1. Home
  2. Studien
  3. Europäische Champions: Ein industriepolitischer Irrweg
Klaus-Heiner Röhl / Christian Rusche im Ifo-Schnelldienst Externe Veröffentlichung 2. Mai 2019 Europäische Champions: Ein industriepolitischer Irrweg

Die Unternehmen in der EU sind zahlreichen Herausforderungen ausgesetzt, bei deren Bewältigung sie dringend auf die Unterstützung der Wirtschaftspolitik angewiesen sind. Handelsbeschränkungen, umweltpolitische Weichenstellungen und vom Staat protegierte chinesische Konkurrenten verursachen für die europäische Industrie wachsende Probleme.

Zum Download
Ein industriepolitischer Irrweg
Klaus-Heiner Röhl / Christian Rusche im Ifo-Schnelldienst Externe Veröffentlichung 2. Mai 2019

Europäische Champions: Ein industriepolitischer Irrweg

Artikel im im Ifo-Schnelldienst

Zum Download

Teilen Sie diesen Artikel:

oder kopieren Sie den folgenden Link:

Der Link wurde zu Ihrer Zwischenablage hinzugefügt!

Die Unternehmen in der EU sind zahlreichen Herausforderungen ausgesetzt, bei deren Bewältigung sie dringend auf die Unterstützung der Wirtschaftspolitik angewiesen sind. Handelsbeschränkungen, umweltpolitische Weichenstellungen und vom Staat protegierte chinesische Konkurrenten verursachen für die europäische Industrie wachsende Probleme.

Darauf soll die Industriestrategie des Bundeswirtschaftsministeriums eine Antwort geben. Doch eine industriepolitisch geförderte Bildung europäischer Champions könnte mehr Probleme schaffen, als sie zu lösen verspricht. Attraktive Standortbedingungen können hingegen den zahlreichen deutschen Hidden Champions – in ihrem jeweiligen Marktsegment führende starke Mittelständler – ebenso wie den größeren und kleineren Unternehmen helfen, erfolgreich zu bleiben.

Die Logik scheint bestechend einfach. Die aktuelle Diskussion um den Einsatz der Produkte des chinesischen Konzerns Huawei beim Aufbau eines 5G-Netzes in der Europäischen Union wäre überflüssig, wenn auf die Dienste eines europäischen Champions in der Netzwerktechnik zurückgegriffen werden könnte: Durch ein führendes europäisches Technologieunternehmen, das auch in der EU produziert, wären Sicherheitsbedenken obsolet, die Lieferfristen kurz und Arbeitsplätze sowie Wertschöpfung in Europa gesichert. Gelänge dies, wie in der »Nationalen Industriestrategie 2030« des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie angestrebt, »in allen relevanten Bereichen«, könnte die Wirtschaft in der Europäischen Union stetig wachsen. Doch bereits handelstheoretische Überlegungen sprechen gegen eine »Industrieführerschaft auf nationaler, europäischer und globaler Ebene in allen relevanten Bereichen« (BMWi 2019, S. 4).

Zum Download
Ein industriepolitischer Irrweg
Klaus-Heiner Röhl / Christian Rusche im Ifo-Schnelldienst Externe Veröffentlichung 2. Mai 2019

Klaus-Heiner Röhl / Christian Rusche: Europäische Champions: Ein industriepolitischer Irrweg

Artikel im im Ifo-Schnelldienst

Zum Download

Teilen Sie diesen Artikel:

oder kopieren Sie den folgenden Link:

Der Link wurde zu Ihrer Zwischenablage hinzugefügt!

Mehr zum Thema

Artikel lesen
Wie gelingen Wiederaufbau und Strukturwandel?
Sandra Parthie Veranstaltung 10. November 2021

EU-Wirtschaft nach Corona: Wie gelingen Wiederaufbau und Strukturwandel?

Mit „NextGenerationEU” stellt die EU umfassende Zuschüsse und Darlehen für öffentliche Investitionen und Reformen in den Mitgliedstaaten bereit. Mindestens 37% sind davon für zukunftsweisende Investitionen und Strukturreformen zugunsten des Klimaschutzes ...

IW

Artikel lesen
Michael Hüther in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung Gastbeitrag 7. November 2021

Was tun gegen die Stagflation?

Der Staat muss die Wirtschaft mit Klimahilfen und Steuerentlastungen ankurbeln, schreibt IW-Direktor Michael Hüther in einem Gastbeitrag in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

IW

Mehr zum Thema

Inhaltselement mit der ID 8880