1. Home
  2. Themen
  3. Wachstum und Konjunktur
  4. Wachstum
Inhaltselement mit der ID 18

Wachstum

Wie ausgewogenes Wachstum und stetige wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland stabile Lebensverhältnisse schaffen und die Staatskassen füllen.

Über das Thema

Die wirtschaftliche Entwicklung basiert auf drei zentralen Faktoren: dem intensiveren Einsatz von Arbeit, der kontinuierlichen Modernisierung des Kapitalstocks und vor allem auf stetigem technischem Fortschritt. Diese Wachstumstreiber sind essenziell für die Stabilität und Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft. 

Arbeitskraft spielt eine Schlüsselrolle für das Wirtschaftswachstum. Produktivitätssteigerungen und innovative Arbeitsmethoden tragen entscheidend dazu bei, wirtschaftliche Ziele zu erreichen. Gleichzeitig ist die Modernisierung des Kapitalstocks – also die Investition in Maschinen, Anlagen und Infrastruktur – ein wesentlicher Pfeiler für die langfristige Leistungsfähigkeit. Nicht zuletzt sorgt der technische Fortschritt dafür, dass die Wirtschaft effizienter und nachhaltiger arbeiten kann. Er bildet den Kern vieler Innovationen und erhöht die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands auf globaler Ebene.

Wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland – Herausforderungen und Chancen.

Deutschland steht vor der Herausforderung, seine wirtschaftliche Entwicklung nachhaltig zu gestalten. Der demografische Wandel führt zu einem Rückgang der verfügbaren Arbeitskräfte. Gleichzeitig erfordert der Klimawandel umfangreiche Investitionen in grüne Technologien und eine Transformation der Energieversorgung. Diese Transformation eröffnet jedoch auch neue Möglichkeiten: Unternehmen, die frühzeitig auf umweltfreundliche Technologien setzen, können sich Wettbewerbsvorteile sichern. 

Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) analysiert, wie Deutschland diese Herausforderungen bewältigen kann. Eine zentrale Empfehlung ist die Förderung von Innovationen und Forschung, um den technischen Fortschritt weiter voranzutreiben. Zudem sind gezielte wirtschaftspolitische Maßnahmen notwendig, um Wachstumspotenziale optimal zu nutzen. Hierbei spielt die Digitalisierung eine entscheidende Rolle, da sie Prozesse effizienter macht und neue Geschäftsfelder erschließt. 

Warum ist das Wirtschaftswachstum in Deutschland wichtig? 

Das Wirtschaftswachstum ist entscheidend für die Finanzierung des sozialen Sicherungssystems und die Sicherung von Arbeitsplätzen. Es ermöglicht dem Staat, wichtige Aufgaben wie Bildung, Gesundheit und Infrastruktur zu finanzieren. Stabiles Wachstum schafft darüber hinaus Vertrauen bei Unternehmen und Investoren, was wiederum die Innovationskraft stärkt. Ohne ein kontinuierliches Wachstum würden viele der gewohnten sozialen und wirtschaftlichen Standards infrage gestellt werden. 

Darüber hinaus ist das Wirtschaftswachstum ein wichtiger Indikator für den Wohlstand einer Gesellschaft. Ein steigendes Bruttoinlandsprodukt (BIP) zeigt, dass mehr Waren und Dienstleistungen produziert werden, was in der Regel zu höheren Einkommen und einer besseren Lebensqualität führt. Besonders in Zeiten globaler Unsicherheiten bietet ein stabiles Wirtschaftswachstum Sicherheit und Perspektive. 

Welche Maßnahmen fördern das Wachstum der Wirtschaft in Deutschland? 

Um die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland zu fördern, empfiehlt das IW folgende Maßnahmen: 

• Bildung und Qualifizierung: Die kontinuierliche Weiterbildung von Arbeitskräften ist essenziell, um mit den Anforderungen einer digitalen und automatisierten Wirtschaft Schritt zu halten. Eine moderne Bildungslandschaft, die auf lebenslanges Lernen setzt, ist entscheidend. 

• Innovationsförderung: Staatliche Unterstützung für Forschung und Entwicklung hilft Unternehmen, neue Technologien zu entwickeln und in den Markt zu bringen. Innovationsfreundliche Rahmenbedingungen tragen dazu bei, dass sich Start-ups und etablierte Unternehmen gleichermaßen entfalten können. 

• Investitionen in Infrastruktur: Moderne Verkehrssysteme, digitale Netze und eine nachhaltige Energieversorgung bilden die Grundlage für eine wettbewerbsfähige Wirtschaft. Gleichzeitig sind diese Investitionen ein wichtiger Motor für die Schaffung neuer Arbeitsplätze. 

• Regulatorische Rahmenbedingungen: Ein flexibler Arbeitsmarkt und attraktive Steuerbedingungen fördern Unternehmertum und Investitionen. Klare und transparente Regelwerke erleichtern es Unternehmen, langfristige Entscheidungen zu treffen. 

