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Michael Grömling / Hubertus Bardt / Paul Niendorf im Wirtschaftsdienst Externe Veröffentlichung 12. Mai 2021 Störungen der Geschäftsabläufe durch Corona

Die Corona-Pandemie stellt auch im Frühjahr 2021 eine große Herausforderung dar. Aus ökonomischer Sicht wird die Volkswirtschaft auf ihrer Angebots- und Nachfrageseite beeinträchtigt.

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Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

Die Corona-Pandemie stellt auch im Frühjahr 2021 eine große Herausforderung dar. Aus ökonomischer Sicht wird die Volkswirtschaft auf ihrer Angebots- und Nachfrageseite beeinträchtigt.

Auf der Angebotsseite werden Wertschöpfungsketten und Produktionsprozesse gestört, weil ausländische und inländische Zulieferungen – wie bei Halbleitern – stocken und Transportwege eingeschränkt sind.  Die Beschäftigten können aufgrund begrenzter Bewegungsfreiheit, geschlossener Bildungseinrichtungen sowie gesundheitlicher Vorsichtsmaßnahmen nicht wie gewohnt arbeiten. Gleichzeitig wird die inländische Nachfrage durch Lockdown-Maßnahmen – wie Teilschließungen des Handels, der Gastronomie und der Kulturwirtschaft – sowie durch eine Investitionszurückhaltung infolge hoher wirtschaftlicher Unsicherheit beschränkt. Das Infektionsgeschehen weltweit belastet auch die Nachfrage nach deutschen Exportgütern, wenngleich sich die deutschen Ausfuhren infolge der schnellen und kräftigen Erholung der Weltwirtschaft gut entwickelt haben. Im Frühjahr 2021 kämpfen viele Länder mit einer weiteren Infektionswelle. Diese führt zu erneuten Einschränkungen im gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben. Vor diesem Hintergrund wurden von Ende März bis Mitte April 2021 im Rahmen der Konjunkturumfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) 2.814 Unternehmen in Deutschland nach den aktuellen Risiken für ihre Geschäftsabläufe befragt.

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