Die Globalisierung bestimmt die Entwicklung der Weltwirtschaft. Der grenzüberschreitende Handel mit Waren und Dienstleistungen hat den Wohlstand fast überall gesteigert.

Die Globalisierung, also vor allem das Wachstum des Welthandels, wäre nicht denkbar gewesen ohne den Abbau von Zöllen und anderen Handelshemmnissen im Rahmen des Allgemeinen Zoll- und Handelsabkommens GATT und der Welthandelsorganisation WTO. Doch trotz der offensichtlichen Vorteile der internationalen Arbeitsteilung schotten sich viele Staaten weiterhin ab. Die Industrieländer wehren sich mit Handelsbarrieren und Subventionen gegen billige Agrarprodukte aus Entwicklungsländern und hindern diese Staaten so daran, ihren Lebensstandard zu heben. Viele Schwellenländer schützen umgekehrt ihre Industrien mit Zöllen und schotten ihre Dienstleistungsmärkte ab. Den ärmsten Ländern fehlen häufig die Möglichkeiten, sich in die Weltwirtschaft einzuklinken, weil es an einer verlässlichen Infrastruktur und einer wachstumsförderlichen Wirtschaftspolitik mangelt. Viele dieser Länder sind weiterhin auf Entwicklungshilfe angewiesen.

Galina Kolev

Galina Kolev

Senior Economist für In- und Auslandskonjunktur

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Jürgen Matthes

Jürgen Matthes

Leiter Kompetenzfeld Internationale Wirtschaftsordnung und Konjunktur

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