Gesamtwirtschaftliche Effekte der Flüchtlingsmigration in Deutschland
IW-Trends
Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
In den Jahren 2015 und 2016 sind etwa 1,2 Millionen Flüchtlinge nach Deutschland gekommen. Die kurz- bis mittelfristigen Effekte der Flüchtlingsaufnahme auf die wirtschaftliche Entwicklung werden anhand eines makroökonometrischen Modells geschätzt. Auf der einen Seite sind die Effekte auf das Pro-Kopf-Einkommen und die fiskalische Bilanz leicht negativ. Auch dieErwerbslosigkeit wird durch die Flüchtlingsmigration ansteigen. Auf der anderen Seite steigern die höheren Staatsausgaben verbunden mit einer zunehmenden Anzahl erwerbstätiger Flüchtlinge das Wirtschaftswachstum. Die kumulierte Zunahme des realen Bruttoinlandsprodukts in Deutschland kann sich im Zeitraum 2016 bis 2020 auf bis zu 95 Milliarden Euro belaufen. Der Effekt hängt dabei entscheidend von der Arbeitsmarktintegration und der Bildungspolitik ab.
Tobias Hentze / Galina Kolev: Gesamtwirtschaftliche Effekte der Flüchtlingsmigration in Deutschland
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Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
IW-Konjunkturprognose Herbst 2026: Erholung mit vielen Fragezeichen
Das gute erste Halbjahr infolge steigender Exporte und hoher staatlicher Impulse bewirkt ein Plus beim realen Bruttoinlandsprodukt in Deutschland im Jahr 2026 von knapp 1,2 Prozent. Die Dynamik lässt jedoch wieder nach.
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Chinesische Autohersteller bauen ihre Marktanteile in Europa aus. Im Handelsblatt-Podcast „Economic Challenges“ analysieren IW-Direktor Michael Hüther und Handelsblatt-Chefökonom Bert Rürup die Zukunft des deutschen Automobilstandorts.
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