Die Weiterentwicklung des Zuwanderungsrechts entlang der genannten Linien der Potenzialorientierung und der Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen bedarf eines klaren Leitbildes. Gleichzeitig muss die Steuerung der Zuwanderung ihre Fiskalbilanz für Deutschland verbessern helfen. Immigration ist zudem stets auch Kommunikation. Das jetzige System erlaubt ein erhebliches Maß an Offenheit, was aber kaum bemerkt wird. Der abwehrend wirkende Titel des Aufenthaltsgesetzes „.. zur Steuerung und Begrenzung der Zuwanderung…“ ist unattraktiv; mehr Marketing und konkrete Hilfestellungen sind nötig. Die Verfahrensunterstützung, um Arbeitgeber und Bewerber besser zusammenzuführen, ist dabei ein eigenständiges Ziel. Willkommens-Center als zentrale Anlaufstellen sind flächendeckend einzurichten, Informationsangebote wie das Willkommensportal „make-it-in-Germany“ unverzichtbar.

Positionspapier

Hans-Peter Klös / Axel Plünnecke: Zuwanderung, Integration und Wachstum – Eckpunkte für ein weiterentwickeltes Zuwanderungsrecht

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IW-Nachricht, 18. Juli 2017

Oliver Koppel MINT: Fachkräfte verzweifelt gesuchtArrow

Egal ob Digitalisierung, Industrie 4.0 oder Elektromobilität – für die Umsetzung dieser neuen Trends benötigen Unternehmen in Deutschland technisch-naturwissenschaftliches Know-How. Das zeigt sich auch am Arbeitsmarkt: Noch nie waren in den sogenannten MINT-Berufen so viele offene Stellen zu besetzen. mehr

10. Juli 2017

Philipp Deschermeier Achtung, demografischer WandelArrow

Wahr ist, dass es Deutschland derzeit so gut geht wie schon lange nicht mehr: Die Beschäftigung liegt auf Rekordniveau, die Arbeitslosigkeit ist auf dem niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung, die staatlichen Haushalte schreiben schwarze Zahlen und die Schulden sinken. Wahr ist aber auch: So wird es nicht bleiben. Die IW-Studie „Perspektive 2035“ zeigt, warum der demografische Wandel das Land vor große Herausforderungen stellt. mehr auf iwd.de

7. Juli 2017

Michael Grömling Arbeitskräftemangel bremst Wachstum aus Arrow

Wie wird sich die deutsche Wirtschaftsleistung im demografischen Wandel entwickeln? Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln hat dies bis ins Jahr 2035 vorausberechnet. Demnach wird die Produktivität zwar weiter steigen, doch die sinkende Zahl der Erwerbstätigen dämpft das Wachstum spürbar. mehr auf iwd.de