauen in Mitmenschen lohnt sich: Ursachen und Konsequenzen von Vertrauen auf der Individualebene

Generalisiertes Vertrauen in Mitmenschen ist gerade in Krisenzeiten wichtig. Wenn Vertrauen fehlt, sind Kontrollen und Sanktionen notwendig, die wiederum Transaktionskosten verursachen. Außerdem richten sich Kontrollmaßnahmen an alle Menschen, auch wenn nur wenige Fehlverhalten zeigen.

PDF herunterladen
Ursachen und Konsequenzen von Vertrauen auf der Individualebene
Dominik Enste / Lena Suling / Inga Schwarz IW-Report Nr. 51 16. Oktober 2020

Vertrauen in Mitmenschen lohnt sich: Ursachen und Konsequenzen von Vertrauen auf der Individualebene

IW-Report

PDF herunterladen Zitieren

Kopieren Sie die Informationen:

Der Link wurde zu Ihrer Zwischenablage hinzugefügt!

Teilen Sie diesen Artikel:

oder kopieren Sie den folgenden Link:

Der Link wurde zu Ihrer Zwischenablage hinzugefügt!

Institut der deutschen Wirtschaft Institut der deutschen Wirtschaft

Generalisiertes Vertrauen in Mitmenschen ist gerade in Krisenzeiten wichtig. Wenn Vertrauen fehlt, sind Kontrollen und Sanktionen notwendig, die wiederum Transaktionskosten verursachen. Außerdem richten sich Kontrollmaßnahmen an alle Menschen, auch wenn nur wenige Fehlverhalten zeigen.

Höheres interpersonales Vertrauen sorgt – wie verschiedene Studien zeigen – u.a. für mehr Kooperation, mehr Wohlstand, mehr Lebenszufriedenheit und bessere Gesundheit. Determinanten von interpersonalem Vertrauen sind dabei nur in geringem Maße Persönlichkeitsfaktoren. Bedeutender sind Erziehung, Bildung und kulturelle Prägungen. Handlungsempfehlungen zur Stärkung des interpersonalen Vertrauens zielen deshalb auf die klassischen Bereiche der (frühkindlichen) Bildung und der Arbeitsmarktpolitik, die eben auch das Vertrauen in Mitmenschen erhöhen. Außerdem wirkt Inklusion Misstrauen und Zynismus entgegen. Dies gilt für den Umgang mit Diversität genauso wie für die Gestaltung eines inklusiven Wachstums. Eine allgemeine Empfehlung – die hier empirisch belegt wird – stammt vermutlich schon aus dem 6. Jahrhundert vor Christus und von Laotse: „Wer nicht vertraut, dem vertraut man nicht.“ Dieser Report fasst einige Ergebnisse von aktuellen Studien dazu zusammen und ermuntert so faktenbasiert, mehr zu vertrauen.

Inhaltselement mit der ID 8035
PDF herunterladen
Ursachen und Konsequenzen von Vertrauen auf der Individualebene
Dominik Enste / Lena Suling / Inga Schwarz IW-Report Nr. 51 16. Oktober 2020

Dominik Enste / Lena Suling / Inga Schwarz: Vertrauen in Mitmenschen lohnt sich – Ursachen und Konsequenzen von Vertrauen auf der Individualebene

IW-Report

PDF herunterladen Zitieren

Kopieren Sie die Informationen:

Der Link wurde zu Ihrer Zwischenablage hinzugefügt!

Institut der deutschen Wirtschaft Institut der deutschen Wirtschaft

Teilen Sie diesen Artikel:

oder kopieren Sie den folgenden Link:

Der Link wurde zu Ihrer Zwischenablage hinzugefügt!

Mehr zum Thema

Artikel lesen
Erneuter Rückgang, aber auf Normalniveau
Hubertus Bardt / Michael Grömling / Ilaria Maselli IW-Kurzbericht Nr. 2 21. Januar 2022

Verbrauchervertrauen: Erneuter Rückgang, aber auf Normalniveau

Mit der vierten Corona-Welle ist das Verbrauchervertrauen in Deutschland merklich gesunken. Die erneuten Restriktionen und Sorgen wegen der Pandemie schränken die Konsumaktivitäten ein, besonders Branchen wie die Gastronomie oder Veranstaltungsbetriebe leiden ...

IW

Artikel lesen
Hubertus Bardt / Michael Grömling Pressemitteilung 12. Oktober 2021

Verbrauchervertrauen: Privater Konsum weiter auf Erholungskurs

Schon im vergangenen Quartal hat sich die Kauflaune der Deutschen vom Corona-Tief erholt. Jetzt zeigt eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), dass das Verbrauchervertrauen weiter ansteigt. Günstige Kaufgelegenheiten, eine stabile ...

IW

Mehr zum Thema

Inhaltselement mit der ID 8880