Fazit: Wachstum der Wirtschaft in Deutschland langfristig sichern 

Die wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands ist ein komplexes Zusammenspiel aus Arbeitseinsatz, Kapitalinvestitionen und technischem Fortschritt. Durch gezielte wirtschaftspolitische Maßnahmen und die Förderung von Innovationen kann das Wachstumspotenzial des Landes erhalten und ausgebaut werden. Die Herausforderungen wie der demografische Wandel und der Klimaschutz erfordern entschlossenes Handeln, um die wirtschaftliche Zukunft Deutschlands zu sichern. 

Effiziente Lösungen und nachhaltige Strategien sind der Schlüssel für ein stabiles Wachstum der Wirtschaft in Deutschland. Nur durch eine ganzheitliche Betrachtung und die Zusammenarbeit von Wirtschaft, Wissenschaft und Politik kann der Wirtschaftsstandort Deutschland langfristig gestärkt werden. 

Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

Artikel lesen
Erholung mit vielen Fragezeichen
IW-Kurzbericht Nr. 64 20. September 2026 Forschungsgruppe Makroökonomie und Konjunktur

IW-Konjunkturprognose Herbst 2026: Erholung mit vielen Fragezeichen

Das gute erste Halbjahr infolge steigender Exporte und hoher staatlicher Impulse bewirkt ein Plus beim realen Bruttoinlandsprodukt in Deutschland im Jahr 2026 von knapp 1,2 Prozent. Die Dynamik lässt jedoch wieder nach.

Forschungsgruppe Makroökonomie und Konjunktur IW

Artikel lesen
Cuxhaven, Germany - October 28, 2019: new Volkswagen T-Cross cars for export at seaport terminal
Audio 11. September 2026 Michael Hüther im Handelsblatt-Podcast

Wie sehr trifft der Wettbewerbsdruck aus China die deutsche Autoindustrie?

Chinesische Autohersteller bauen ihre Marktanteile in Europa aus. Im Handelsblatt-Podcast „Economic Challenges“ analysieren IW-Direktor Michael Hüther und Handelsblatt-Chefökonom Bert Rürup die Zukunft des deutschen Automobilstandorts.

Michael Hüther im Handelsblatt-Podcast IW

Artikel lesen
Fünf Hebel für mehr Produktivität
Stiftung Familienunternehmen 17. August 2026 Henry Goecke et al.

Fünf Hebel für mehr Produktivität

Wie lässt sich die stagnierende Produktivität wieder in Fahrt bringen? Die Kurzstudie „Fünf Produktivitätshebel für Deutschland" im Auftrag der Stiftung Familienunternehmen analysiert fünf zentrale Handlungsfelder (Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, Innovation, Bürokratieabbau und öffentliche Investitionen) und quantifiziert deren Wirkung auf die gesamtwirtschaftliche Produktivität. Grundlage sind internationale ökonometrische Studien sowie Benchmarkvergleiche. Die Ergebnisse machen deutlich: Die Potenziale sind greifbar, es fehlt jedoch an konsequenter Umsetzung.

Henry Goecke / Michael Grömling / Christian Kestermann / Marco Trenz IW

Artikel lesen
„Grünes Schrumpfen ist eine Dystopie“
DLF 15. August 2026 Michael Hüther im Deutschlandfunk

„Grünes Schrumpfen ist eine Dystopie“

Wirtschaftswachstum und Klimaschutz gelten manchen als unvereinbar, Kritiker fordern ein bewusstes Schrumpfen der Wirtschaft. IW-Direktor Michael Hüther erklärt im Streitgespräch mit der Journalistin Ulrike Herrmann im Deutschlandfunk, warum er auf technologischen Fortschritt setzt.

Michael Hüther im Deutschlandfunk IW

Unsere Experten

Person ansehen
Michael Grömling

Prof. Dr. Michael Grömling

Leiter Forschungsgruppe Makroökonomie und Konjunktur

Tel: 0221 4981-776
Person ansehen
Galina Kolev-Schaefer

Prof. Dr. Galina Kolev-Schaefer

Senior Economist für Handelspolitik und Auslandskonjunktur

Tel: 0221 4981-774 @galina_kolev
Person ansehen
Thomas Obst

Dr. Thomas Obst

Senior Economist für Auslandskonjunktur und gesamtwirtschaftliche Analysen

Tel: 030 27877-135 Thomas Obst
Inhaltselement mit der ID 8793

Alle Beiträge

459 Ergebnisse
Sortierung nach:
Studie lesen
IW-Konjunkturprognose Herbst 2026: Erholung mit vielen Fragezeichen
IW-Kurzbericht Nr. 64 20. September 2026

IW-Konjunkturprognose Herbst 2026: Erholung mit vielen Fragezeichen

Forschungsgruppe Makroökonomie und Konjunktur

Das gute erste Halbjahr infolge steigender Exporte und hoher staatlicher Impulse bewirkt ein Plus beim realen Bruttoinlandsprodukt in Deutschland im Jahr 2026 von knapp 1,2 Prozent. Die Dynamik lässt jedoch wieder nach.

