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Kein ausgeglichenes Spiel mehr: Der demografische Wandel belastet den Generationenvertrag. Foto: Shapecharge/iStock

Heute kommen auf 100 Beitragszahler gut 60 Rentner; im Jahr 2030 dürften es bereits 100 sein. Das bedeutet: Ein Beitragszahler muss im Durchschnitt einen Rentner finanzieren. Die Beitragssätze müssten deshalb steigen – oder die Empfänger weniger Geld beziehen.

Damit nicht allein die Beitragszahler die niedrigen Geburtenraten und eine längere Lebenserwartung ausgleichen müssen, sind die Lasten der Alterssicherung zunächst mit der Rentenreform 1997 und danach über weiteren Anpassungen neu verteilt worden. Dazu gehören die Riester-Rente, der Nachhaltigkeitsfaktor in der Rentenformel, mit dem der demografische Wandel berücksichtigt wird, und – seit dem Jahr 2012 – die Rente mit 67. Die Mütterrente und die abschlagfreie Rente mit 63 Jahren für langjährige Versicherte werden die Rentenkasse jedoch wieder stärker belasten.

Generell gilt: Damit künftige Generationen nicht immer größere Lasten schultern müssen und gleichzeitig die Versorgung im Ruhestand gesichert bleibt, müssen sich die Alterseinkommen verstärkt auch aus betrieblicher und privater Vorsorge speisen.

Ansprechpartner

20. September 2017

Carsten Ruge Mehr Wirtschaft wagenArrow

Egal, welche Parteien nach der Bundestagswahl am 24. September die neue Regierung stellen, es wartet eine ganze Reihe Aufgaben auf sie. Die M+E-Industrie erhofft sich vor allem Maßnahmen, die den Wirtschaftsstandort Deutschland attraktiv halten. Dazu haben die Arbeitgeberverbände ein Positionspapier formuliert. mehr auf iwd.de

11. September 2017

Susanna Kochskämper Die Rente mit 70 muss kommenArrow

Alle größeren Parteien fassen die Rente mit 70 im Bundestagswahlkampf 2017 mit spitzen Fingern an. Eine weitere Anhebung des Rentenalters ist jedoch nicht nur der eleganteste, sondern im Prinzip der einzige Weg, die gesetzliche Rentenversicherung demografiefest zu machen, wie eine aktuelle Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln zeigt. mehr auf iwd.de

11. September 2017

Jochen Pimpertz Sozialversicherungen: Zur Kasse, bitte!Arrow

Zu den wichtigsten Aufgaben der neuen Bundesregierung wird es gehören, die Sozialversicherungen zukunftsfest zu machen. Ein Blick in die Wahlprogramme zeigt jedoch: Alle Parteien verschließen vor den demografischen Herausforderungen die Augen, bei einigen wird es für junge Erwerbstätige sogar richtig teuer. mehr auf iwd.de