Freihandelsabkommen Image
Frachtschiff im Hafen von Rotterdam, dem größten Seehafen Europas. Foto: Serbek/iStock

NAFTA, EFTA und Mercosur: Wenn zwei oder mehr Länder ihren Warenhandel liberalisieren wollen, tun sie dies meist, indem sie Zölle, Importquoten und Exportbeschränkungen senken oder abschaffen. Außerdem lässt sich der Handel forcieren, indem die beteiligten Länder in bestimmten Bereichen die Produktstandards des Handelspartners anerkennen, so wie es beispielsweise im Rahmen des geplanten europäisch-amerikanischen Abkommen TTIP geplant ist. Die Verhandlungen führen in der Regel Vertreter der beteiligten Regierungen (im Fall der EU Vertreter der Kommission), und die Parlamente ratifizieren nach Abschluss der Verhandlungen das gesamte Vertragswerk.

Freihandelsabkommen sind ein erster Schritt zu mehr wirtschaftlicher Integration. Dadurch können die beteiligten Länder sich auf bestimmte Produktpaletten spezialisieren, und die Verbraucher bekommen in der Regel eine größere Warenvielfalt zu niedrigeren Preisen. Freihandelsabkommen können jedoch nicht beteiligten Ländern schaden, wenn deren Exportprodukte vom Markt verdrängt werden. Daher sind multilaterale Vereinbarungen vorzuziehen, bei denen Handelsbarrieren von einer großen Anzahl Länder, etwa im Rahmen der WTO, gesenkt oder abgeschafft werden.

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Merkel und Modi
IW-Nachricht, 30. Mai 2017

Galina Kolev Merkel und Modi: Weltpolitik auch ohne TrumpArrow

Beim heutigen Treffen mit dem indischen Premierminister Narendra Modi hat Bundeskanzlerin Angela Merkel betont, dass Deutschland sich weiterhin für den Klimaschutz einsetzen wird. Rund eine Milliarde Euro will die Bundesregierung in Indiens Green Economy investieren. Das ist eine gute Investition in die Zukunft – in einem Land mit viel Potenzial als Handels- und Investitionspartner. mehr

G7-Gipfel
IW-Nachricht, 26. Mai 2017

Galina Kolev G7-Treffen: Unberechenbar wie US-Präsident TrumpArrow

Die Staats- und Regierungschefs der sieben größten Wirtschaftsnationen der Welt treffen sich momentan auf Sizilien. Beim G7-Gipfel dürfte es vor allem um die Themen Freihandel, Klimaschutz und Migrationspolitik gehen. Die Positionen der anwesenden Politiker unterscheiden sich erheblich, ein Fortschritt ist kaum möglich – ein Rückschritt nicht ausgeschlossen. Auch, weil US-Präsident Donald Trump Fakten verkennt. mehr

IW-Pressemitteilung, 23. Januar 2017

Globale Unsicherheiten EU muss Stärke beweisenArrow

Die Europäische Union steht 2017 vor großen Herausforderungen und Unsicherheiten: Donald Trump, der Brexit und wirtschaftliche Probleme in der Eurozone drohen, den Freihandel einzuschnüren und die Wirtschaft langfristig auszubremsen. Doch die EU kann reagieren: Sie muss die eigenen Hausaufgaben machen. mehr