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Konjunktur

Als Konjunktur wird die Veränderung der gesamtwirtschaftlichen Lage bezeichnet. Die wirtschaftliche Entwicklung verläuft nicht gleichmäßig, sondern in unstetig wiederkehrenden Wellenbewegungen, die Konjunkturzyklen genannt werden. Diese können durch Nachfrage-, Angebots- und Politikschocks erklärt werden. Explodierende Rohstoffpreise, Finanzmarktkrise oder Protektionismus kann einzelne Länder oder gar die Weltwirtschaft in eine Rezession schicken. Der erste Lockdown während der Corona-Pandemie hat sogar zu einem Nachfrage- und gleichzeitigen Angebots-Schock geführt: Läden mussten schließen und viele Unternehmen konnten aufgrund von Problemen innerhalb ihrer Lieferketten nur wenig produzieren.  Konjunkturpolitik zur Stabilisierung der Wirtschaft ist seit jeher ein kontroverses Thema in den Wirtschaftswissenschaften. Dabei hilft eine umfassende Analyse der Auslöser der jeweiligen Krisen, um situationsgerecht und zeitnah zu reagieren.  

Über das Thema

Konjunkturzyklen sind das Ergebnis von positiven und negativen Schocks. Der technische Fortschritt beispielsweise kann einen Aufschwung hervorrufen, explodierende Ölpreise hingegen einen Abschwung (Angebotsschocks). Eine Aufwertung der eigenen Währung schwächt den Export und kann so eine wirtschaftliche Talfahrt einläuten, umgekehrt können positive Erwartungen der Unternehmen die Investitionsnachfrage steigern und zum Aufschwung führen (Nachfrageschocks). Auch die Politik kann Konjunkturschwankungen auslösen.

 

In schlechten Zeiten neigt die Politik dazu, die gesamtwirtschaftliche Nachfrage mit kreditfinanzierten Staatsausgaben zu stützen. Oftmals wird dabei versucht, kurzfristig den Konsum zu beleben. Sinnvoller wären aber Maßnahmen, die zugleich kurzfristig die Nachfrage und langfristig das Wachstumspotenzial stärken – etwa durch Investitionen in Bildung und Infrastruktur. Doch jede schuldenfinanzierte Konjunkturpolitik birgt die Gefahr, dass die Schulden nicht getilgt werden, wenn die Wirtschaft wieder läuft.

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Privater Konsum weiter auf Erholungskurs
Hubertus Bardt / Michael Grömling Pressemitteilung 12. Oktober 2021

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Schon im vergangenen Quartal hat sich die Kauflaune der Deutschen vom Corona-Tief erholt. Jetzt zeigt eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), dass das Verbrauchervertrauen weiter ansteigt. Günstige Kaufgelegenheiten, eine stabile Finanzlage und gute Beschäftigungsperspektiven verbessern die Konsumfreude.

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Verbrauchervertrauen in Deutschland steigt weiter
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Verbrauchervertrauen in Deutschland steigt weiter

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Konjunkturampel: Nachfrage kommt nicht zum Zuge

Der Materialmangel bremst die deutsche Industrie aus. Warnsignale auch gibt es auch aus China, schreibt IW-Konjunkturexperte in einem Gastbeitrag für die VDI-Nachrichten.

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Vierter Lockdown würde zehn Milliarden Euro kosten
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Corona: Vierter Lockdown würde zehn Milliarden Euro kosten

Neue Einschränkungen scheinen angesichts steigender Inzidenzen wieder möglich. Selbst ein leichter Lockdown würde die Wirtschaft hart treffen, wie neue Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigen.

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Michael Grömling

Prof. Dr. Michael Grömling

Leiter der Forschungsgruppe Gesamtwirtschaftliche Analysen und Konjunktur

Tel: 0221 4981-776
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Privater Konsum weiter auf Erholungskurs
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Schon im vergangenen Quartal hat sich die Kauflaune der Deutschen vom Corona-Tief erholt. Jetzt zeigt eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), dass das Verbrauchervertrauen weiter ansteigt. Günstige Kaufgelegenheiten, eine stabile Finanzlage und gute Beschäftigungsperspektiven verbessern die Konsumfreude.

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Verbrauchervertrauen in Deutschland steigt weiter
IW-Kurzbericht Nr. 76 12. Oktober 2021

Verbrauchervertrauen in Deutschland steigt weiter

Hubertus Bardt / Michael Grömling / Ilaria Maselli

Der Private Konsum in Deutschland ist und bleibt auf Erholungskurs. Die Konsumausfälle vom letzten Jahr werden zwar im Jahr 2021 nicht ausgebügelt, das TCB-IW-Verbrauchervertrauen ist aber auch im dritten Quartal 2021 weiter angestiegen und signalisiert anhaltende Normalisierung. Vor allem die guten Beschäftigungsperspektiven hellen die Konsumstimmung auf.

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Lieferengpässe und Preisentwicklungen bei Rohstoffen und Vorleistungen
IW-Report Nr. 27 9. August 2021

Lieferengpässe und Preisentwicklungen bei Rohstoffen und Vorleistungen

Hubertus Bardt / Matthias Diermeier / Michael Grömling / Michael Hüther / Thomas Obst

Verschiedene Branchen beklagen sich in der Post-Pandemie-Periode über empfindliche Lieferengpässe und Preissteigerungen bei Vorleistungsgütern.

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