Aufgrund der altersabhängigen Verteilung der Leistungsausgaben und beitragspflichtigen Einkommen sorgt die gesetzliche Krankenversicherung für einen solidarischen Ausgleich zwischen jungen und älteren Kohorten.
Wie beeinflusst die Demografie das Solidaritätsprinzip in der GKV?
Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
Aufgrund der altersabhängigen Verteilung der Leistungsausgaben und beitragspflichtigen Einkommen sorgt die gesetzliche Krankenversicherung für einen solidarischen Ausgleich zwischen jungen und älteren Kohorten.
Diese intergenerative Umverteilung kann im Umlageverfahren zwar zu jedem Zeitpunkt gewährleistet werden. In einem alternden Kollektiv gelingt das aber auf Dauer nur zu Lasten der jüngeren Beitragszahler. Um die hohe Akzeptanz des Solidaritätsprinzips nachhaltig zu sichern, braucht es deshalb eine Begrenzung der Beitragsfinanzierung. Notwendig wird dann eine ergänzende Säule, die idealerweise kapitalgedeckt finanziert wird.
Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
Reformen: Abschlagsfreie Rente beizubehalten ist nicht zielführend
Die abschlagsfreie Rente nach 45 Versicherungsjahren soll abgeschafft werden, so sieht es zumindest das Reformprogramm der Bundesregierung vor. Doch die SPD protestiert. IW-Direktor Michael Hüther ist von der Position der SPD überrascht und übt scharfe Kritik.
IW
Reformdebatte: Warum die Rente mit 63 abgeschafft werden muss
Zerbröselt der Rentenkompromiss, wenn die Bundesregierung doch an der vorzeitigen Rente für besonders langjährig Versicherte festhält? IW-Ökonomin Ruth Maria Schüler erklärt im Interview, warum es wichtig ist, alle Punkte des Pakets umzusetzen.
IW