Studie lesen
Wie sehr trifft der Wettbewerbsdruck aus China die deutsche Autoindustrie?
Audio 11. September 2026 Michael Hüther im Handelsblatt-Podcast

Wie sehr trifft der Wettbewerbsdruck aus China die deutsche Autoindustrie?

Chinesische Autohersteller bauen ihre Marktanteile in Europa aus. Im Handelsblatt-Podcast „Economic Challenges“ analysieren IW-Direktor Michael Hüther und Handelsblatt-Chefökonom Bert Rürup die Zukunft des deutschen Automobilstandorts.

Studie lesen
Fünf Hebel für mehr Produktivität
Stiftung Familienunternehmen 17. August 2026

Fünf Hebel für mehr Produktivität

Henry Goecke / Michael Grömling / Christian Kestermann / Marco Trenz

Wie lässt sich die stagnierende Produktivität wieder in Fahrt bringen? Die Kurzstudie „Fünf Produktivitätshebel für Deutschland" im Auftrag der Stiftung Familienunternehmen analysiert fünf zentrale Handlungsfelder (Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, Innovation, Bürokratieabbau und öffentliche Investitionen) und quantifiziert deren Wirkung auf die gesamtwirtschaftliche Produktivität. Grundlage sind internationale ökonometrische Studien sowie Benchmarkvergleiche. Die Ergebnisse machen deutlich: Die Potenziale sind greifbar, es fehlt jedoch an konsequenter Umsetzung.

Studie lesen
„Grünes Schrumpfen ist eine Dystopie“
DLF 15. August 2026 Michael Hüther im Deutschlandfunk

„Grünes Schrumpfen ist eine Dystopie“

Wirtschaftswachstum und Klimaschutz gelten manchen als unvereinbar, Kritiker fordern ein bewusstes Schrumpfen der Wirtschaft. IW-Direktor Michael Hüther erklärt im Streitgespräch mit der Journalistin Ulrike Herrmann im Deutschlandfunk, warum er auf technologischen Fortschritt setzt.

Studie lesen
Zuwanderung: Jeder zehnte Euro im Osten kommt von Ausländern
Pressemitteilung 14. August 2026 Wido Geis-Thöne / Benita Zink

Zuwanderung: Jeder zehnte Euro im Osten kommt von Ausländern

Fast 70 Milliarden Euro der Wirtschaftsleistung im Osten stammen von Ausländern. Mittlerweile ist jeder achte Beschäftigte kein deutscher Staatsbürger, zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Ohne sie fielen die Folgen des demografischen Wandels noch drastischer aus.

Studie lesen
Warum investieren Unternehmen in Deutschland?
IW-Trends Nr. 2 11. Juli 2026

Warum investieren Unternehmen in Deutschland?

Hubertus Bardt / Michael Grömling / Thomas Schleiermacher / Susanne Seyda

Der Kapitalstock in Deutschland wächst immer langsamer, weil die laufenden Investitionen die durchgehend ansteigenden Abgänge immer weniger übertreffen.

Studie lesen
Die Zeit ordnungspolitischer Predigten ist vorbei
Gastbeitrag 8. Juli 2026 Michael Hüther im Handelsblatt

Die Zeit ordnungspolitischer Predigten ist vorbei

Das lange vorherrschende Paradigma diskriminierungsfreier offener Märkte gilt nicht mehr. Wir müssen deshalb komplizierte Fragen beantworten, schreibt IW-Direktor Michael Hüther im Handelsblatt.

Studie lesen
Der nächste Stillstand
Gastbeitrag 19. Mai 2026 Michael Grömling in der Fuldaer Zeitung

Der nächste Stillstand

IW-Konjunkturexperte Michael Grömling untersucht die Folgen des Kriegs im Nahen Osten für die deutsche Wirtschaft und fordert einen noch stärkeren Fokus auf die Resilienz von kritischen Versorgungs- und Lieferketten.

Studie lesen
Erkennen von Expansionsphasen mit der IW-Konjunkturampel
IW-Report Nr. 22 12. Mai 2026

Erkennen von Expansionsphasen mit der IW-Konjunkturampel

Michael Grömling / Benjamin Wirths

Die IW-Konjunkturampel wurde im Jahr 2015 entwickelt, um die Vielzahl von teilweise heterogenen Konjunkturinformationen systematisch zu bündeln und in einem aussagekräftigen Gesamtbild darzustellen.

Studie lesen
Zinslast: „Das reine Betrachten absoluter Zahlen führt in die Irre“
Audio 1. Mai 2026 Michael Hüther im Handelsblatt-Podcast

Zinslast: „Das reine Betrachten absoluter Zahlen führt in die Irre“

196,5 Milliarden Euro neue Schulden – doch kann Deutschland da wieder herauswachsen? Im Handelsblatt-Podcast „Economic Challenges“ warnen IW-Direktor Michael Hüther und Handelsblatt-Chefökonom Bert Rürup vor steigenden Zinslasten und fordern mehr strukturelle Reformen.

Inhaltselement mit der ID 8880