Die Fachkräfteversorgung ist ein zentrales Thema für Unternehmen zur Sicherung ihrer Wettbewerbsfähigkeit und ihrer Innovationskraft. Dies umfasst nicht nur den Bedarf an Akademikern. Vielmehr sind Engpässe im Bereich der beruflich qualifizierten Fachkräfte sowie der Spezialisten, die einen beruflichen Fortbildungsabschluss besitzen, inzwischen das größere Problem.
Fortbildungsabsolventen: Arbeitsmarktergebnisse und Karriereperspektiven
IW-Analyse
Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
Die Fachkräfteversorgung ist ein zentrales Thema für Unternehmen zur Sicherung ihrer Wettbewerbsfähigkeit und ihrer Innovationskraft. Dies umfasst nicht nur den Bedarf an Akademikern. Vielmehr sind Engpässe im Bereich der beruflich qualifizierten Fachkräfte sowie der Spezialisten, die einen beruflichen Fortbildungsabschluss besitzen, inzwischen das größere Problem.
Daher stellt sich angesichts der stark gestiegenen Studierneigung der jungen Generation die Frage, wie die Fachkräfteversorgung künftig gewährleistet werden kann, um Wachstum und Wohlstand zu sichern. Die Fachkräftesicherung wird – neben dem insgesamt verfügbaren Angebot an potenziellen Arbeitskräften, das von der demografischen Entwicklung, der Erwerbsneigung im Inland und der Zuwanderung abhängt – durch den Ausgleich von Angebot und Nachfrage am Arbeitsmarkt bestimmt. Es geht also auf der einen Seite darum, welche Fachkräfte Betriebe benötigen, welche Arbeitsplätze sie anbieten und wie sie diese besetzen können. Auf der anderen Seite werden individuelle Bildungswahlentscheidungen getroffen, die von verschiedenen Faktoren wie dem persönlichen Umfeld, dem Prestige von Berufen sowie von Einkommens- und Karriereerwartungen beeinflusst werden.
Regina Flake / Dirk Werner / Michael Zibrowius: Fortbildungsabsolventen – Arbeitsmarktergebnisse und Karriereperspektiven
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Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
Ältere Beschäftigte im Unternehmen halten
Der demografische Wandel verändert die Personalplanung in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU).
IW
Fachkräftereport März 2026 – Weniger Engpässe in Sozialberufen, mehr bei Infrastruktur und Verteidigung
Die anhaltend schwache Konjunktur belastet zunehmend den Arbeitsmarkt. Im März 2026 gab es mehr arbeitslose qualifizierte Arbeitskräfte und weniger offene Stellen als im Vorjahresmonat. Die Arbeitslosenzahl überstieg mit rund 1,3 Millionen die Zahl offener Stellen von 1,1 Millionen dabei deutlich.
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