Ergebnisse des Unternehmensmonitors Familienfreundlichkeit 2010
Familienfreundlichkeit in der deutschen Wirtschaft
Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
Ergebnisse des Unternehmensmonitors Familienfreundlichkeit 2010
Der Unternehmensmonitor Familienfreundlichkeit 2010 zeigt, dass mit knapp 80 Prozent die überwiegende Mehrheit der Unternehmen der Vereinbarkeit von Familie und Beruf eine hohe Aufmerksamkeit schenkt. Dies gilt vor allem für die knapp 38 Prozent der Betriebe, in denen die Geschäftsleitung eine ausgeprägt familienfreundliche Einstellung aufweist. Bevorzugte Mittel der Unternehmen, um die Balance zwischen familiären Verpflichtungen und betrieblichen Anforderungen herzustellen, sind flexible Arbeitszeitmodelle und Maßnahmen, mit denen Mitarbeiter vor, während und nach der Elternzeit gefördert werden. Dagegen werden die Betriebe in den Bereichen Kinder-/Angehörigenbetreuung und Familienservice seltener aktiv. Es existieren mittlerweile fast keine Unternehmen mehr, die sich überhaupt nicht für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf einsetzen. Gut 25 Prozent bieten dagegen mittlerweile zehn oder mehr Maßnahmen gleichzeitig an. Das Engagement ist zudem generell höher, wenn die Geschäftsführung familienfreundlich eingestellt ist. Die Ziele, die eine Geschäftsleitung mit einer familienfreundlichen Personalpolitik verfolgt, sind dann auch häufiger mitarbeiterorientiert.
Familienfreundlichkeit in der deutschen Wirtschaft
Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
Gesellschaftspolitische Spannungen am Arbeitsplatz
Gesellschaftspolitische Diskussionen sind in deutschen Unternehmen weit verbreitet: Nur fünf Prozent der befragten Personalverantwortlichen berichten, diese überhaupt nicht wahrzunehmen.
IW
Arbeitsklima-Index 2025: Beschäftigte geben ihrem Arbeitsplatz gute Noten
Die große Mehrheit der Beschäftigten in Deutschland bewertet ihre Arbeitsbedingungen überwiegend positiv.
IW